…dann macht es BUMMM!

28 12 2007

Es brauchte die Ereignisse in Pakistan gestern nicht, um mir klarzumachen, dass der Böllerverkauf begonnen hat.

Das ist hier eigentlich bewußt kein allzu politischer Blog. Wenn momentan aber jemand mit wütendem Gesichtsausdruck zu mir käme und mir entgegenschleuderte, er hoffe, dass dem aktuellen und allen künftigen SMAs in ihrem erhofften Paradies in dem Moment, in dem sie das Jungfrauengemach betreten würden, *plopp* das Schwänzchen abfiele, sich erwähnte Jungfrauen daraufhin sämtlich leise kichernd in ihre Gemächer verzögen und die Bombengürtler damit den Rest der Ewigkeit zurechtkommen müssten, dann könnte ich ein gewisses Maß an verständnisvoller Symphatie für solche Gedanken nicht verhehlen.

 Oh, ja, mir ist dabei klar, dass es im eigenen Land wirklich genug zu kritisieren gäbe, von auseinanderdriftenden Gesellschaften über Raubbau an Mensch, Tier und Umwelt bis hin zu einem entfesselten und sich wahrscheinlich selbst zugrunde richtenden Extremkapitalismus, bevor man mit dem Zeigefinger auf andere Länder und Kulturen deutete, zumal man ja bestenfalls ein Teilwissen über die dort herrschenden Zustände vorweisen könne.

Trotzdem erlaube ich mir, mit einer ohnmächtigen Wut gegenüber solchen Spacken ins neue Jahr zu gehen.





i’m bastiansick of it…

21 12 2007

Jetzt also auch noch die Frankfurter Rundschau:

„Einreisende aus Russland müssen länger auf ihre Visas warten“

Das ist das Ergebnis eurer Sparbemühungen? Zeitung kleiner machen und die Korrekturlesenden entlassen? Wäre ja nicht das erste Mal, dass mir Schluhdrickkeiten aufahlen…

Also nochmal zum Aussägen und an die Kühlschranktür nageln:

Visum = Singular

Visa = Plural

Visas = Superplural = Unfug

Frohes Fest!!





Udo Fröhlicher…

19 12 2007

hechel,hechel …wieso gibt es hier keinen einzigen parkplatz mehr, verdammich?… nein, ich brauche „fluch der karibik 3“ in der spezial edition mit piratenaugenklappe als gimmick…das ist alles, was sie noch an bäumen haben?…sie haben gesagt, es reicht, den karpfen eine woche vorher zu bestellen!…autsch! können sie ihren glühwein nicht woanders hin verschütten???… ich bin vor ca. drei stunden in dieses parkhaus gefahren und da hatte ich das ticket noch, ich bezahle hier doch nicht für 24 stunden!… nein, ich möchte kein geschenkpapier mit „i love you“ drauf, das soll für meinen nachbarn sein, wie sieht das denn aus?…ach, schatz, würstchen mit kartoffelsalat reicht doch auch, oder…wie, das falsche spiel? was ist eine xbox?…wann macht die post zu? verflixt!…wie lange stehen sie denn schon in der schlange?…ja, das tut mir leid. soll ich jetzt 3 cm abschneiden, damit es ein päckchen wird?…*orgel,orgel*…ich brauche die neue autobatterie aber HEUTE!…das ist kein baum, mein herr, sondern ein mahnmal gegen das waldsterben, du meine güte…jetzt wein doch nicht, jedem sind schon mal die plätzchen verbrannt, das kann auch männern mal passieren…doch wir fahren alle am zweiten feiertag zu tante hedwig, ihre geschenke nehmt ihr ja auch an!…vorsicht! die baumspitze!!!…jaja, ich habe vor, den ganzen kasten weihnachtsbock alleine zu trinken, witzbold…der baum ist nicht schief, einen besseren gibt es nicht…schatzimausezahn, ich habe jetzt leider keine zeit, deinen schlitten zu suchen, es schneit doch noch nicht mal, draußen sind 12 grad…wieviel kostet overnight-express???? ihr verbrecher!!!!…dann gibt es halt nur kartoffelsalat…ächz….

  





Schwanengesang

16 12 2007

„So, unser nächster Anrufer ist T. Schwan aus Münster, der unter starkem Liebeskummer leidet. Hallo!“

„Ja, hallo, Domian! Schön, dass ich durchgekommen bin…“

„Für was steht denn das T.? Thomas? Theodor?“

„Tretboot!“

„Häähh…? Ach so, jetzt wird mir das klar. Ich habe mehrfach in der Presse über dich gelesen. Du bist das schwanenförmige Tretboot, in das sich eine reale Schwänin verliebt hat und die es jetzt für einen anderen realen Schwan verlassen hat.“

„Du beschreibst mich, als wäre ich irgend so ein Ding, das tut mir auch weh..“

„Ja, Entschuldige vielmals, das war nicht sehr sensibel“

„Weißt Du, früher kannte ich die Liebe nicht. Die Leute bestiegen mich, hatten eine schöne Zeit und ließen mich dann einfach zurück. Ich dachte, das Leben muss so sein“

„Mein lieber Schwan, Du glaubst nicht, wie oft ich dich diese Darstellung hier schon zu hören bekommen habe. Gestern erst von Agnieska aus dem hiesigen Bahnhofsviertel.“

„Ja, und dann kam sie mit ihrer Bewunderung für mich. Sie war einfach da, schaute zu mir auf und wich mir nicht mehr von der Seite. Zuerst wußte ich gar nicht, was ich damit anfangen sollte, aber nach und nach empfand ich etwas für sie. Auf einmal konnte ich mir ein Leben ohne sie gar nicht mehr vorstellen. Meine Güte, ich wurde geliebt, das war wundervoll..“

„Auch wenn man jetzt natürlich einwerfen muss, dass eure Liebe unter schwierigen Bedingungen stattfand. Ihr habt eine äußerst unterschiedliche Herkunft, sprecht nicht einmal dieselbe Sprache..“

„Doch, die Sprache der Liebe! Mir war schon klar, dass es nicht einfach wird. Auch körperlich war es…schwierig. Aber die Gefühle waren definitv vorhanden; auf beiden Seiten. Plötzlich schwomm sie aber immer öfter alleine weg, das kam mir schon merkwürdig vor. Und vor einigen Tagen sah ich sie dann. Mit ihm, diesem schwarzfedrigen Drecksack“

„Oh, das tut weh, das kann ich verstehen.“

„Ich war so liebesbeseelt, dass ich gar nicht bemerkte, wie sich die Dinge veränderten. Offenbar hat sie aber nach etwas gesucht, das ich ihr nicht bieten konnte. Womöglich war ich ihr auch einfach zu hölzern. Aber was soll ich tun? Ich kann nun mal nicht aus meiner…Ummantelung…“

„Die Liebe ist ein seltsames Spiel, sie kommt und geht von einem zum andern. Das was Du nun durchmachst, haben schon Millionen von…ähhh…also viele Millionen durchgemacht.“

„Das macht es aber nicht besser. ich würde mich am liebsten selbst versenken.“

„Tu das bitte nicht! Du weißt doch nicht, was das Leben noch für Überraschungen für dich bereithält. Du wirst darüber hinwegkommen. Lass den Schmerz heraus, es gibt ein danach, auch für dich!“

„Na, wenn Du meinst…“

„Klar! Auch Du wirst wieder schnäbeln eines Tages. Behalt nur schön den Kopf über Wasser.“

„Danke Dir! Tschüss!“

„So, unser nächster Anrufer ist Knut aus Berlin, der unter seiner rapiden Gewichtszunahme leidet…“





Hunger!!!

13 12 2007

Was plapperte mir ein Radiosender in seiner Nachrichtensendung heute morgen entgegen? Das Hamburger Museum für Völkerkunde schließt seine Ausstellung über  Pannacotta-Krieger, weil ihnen gefälschte Exponate angedreht wurden?

Man soll halt nicht hungrig Radio hören…





Whola lotta Stairway to Rock ‘n’Roll

11 12 2007

Soso, die Herren Plant, Page, Dingsbums und Bonham jr.: Hat ja anscheinend ordentlich reingehauen, euer Reunion-Gig im montäglichen London und wir wären sicher alle gerne dabei gewesen. Man soll auch so gut wie keine Rolatoren und angebrochene Viagrapackungen front- und backstage gefunden haben. Alles prima also…

Aber: Lediglich ca. 20.000 Fans durften diesem Ereignis beiwohnen; es soll aber 28 Millionen (oder waren es 78?) Kartenanfragen gegeben haben. Was also macht ihr bitte mit den restlichen 27.980.000 Sehnsüchtlern und Luftgitarrespielern? Einfach hängenlassen und auf die nächste Reunion verweisen? Das wäre schofel. Wenn die Batterie meines Taschenrechners noch in Ordnung ist, müsstet ihr nun bitte noch 1.400 Konzerte zu je 20.000 Fans geben, um die Nachfrage gebührend zu befriedigen. Altersbedingt schafft ihr vielleicht 50 Konzerte pro Jahr. Das hieße die nächsten 28 Jahre on Tour. Zu 3/4 seid ihr aber 60 Jahre oder älter, da möchte ich nun doch mal berechtigte Zweifel hegen, ob dieser Anspruch erfüllt werden kann. Wait, hope and see…

Ja, klar, Jopi Heesters hat ja auch noch mit 127 auf der Bühne…

Ach, und die Ladies Mel B, Mel C, Posh, Emma, Lala und Po: Keine Panik, Euch betrifft das ja alles nicht. Ihr bekommt wohl jede 28 Millionen für diese Tour, habt aber ca. 20.000 Kartenanfragen weltweit. Also bitte nicht velwechsern!!!





Hosenlatzmatz

7 12 2007

„Ja, also hallo, mein Name ist ***** und ich bin ein Hosenlatzaufstehhaber…“

„Ja, hallo, grüß dich. Du, wir alle sind Hosenlatzaufstehhaber. Wir wissen, was Du mitmachst..“

Wäre das so, wenn es eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit häufiger ungewollter Luftzufuhr im Genitalbereich gäbe? Gäbe es sie, ich überlegte ernsthaft, dieser beizutreten…

Ich weiß nicht, warum ausgerechnet mir das immer wieder passiert. Kaufe ich mir zufälligerweise immer wieder Hosen mit auffälliger Bindegewebsschwäche im Reißverschluss? Leide ich unter einer speziellen Form von Athrose, die mich unbewußt diese hochziehende Handbewegung vermeiden lässt? Ich bemerkte zumindest, dass sich diese Situationen in letzter Zeit häufen. Meist wird es mir erst klar, wenn mich jemand wortlos mit einer deutlichen Geste darauf aufmerksam macht oder zwei Damen auf mich blickend grinsend tuscheln. Sich dann in der Öffentlichkeit möglichst unbemerkt der Peinlichkeit entledigen, ist eine Kunst, die ich nur sehr unzureichend beherrsche…

Ich könnte mir selbstverständlich angewöhnen, den korrekten Zustand des Latzes durch einen dezenten Kontrollgriff öfters zu überprüfen. Das sieht dann aber ganz schnell auch nicht viel weniger peinlich aus und führt dazu, dass ich irgendwo zwischen Michael Jackson und notgeil eingestuft werden könnte.

Bleibt also nur noch, künftig ausschließlich in Jogginghosen herumzulaufen. Tolle Aussichten!





Top-Ten tierisch

3 12 2007

Wenn ihr glaubt, Eure Hundis, Katzis, Hamster usw. bekämen nicht mit, was ihr so den lieben langen Tag im TV schaut, liegt ihr gehörig falsch. Auch Tiere haben ihre Lieblingsfilme, wie eine jüngst veröffentlichte Studie belegt.

Überraschenderweise haben es Filme wie“Animal Farm“, “Die Vögel,“, „Schweinchen Babe“ oder „King Kong“ nicht bis ganz nach vorne geschafft. Die tierische Top Ten sieht folgendermaßen aus:

10. Eis am Stiel Teil 6 – Hasenjagd

9.   Die Klapperschlange

8.  Einer flog übers Kuckucksnest

7.  Von Mäusen und Menschen

6.  Hunde wollt ihr ewig leben

5.  Und täglich grüßt das Murmeltier

4.  Jäger des verlorenen Spatzes

3.  Das Schweigen der Lämmer

2.  Der mit dem Wolf tanzt

1.  Denn sie wissen nicht, warum sie Haken schlagen (Rabbit without a cause)