|trend|checker|

29 04 2008

jepp! jetzt habe ich es doch tatsächlich mal geschafft, einen trend zu einem sehr frühen stadium wahrzunehmen, was bin ich stolz auf mich. es scheint nämlich in mode gekommen zu sein, sein auto nur noch hälftig bis zu zwei dritteln auf einen parkplatz zu bugsieren und den restlichen autohintern in die fahrbahn hineinragen zu lassen.

 

hab ich mehrfach beobachtet in letzter zeit. muss wohl die fahrzeugvariante der hüfthose sein….

 

 





The overnext Uri Geller?

29 04 2008

Am 24.4. hatte ich einen Post zur EM-Song-Plage veröffentlicht, in welchem ich in einer Nebenbei-Bemerkung erwähnte, dass es Menschen gibt, die die ganze EM gar nicht interessiert und die lieber im Keller nach ihren Lieben sehen.

Zwei Tage später wird bekannt, dass es Menschen gibt, die sogar 24 Jahre lang im Keller nachgeschaut haben und vieles mehr.

Bisher hatte ich nicht das Gefühl, besonders hellseherisch begabt zu sein, aber eventuell entwickelt sich derartiges im Laufe des Lebens. Das macht mir ein ganz klein wenig Angst irgendwie…(spürt Ihr einen kalten Windhauch hinter Euch?)

Bleibt zu hoffen, dass sich mit meinem Post betreffend CERN (Hilfe, Ihr bringt das Univers um!) nicht ähnliches ereignet… 

 

 





Hmm…

28 04 2008

Wir kennen ja das Sprichwort „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr“.

Hätte demnach ein halbes Hänschen noch die größten Chancen, der um sich greifenden Bildungsmisere zu entkommen? Eventuell sogar Räschtschreipunk zu lernen? Oder endet es wie die meisten Hänschen knusprig gegrillt?

„Gans“ schreibt man übrigens mit s, aber für 5,00 € ist das doch ziemlich günstig…





No Time for losers, cause…

24 04 2008

In den Bergen werden im Sommer eine ganze Reihe von Herren unterschiedlicher Nationalität mehr oder weniger erfolgreich versuchen, das Runde im Eckigen unterzubringen. Dies bringt einige dazu, sich bereits jetzt vor lauter Vorfreude beim Probetrinken einzunässen oder ihre Stimmbänder und anderer Leute Nerven und Ohren mit Fangesängen zu malträtieren. Andere wiederum werden die ganze Chose locker ignorieren und im Keller nach ihren Lieben sehen.

 

Was viel schwerer zu ignorieren sein wird, ist die bereits jetzt beginnende Bedudelung mit sogenannten EM-Songs, und wer schon anlässlich der letzten WM glaubte, schlimmer geht’s nimmer, sieht sich ein weiteres Mal getäuscht. Das Reich der Öster schickt Frau (man beachte den Wortwitz) Stürmer mit Fieber aufs Feld, die Schweiz hat DJ Bobo ja nicht umsonst erfunden und lässt ihn diesmal ungewohnt intellektuell „Ole, ole“ anstimmen (die Schnippelchen auf den e’s solltet ihr euch einfach dazudenken und sorry, Herr von Beust, sie waren nicht gemeint).

 

Deutschland schickt die Revolverhelden sowie einen gewissen Herrn Pocher, der bislang offensichtlich nur Lesern des Feuilletons namhafter Tageszeitungen ein Begriff zu sein scheint.

 

Das ist wohl nur die Spitze des Eisbergs, denn wer etwas auf sich hält, schmückt sich dieser Tage mit Fußballsongs, wie endlos grausam!

 

Die offizielle EM-Häme Hymne stammt dieses Mal naheliegenderweise von unserem Lieblings-Almdudler, Herrn „Mrloverlover“ Shaggy. Ob dies eine kongeniale Weiterentwicklung von Goleo aus 2006 sein soll, muss glücklicherweise nicht von mir entschieden werden.

 

Dies alles hinterlässt doch eine völlig andere Form der Gänsehaut als der legendäre Anfield Roar mit dem finalen „You’ll neeeeeeeever walk alone“.

 

Waren das noch Zeiten, als die Herren „Katsche“ Schwarzenbeck, Franz B und DJ Gerd the Müller „Fußballistunserlebendemkönigfußballgehörtdiewelt“ intonierten und dabei so wunderbar tumb an den Kameras vorbeischauten.

 

P.S.: Herr Doll, Herr Doll: „Da lach ich mir doch den Arsch ab!“ War das wirklich so gemeint? Sollte es nicht eher heißen „Das geht mir am Ast vorbei“? Hier Hirn – Dort Mund. Verbindungsweg beachten bitte!

 

 





Billyboy Bungeestyle

22 04 2008

Was musste ich da lesen, während ich schmerzgeplagt weiter vor mich hin jammere? In Südafrika hat sich ein Herr Sowieso aus über 18.000 Kondomen ein Bungeeseil geknüpft und sich nicht aus lauter Gewohnheit daran abgerollt, sondern tatsächlich den Sprung gewagt und heil überstanden.

Das größte Problem sei das Verknüpfen der Tüten gewesen, da diese aufgrund vorhandener Flutschigkeit immer wieder beim Verknoten abrutschten. Ja, Knoten im Kondom, eine eher selten vorkommende Problematik im Gegensatz zu Knicken.

Was die Pressemitteilungen merkwürdigerweise verschwiegen hatten ist die Tatsache, dass er von den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Drogerie, in welcher er sich das Basismaterial besorgte, zum „Stallion of the Century“ gewählt wurde.

Auch was wert…

Sollte ich an dieser Stelle – verantwortungsbewußt wie ich bin - noch sicherheitshalber darauf hinweisen, dass alleine die Tatsache der nachgewiesenen Bungeetauglichkeit von Kondomen keinen Rückschluss darauf zulässt, dass Bungeeseile eine sinnvolle Alternative in der Empfängnisverhütung darstellen? Ach nee, sollense mal selbst herausfinden…





Auauau!!!!

21 04 2008

Die werte Leserschaft muss akut auf neue Blogs verzichten, da ich derzeit tagesfüllend mit Jammern und Wehklagen über meine irgendwie lädierten Nackenwirbel und den daraus resultierenden Schmerzen, ohmeingottdieseschmerzen, beschäftigt bin.

Mir bleiben noch drei Alternativen derzeit:

1. Tigerbalm

2. Massage (dafür bräuchte ich aber erst einen Termin)

3. Nichts machen, hoffen, dass es besser wird und solange weiterjammern.

grmmblfxxx…





Bähhh…

18 04 2008

Muß das denn sein? Es gibt doch hautfreundliche Schminkfarben…





Gute Idee

17 04 2008

Eine Landstrasse. Direkt vor mir? Ein Pritschenwagen, beladen mit einigen Holzbalken, welche länger sind als das Fahrzeug. Deswegen gucken die hinten raus, sind aber süßerweise durch ein kleines rotweißes Fähnchen gekennzeichnet. Als noch süßer hätte ich es allerdings empfunden, wenn das Gehölze nicht nur notdürftig mit einer Seilknotenkonstruktion fixiert worden wäre.

Ihr kennt das bestimmt auch, wenn man hin und wieder am Rand von Bahnsteigen stehend und die ankommende Bahn vernehmend, sich für ein Sekündchen überlegt, wie einfach es wäre, sich jetzt einfach nur fallen zu lassen und das Leid hätte ein Ende. So dachte ich für ein oder zwei Sekunden darüber nach, ob ich nicht einfach weiter hinter dieser Gesundheitsgefährdung bleiben sollte. Da mir direkt danach aber klar wurde, dass ich aus verschiedenen Gründen derzeit gar nicht so sehr leide, entschloss ich mich kurzfristig unter Umgehung des üblichen Dienstweges den vor mir düsenden Notstand (ACHTUNG KINDER: OHNE GEFÄHRDUNG DES VERKEHRS!!!) zu überholen.

Ca. 2 Stunden später auf dem Rückweg der gleichen Strecke: Mein kurz zur Seite schweifender Blick nimmt einen Holzbalken war, der sich zwischen Wegesrand und Böschung wie ein müder Wanderer auszuruhen scheint. Vielleicht war ihm diese Art der Fortbewegung auch zu gefährlich. Ich weiß nicht mal, ob es tatsächlich einer jener Balken war, die mir noch auf dem Hinweg mit ihrem Fähnchen zugewunken hatten. Dennoch hielt ich es im Nachhinein für eine gute Idee, überholt zu haben.

Manches Mal hat man gute Ideen…

Apropos Verkehr und gute Ideen: Ob es wirklich eine solche war, dass die vorübergehend allerallergrößte Fluglinie von der gaaaaanzen Welt auf den Heckflügeln ihrer Luftpritschenwagen nun ein nach unten zeigendes Dreieck (jaja, klar, Delta halt) sowie den Ausschnitt eines Kreisbogens ähnlich der Wurfbahn eines Balles oder auch ähnlich der Absturzkurve eines Flugzeugs abbildet, darüber darf man gerne mal ein wenig nachdenken. Wen wollte man damit anlocken? Menschen mit übergroßer Furcht davor, versehentlich auf ewig in der Luft zu bleiben, eine Angst, für die es bestimmt auch eine aus circa 39 Zeichen bestehende lateinische Bezeichnung, die auf „phobie“ endet, gibt?





Schlagzeilenhinterherhechel

15 04 2008

Eigentlich wollte ich mich kurz über die *gähn* erneute Amtszeit des Cavalliere Silvio äußern und warum ich es für paradox halte, ihn das dritte Mal in die Regierung zu lassen und gleichzeitig das Müllproblem beheben zu wollen, schon war ich aber in die neue Wutrede des Exexbundespräsi „Hauruck“ Herzog vertieft, in welcher er sowohl der Politikerkaste als auch dem gemeinen Volke eine gewisse Minderbemitteltheit attestiert, die nur er und sein erlauchter Kreis der Retter des Landes durchbrechen könnten.

Selbst dieses konnte meine Aufmerksamkeit aber nicht lange bannen, denn plötzlich fiel mein Blick auf die angeheizte Diskussion, ob man nun nach der Rechtschreibreform auch eine Zahlenreforn durchführen sollte, mit dem Ziel, analog zu vielen anderen Ländern nun zum Bleistift beispielsweise nicht mehr „siebenundsechzig“ sondern „sechzigsieben“ zu sagen. Das ist wesentlich logischer und wer schon mal versucht hat, eine durchgesagte Telefonnummer zu notieren, wird die Vorteile einer solchen Regelung schnell erkennen.

Vor 50 Jahren soll eine solche Revolution bereits in Norwegen stattgefunden haben. Norwegen befindet sich heutzutage immer noch auf der Landkarte, also scheint es tatsächlich zu funktionieren.

Fürwahr, dies scheint mir ein nobles Thema zu sein, um in einem Blog verewigt zu werden, oslo also los!…moment, was lese ich da? Morgen soll „Wilbär“ seinen ersten öffentlichen Auftritt haben. Das wäre doch ein viel besseres Blogthema. Oh, und hier neues über Britney…die Bahn…Bayern München…Blähungen…





Hilfe, ihr bringt das Univers um!

12 04 2008

Also…im Sommer will CERN in Genf seinen gigantischen Teilchenbeschleuniger (denkt dabei außer mir noch jemand an eine Art Mohnschnecken-Katapult?) in Dauerbetrieb nehmen. Die haben ja wohl nen Urknall, denkt sich nunmehr so manch ängstlicher Wissenschaftler, weil man befürchtet, dass als Nebenwirkung ein schwarzes Loch produziert werden könnte, welches nicht nur die Damen und Herren in unmittelbarer Nähe, sondern eigentlich ganz Genf, genauer gesagt die Schweiz plus Restwelt und – seien wir nicht kleinlich – auch dit janze Universum ratzeputz aufsaugt. Dann wäre demnach Schluss mit lustig.

Für den ziemlich unwahrscheinlichen Fall, dass dies eintritt, wäre nun demnach ein guter Zeitpunkt, mal zu überlegen, was man bis dahin noch ganz dringend getan haben sollte.

Ein paar bescheidene Vorschläge meinerseits:

  • Der doofen Nachbarin endlich mal den Putzlumpen um die Ohren hauen.
  • mit dem Rauchen anfangen
  • Ein Techtelmechtel mit einem Rock- oder Filmstar beginnen
  • Eigenurinbehandlung
  • Ägyptologie studieren
  • Zahnarztbesuch auf den Herbst verschieben, hihi…
  • endlich bei der GEZ anmelden von wegen reines Gewissen und so
  • ihr oder ihm endlich mal sagen, wie sehr man sie oder ihn liebt und wenn schon aufgesaugt werden, dann nur mit dieser Person
  • die Stopfeiersammlung bei ebay verhökern
  • einem Schotten unter den Kilt gucken
  • ans Meer fahren und alle Sinne auf Höchstempfang stellen
  • To-Do-Listen anlegen
  • Blöde Redewendungen wie „zum Bleistift“ abgewöhnen
  • Bei „Wer wird Millionär“ mitmachen und mutwillig bereits die erste Frage versemmeln
  • einem Schotten nochmals unter den Kilt schauen, um sich zu vergewissern, dass man wirklich DAS gesehen hat
  • To-do-Listen wieder verwerfen, da einem selbst im Angesicht der drohenden Nichtexistenz nur dummes Zeug einfällt.

Vor allem aber, wäre es nicht schlecht, sich eine Religion zu suchen oder selbst zu gründen, die das, was passieren könnte, schon eingeplant hat und eine zufriedenstellende Antwort darauf geben kann.

Weitere Vorschläge?

(P.S. Schulljung für die ungenaue Wiedergabe der möglichen Vorgänge. Notiz für mich: Quantenphysik studieren!)