Posted by: lordfoltermord | März 25, 2008

Betrunkener Fünftbeatle verursacht Zwischenlandung beim Pflegedienst

Neil Aspinnal ist gestorben! Er chauffierte JohnPaulGeorgeRingo früher durch die Gegend und kümmerte sich später hauptsächlich um deren Finanzen. Deshalb wird er offenbar in allen heute verfügbaren Nachrufen als der „5.Beatle“ bezeichnet und reiht sich damit in eine bereits bestehende illustre Schar sogenannter Fünftbeatles ein. Beispielsweise Stuart Sutcliffe, der ja immerhin tatsächlich mal ein 5. Beatle war, nur halt vor dem großen Erfolg ins Schattenreich wechselte. Ein weiterer wäre der große Manager Brian Epstein, noch einer der Haus- und Hofproduzent George Martin. Auch der Organist Billy Preston, der für viele Beatles-Stücke in die Tasten gehauen hatte, wird des öfteren des Fünftbeatletums bezichtigt.

Wer darf sich denn nun alles als Fünftbeatle bezeichnen? Ich dachte, auch hier gälte des Highlander-Prinzip, demzufolge es nur einen geben kann. Muss man demnächst lesen, dass Lester Howlin verstorben ist, der die Jungs regelmäßig mit Drogen versorgte und deshalb als 5. Beatle galt? Oder Lucy Ballbridge, die Besitzerin der Wäscherei, in der….? Heinz Würtruppenhausen, der frühere Nachbar des Assistenten des Eigentümers des „Star-Clubs“?…herrje…

Ein betrunkener Russe bringt ein Flugzeug zur Zwischenlandung, indem er zur Erlangung weiteren Alkohols behauptet, er wäre „TerrrrristunnbringdieganzeMeschinezum*hicks*exploriern…“. Sehr umsichtig gehandelt, aber jetzt mal ehrlich: Wäre es denn, sofern er sich tatsächlich als Terrorist und nicht als 5. Beatle erweisen sollte, nicht am allereinfachsten gewesen, ihn weiterhin schön abzufüllen, am besten bis zur Bewusstlosigkeit? Muss ja nicht unbedingt ein Molotow-Cocktail sein…

Demletzt wäre ich fast von einem Auto des Mobilen Pflegedienstes angefahren worden. Ich möchte mich darüber jedoch nicht beschweren. Wahrscheinlich hatte er es nur eilig, zu seiner Pflegeperson zu kommen. Über derlei Engagement sollte man eher begeistert sein. Außerdem sollte man honorieren, dass hier derart vorbildlich Kundenakquirierung betrieben wird nach dem Motto „Kundschaft hat man nicht, Kundschaft macht man sich“. Im übrigen hätte es mich schlimmer treffen können. Es hätte ja auch der Fahrer eines Leichenwagens auf der Suche nach Arbeit sein können.

Ich möchte die Augen der geneigten Leserschaft nochmals auf meinen etwas südlicher gelegeneren Post „Krikelkrakel“  richten und suche immer noch fachkundige Leser/Innen, die nähere Auskünfte darüber geben können, welche Rückschlüsse spezielle Formen des Krakelns beim Telefonieren auf den Verursacher ermöglichen, insbesondere Schleifen und Schaufelräder.

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Welch Inspiration allein der vorletzte Absatz in sich birgt … lesen Sie den Rest im Sudelbuch, geschätzte Lordschaft. Feierabendgrüße von der Lichtmalerin!

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