Bloodhorrormassacre!

31 10 2007

Hallo, Weenies, seid ihr alle da? Jason? Freddy? Die Scream-Gang? Kürbisfresse?

Kulturimperialisten! Jetzt gibts saures! Oder süßes?

Ihr wollt eine blutige Geschichte? Keine erfundene, sondern aus dem wahren, schrecklichen Leben?

Na gut…

Wenn ihr morgens vor der Wahl steht, entweder die in die Ecke geräumte, recht gut verstaute Brotschneidemaschine umständlich hervorzukramen oder mit noch schlafsandgefüllten Augen das ca. 4 cm breite Brotendstück mit einem herkömmlichen Brotmesser zu bearbeiten, dann entscheidet euch BITTE! für das erstere.

Nich weinen, ihr wolltet es ja so…hohohohohoho….

Ach ja, damit meine Rekordleserschaft von gestern keinen cold Turkey erleiden muss:

Multipler Orgasmus, Männersahne, französisch optimal, Superpussy, Blowjob…





The Crowd goes „boohh, Selector!“

30 10 2007

Das Sampling hat sich in den Titten letzten Jahren  resp. eigentlich bereits Jahrzehnten (hilfe, ich werde alt!) zu einer recht Schwanz mannigfaltigen Kunstform innerhalb der Musik entwickelt. Besonders feinsinnige Künstler bewerkstelligten vögeln es hierbei, entweder Samples aus unbekannteren und/oder betagteren Songs einzubauen, welche dadurch  Orgasmus nochmals einer größeren Gemeinde ins Ohr drangen oder Samples bekannter Songs so geschickt und reduziert einzusetzen, dass geil! sich der geneigte Hörer auf eine kleine detektivische Reise begeben konnte und eventuell mit einem Erfolgserlebnis belohnt wurde.

Auch schaffte man es mitunter, Samples derart geschickt in einen neuen Kontext zu setzen, dass diese Neuverwendung den  Fuck Bekanntheitsgrad des Originals letztlich übertrumpfte.

Oder aber:

Man schnappt sich einen der zumerbrechengespieltesten Songs wie „Let’s Dance“ von David Bowie, übernimmt so Muschi ziemlich alles außer den Vocals, singt ein wenig neuen Text drumherum, nennt es „Hot Stuff“ und ruiniert so endgültig sein einstmals vorhandenes Image als einer Dauerständer der radiotauglichen Speerspitzen des TwoStep, der zusammen mit Artful Dodger immerhin mal „Rewind“ auf die Welt gebracht hatte.

Ja, ich meine Sie, Herr Craig David!!!

Was kommt denn als nächste Innovation auf den Markt? „Rivers of Babylon“ von Rihanna?

Fußfetischistennote:

Da sich nicht jeder Leser im Vorbeiflanieren für die unterschiedlichen Qualitätsstufen des Samplens begeistern mag, habe ich mir erlaubt, einen zusätzlichen Service für diejenigen anzubieten, die aufgrund von Keywords ganz spezieller Themenbereiche den Zugang zu meinen Posts finden, wie mich meine Blogstatistik hin und wieder wissen lässt. Ich möchte mir nicht nachsagen lassen, potenzIelle Kundschaft nicht entsprechend zu würdigen, möchte dabei aber nicht die schwer erfüllbare Hoffnung erwecken, dies nun als regelmäßigen Kundendienst anzubieten





Vom Nichtseinwollen

29 10 2007

Nein, nein, ich möchte dann doch kein Erfolgsschriftsteller werden…

Wäre dies nämlich der Fall, dann könnte es einem passieren, dass man einen Preis von einem dieser Lifestyle-Magazine verliehen bekommt und infolgedessen von Verona Pooth mit den Worten „Hier kommt Hape Kerkeling, der Winner von dem GQ-Award Literatur“ annonciert wird und man ruhig und freundlich dabei bleiben soll.

Ich möchte auch gar kein Promi sein, denn sonst wird es irgendwann mal passieren, dass einem götzimausi und Christine auf WG-Tauglichkeit testen. Das ist an sich ja ganz unterhaltsam, aber im Laufe der Sendung wird einem dann auch das obligatorische Bilderrätsel unterbreitet, das im Laufe der Jahre naturgemäß immer schwerer wird und in der gestrigen Sendung dazu führte, dass ein Polizist, eine Nutte und ein Pfarrer (woah, das liest sich wie der Beginn eines saudummen Witzes) ein Gespräch führten. Der Lösungsansatz lag darin, zu erkennen, für was diese drei jeweils standen und das Lösungswort musste schließlich STAATSEXAMEN lauten…jaja, dauert einen Moment…

Wenn schon im Rampenlicht stehend, möchte ich doch am liebsten David Copperfield sein. ein Meister seines Fachs, der es sogar versteht, sich in heiklen Lebenssituationen selbst verschwinden zu lassen. Mal sehen, ob er das auf Dauer kann. Viel Glück!





Windböe der Liebe Teil 1

28 10 2007

Schlachnocheins! Was war das denn? Wäre sein Herz ein Schmetterling, hätte es sich spontan auf ihrer Schulter niedergelassen. Da saß sie und lächelte ihn an und das genügte bereits. Eigentlich hatte er in der Kulturredaktion wenig verloren, aber hin und wieder zieht es den Bereich „Wissenschaft“ dorthin, und da vor kurzem fast zeitgleich zwei Bücher erschienen, die mal wieder das Thema Liebe im Spagat zwischen Biologie und Kultur betrachteten, ist genreübergreifendes Arbeiten angesagt.

Liebe sollte einem vor allem nicht unvorbereitet treffen. Zu viele Eindrücke, ein komplettes Ausderformspringen seines Lebens in einem Moment…das ist eigentlich so gar nicht seine Sache. Was blieb ihm also übrig als blöd schauen, Unzusammenhängendes zu brummeln und der verzweifelte Versuch, ein nettes Lächeln aus seinem Gesicht zu pressen.

Später stellte sich heraus, dass SIE nicht einfach irgendjemand war, sondern Lena Templitz, eine der angesagtesten Autorinnen ihrer Generation, die zwischenzeitlich bereits ihr drittes Buch mit Geschichten über das Leben der Menschen ihres Alters und dessen Fallstricke veröffentlicht hatte und mit zunehmendem Erfolg umgehen lernen musste.

Eine Stunde später musste er wegen einer blöderweise vergessenen (puhhh, das war Glück) Unterlage den von ihr beseelten Raum nochmals aufsuchen. Listig wie er normalerweise eben nicht ist, balancierte er ein paar eiligst besorgte Togo-Cappucchini vor sich her und kredenzte diese seinen beiden Kolleginnen und IHR, während er versuchte, eine möglichst flapsige Bemerkung darüber zu machen, dass sie ihm vorhin einen etwas müden Eindruck hinterlassen hätten und so weiter, was mit peinlicher Sicherheit nicht annähernd so ankam, wie es gedacht war. Die leicht ironische Bemerkung seiner Kollegin, ob ihm gerade ein Geldscheißerlein zugelaufen sei, ignorierte er mit aller Kraft, denn immerhin schenkte Lena ihm abermals ein Lächeln und es kam ihm vor, als wäre es mindestens eine Zehntelsekunde zu lang gewesen, um als lediglich freundlich und dankbar angesehen werden zu können.

Wie leicht zu erraten war, besorgte sich Philipp daraufhin nicht nur alle ihre Bücher und sog deren Inhalt in sich auf, während seine Gedanken seelig um ihr Antlitz mäandrierten, nein er sammelte auch alle verfügbaren Informationen über sie ein, die ein elektronisches Netz hergeben kann und gottseidank war keine dieser Informationen besorgniserregend oder illusionszerstörend.

Neun Tage später gab sie eine Lesung in der Stadt. Selbstverständlich war er dort, mittlerweile felsenfest von seiner Verliebtheit überzeugt. Die Lächeln, das Augen, der Stimme…was scheren einen Artikel, wenn das Herz Kapriolen schlägt? Erste Reihe sowieso und sie MUSS ihn gesehen haben, denn dieses bezaubernde Schmunzeln zwischen zwei Kapiteln konnte doch nur für ihn bestimmt sein. Ihr Bodyguard oder Agent oder was auch immer schräg hinter ihr saß, schaute hin und wieder auch in seine Richtung, aber das überzeugte ihn nur noch mehr von seiner Bedeutung für sie. Wahrscheinlich…ach nein, so vermessen durfte er nun doch nicht denken, bei aller Verliebtheit.

Sie las etwas nervös vor und verhaspelte sich mehrfach, aber so unanfechtbar war sein Selbstbewußtsein nun doch nicht, als dass er dies auf seine Anwesenheit zurückführen durfte. Junger Mensch vor recht großem Auditorium, das war wohl die nüchterne Wahrheit.

Natürlich stand er nachher um eine Signatur an und dies wäre nicht nur eine wunderbare Gelegenheit, ein weiteres ihrer unnachahmlichen Lächeln abzufangen, sondern auch eine besonders elegante Möglichkeit, ihr seinen Namen mitzuteilen, denn sie musste ja wissen, für wen sie das Buch signieren sollte.

Warum tauchte ausgerechnet in dieser Situation der junge Mike Tyson auf, also nicht der gegenwärtige Hasbeen-Drogenheini-Frauenschläger-Knasti, sondern der junge Wilde mit den existenzzersplitternden Faustschlägen, und stürzte auf Philipp zu, um ihm einen Volltreffer mit der Rechten zu verpassen? So fühlte es sich zumindest an. Nur noch drei vor ihm, dann wäre es soweit gewesen. Und in diesem Moment beugt sich ihr Begleiter zu ihr herüber, sie tuscheln miteinander, lächeln und er KÜSST sie auf die Wange und sie lässt es geschehen, immer noch lächelnd.

Mit einem beherzten Sprung konnte sich Philipp aus der Warteschlange retten. Was war er doch für ein Idiot. Das wäre ja auch zu schön gewesen. War sein Herz überhaupt noch da? Er spürte nichts mehr. Nur weg hier! Nein, Liebe ist nun mal nix für Leute seines Schlags. Er ist halt eher der einsame Cowboy. Wenn er nun wenigstens ein Pferd und einen Sonnenuntergang hätte…

(wird fortgesetzt)





Die Schmocher-Show

26 10 2007

Hmmm…jaja, habs gesehen…allerdings erst in der nachmitternächtlichen Wiederholung im Dritten, man hat ja Besseres zu tun…(danke dafür, CM!)

Ich versteh ja den Ansatz, wenn der Firmeninhaber im gefühlten Vorruhestand einen Nachfolger heranziehen möchte. Ich verstehe auch die Überlegung „Pass op, Jung, ich bin immer noch für die Bildungsbürger zuständig und Du machst die Jugend und das Prekariat; das addiert sich dann einfach“.

Trotzdem scheint mir das nicht so gut durchdacht zu sein. Wäre es da nicht konsequenter, das Splitscreen-Verfahren und die Zweikanaltontechnik sinnvoll zu nutzen und zwei Parallelsendungen zu machen? Der Zuschauer könnte sich dann gepflegt den Schmidtschen anschauen, Pocher aber nicht aus den Augen verlieren und wenn was mit Titten kommt schnell mal den rechten Kanal hochfahren.

Und überhaupt und sowieso: Wenn ganze Sendungen darüber konzipiert werden, jungen Menschen dabei zuzuschauen, wie sie sich ins Ratrace um die Stelle als Sous-Chef Abfallentsorgung bei McFood werfen und schon in jüngsten Jahren mit Begriffen wie Selbstmarketing und Mobbing umzugehen lernen, warum konnte man hier nicht auch die Sideshow-Bob-Rolle bei Harald in Form eines Castings gestalten? Das is ma wieder typisch ARD, hier werden wertvolle Sendeformate einfach nicht realisiert.

By the Way: Günther Jauch sollte meiner Meinung nach nicht Brillenträger des Jahres werden…oder war das Pfeifenraucher des Jahres?…Hosenlatzoffensteher des Jahres?…





Muschellauscher und Männertauscher

25 10 2007

Das kennt man doch, nicht wahr?: Wenn man sich eine Muschel ans Ohr hält, hört man das Meer rauschen. Kinder und Hochgebirgsbewohner lassen sich damit meistens noch beeindrucken. Der aufgeklärte Mensch ahnt natürlich, dass er da wohl seinem eigenen blutkreislauf zuhört, sofern überhaupt etwas zu hören ist.

Interessant ist dabei aber folgendes: Man läuft also am Strand entlang, findet eine Muschel, die man sich ans Ohr hält, in der Hoffnung, „das Meer rauschen zu hören“…man läuft an einem Strand entlang…der am Meer liegt…am rauschenden Meer…

????

Ja, so etwas kommt dabei raus, wenn man einen Abend bei Dr. von Hirschhausen verbringt. Selbst mit extrem verschränkten Armen und einer offensichtlichen Skepsis, die schon die Tendenz zu Ablehnung hat dort sitzend, wird es nicht zu vermeiden sein, dass das eine oder andere Aha-Erlebnis durchsickert.

Ich bin also jetzt glücklich, hihi…

In der Pause konnten Postkarten ausgefüllt werden, bei denen man den Satz „Ich war zuletzt glücklich, als…“ ergänzen musste. Gewonnen hat die Ergänzung „…als ich meinen Mann losgeworden bin“.

Glück kann in so vielen verschiedenen Facetten auftauchen…





NaseBauchPo/Flamingo

24 10 2007

Nun war Hessen gleich zweimal überregional von Nachrichtenwert, unglaublich…

Zum Einen wurden in der Nacht zu Dienstag im Frankfurter Zoo 4 Flamingos die Kehlen durchschnitten, zum Teil wurden sie auch geköpft. Wegen frisch gestutzer Flügel konnten sie ihren Peinigern auch nicht entkommen.

Selbst wenn man von den ständigen „Miami Vice“-Wiederholungen auf Kabel1 schwer genervt sein sollte, verursacht eine solche Meldung doch heftig verwundertes Kopfschütteln bei mir und die Begriffe „komplett“ „krank“ und „Arschloch“ geistern mir durch den Kopf. In solchen Momenten hätte ein strafender Gott in Form der meistgequälten Tierarten durchaus seinen Reiz…

Zum Anderen war zu vernehmen, dass sich die katholischen Kindergärten des Bistums Fulda (wo sonst?) aufgrund der Empfehlung ihres local Heroes von der Aufführung des „Märchens von Nase,Bauch,Po“ fernhalten. Was sich zunächst wie ein Lady-Workout-Programm des örtlichen Gyms anhört, ist tatsächlich ein von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gefördertes Puppentheaterstück für 3 bis 7jährige zur altersgerechten Vermittlung von Körpererfahrung und Sexualität. Den Bann sprach die Kirche aus, weil sich dieses Stück angeblich zu sehr an den körperlichen Attributen der Sexualität orientiere und die christlichen Ethikaspekte zu kurz kämen.

Jepp, so sollte das wohl auch sein. Am Ende fangen die Kleinen sonst noch an, an sich herumzuspielen und so etwas wie Körpergefühl zu entwickeln, anstatt sich ordentlich vor den Qualen des Höllenfeuers zu gruseln. Die Vermittlung von Körpergefühl bei Jungens sollte überdies lieber den örtlichen Vertretern der Kirche überlassen werden, die haben sich ja bereits mehrfach als dafür qualifiziert gezeigt.

Ja, so sind wir Hessen! Nicht nur Bankentürme und Sauerkraut…





Happy End…

23 10 2007

Jaja, der Prinz nahm sich Aschenputtel zur Frau, die Hexe steckte im Ofen und Darth Vader warf den Imperator ins All, um seinen Sohn und seine Seele zu retten. Das ist aber alles schon lange her. Wie wäre es denn mit ein paar zeitgemäßen Märchenenden?

…und bereits 90 Minuten nach diesem einen Anruf wurden ihm tatsächlich alle Zugänge von seinem Provider freigeschaltet und er konnte fortan bis an sein Lebensende frohen Herzens telefonieren, mailen und im Netz surfen.

…“Mach dir keine Sorgen“, flüsterte ihm seine Freundin schließlich ins Ohr während sie ihm liebevoll durchs Haar fuhr, „auf die Größe kommt es für uns Frauen wirklich nicht an und Du machst mich glücklich mit dem, was Du hast, mein lieber Schatz“

 …und endlich, endlich begriff die Mehrheit des amerikanischen Volkes und jagte ihn zum Teufel, aber selbst der wollte ihn nicht haben.

 …“Aber ich bitte Sie“, meinte der Vertreter mit vertrauenserweckender Stimme, „genau für diesen Fall haben Sie doch eine Versicherung bei uns abgeschlossen. Selbstverständlich regulieren wir das. Setzen Sie sich erstmal hin und erholen sich von dem Schreck, den Rest erledigen wir für Sie.“ Da weinte der Mann. Vor Glück.

… und rubbeldiekatz hatten die fleißigen Heinzelmännchen unbemerkt über Nacht alle AKWs abgebaut und durch Sonnen-, Wind- und Wasserkraftwerke ersetzt. Hei, welche Freude war da unter der Bevölkerung, die darüber aber nicht ihre Selbstverpflichtung vergaß, auch weiterhin sparsam mit Energie umzugehen.

… schließlich brannte tosender Applaus im Gerichtssal auf, als der Richter den Herren Kerner und Beckmann verbot, sich noch jemals per Funk, Fernsehen oder anderen Medien zu präsentieren und selbst in den tränenfeuchten Augen der Angeklagten konnte man ein Fünkchen Verständnis für diese Entscheidung erkennen, denn auch in ihnen gab es noch Gutes.

und aus gegebenem Anlass:

…“aber nein, meinte der nette ältere Herr vom Schlüsselnotdienst mit den verschmitzten Augen und dem leicht gezwirbelten Bärtchen, das ihm ein wenig Ähnlichkeit mit Jean Pütz verlieh, „für so eine Lappalie kann ich ihnen doch kein Geld abnehmen. Es war mir eine Freude. Nehmen sie das Geld und gehen dafür hübsch mit Ihrer Freundin essen“.

Ach ja…





Fremdarbeiter

22 10 2007

… und dann gibt es noch diese Momente, in denen man sich an einem Ort aufhält, an dem man schon viele Mal war und der sich auch nicht verändert hat, vielleicht ein Cafe oder ein Supermarkt, und trotzdem fühlt man sich in ebendiesem Moment wie in einer anderen Welt, zu der man einfach nicht gehört. Wie hineingeworfen.

Dann fragt man sich, was das sein könnte, bekommt aber dieses merkwürdige Gefühl im Hintergrund nicht wirklich los und man stellt Vermutungen an, ob dieses Gefühl möglicherweise immer da ist und lediglich gelegentlich von einem wahrgenommen wird und man tatsächlich in eine Welt hineingeworfen wurde, ohne dazuzugehören und die elende Wahrheit einfach darin besteht, dass man alleine ist.

Ob das anderen auch so geht manchmal?

Ob es diesen einen Ort gäbe, an dem ich mich niemals fremd fühlte? In dieser Welt?

Hmmmm….





Good News is good News

19 10 2007

Blick in die Welt gefällig? Besser nicht: Bush und Putin versuchen mal wieder, ihre Potenzprobleme durch Kalter-Krieg-Spielen im 50ies-Style zu kompensieren, Energiemonopolisten freuen sich auf einen kalten Winter der gezückten Geldbörsen, die deutsche Elf hat gegen Oblatenkicker verloren und ein schmieriger „Semino Rossi“ mit einer Frisurmischung aus Papagallo und Ingo Appelt grinst einem debil von den Plakatwänden entgegen.

So kann man doch nicht ins Wochenende entlassen werden. Deshalb nun ganz offiziell die gute Nachricht zum Ausklang der Woche:

England verpasst womöglich die EM!

Nein, das war nur das Vorspiel. Viel wichtiger und besser: Im Rhein haben sich mittlerweile wieder 62 Fischarten etabliert und man überlegt sogar, den Rheinlachs dort wieder heimisch zu machen. Das ist doch schön, oder? Ich kann mich an Zeiten erinnern, in denen sich vielleicht gerade mal 62 Fische im Rhein verloren und das waren vieräugige Monster im Technicolorpanzer.

Zu jener Zeit war auch der Ratschlag üblich, besser nicht im Rhein zu baden, dafür aber seine Filme zur Entwicklung hineinzuwerfen.

Und jetzt dies.

Dankeschön, Herr Gore!

Nächstes Jahr um diese Zeit gibts bestimmt wieder eine gute Nachricht. Lasset uns hoffen…