Telekompost

6 04 2008

Da war dieser Anruf vor einiger Zeit:

„Hallo, Achim Dünnpfiff von der deutschen Telekom. Ich habe eine gute Nachricht für Sie…“

(Es ist ein gesundes Mädchen? Der Klimawandel findet doch nicht statt? Bankirrtum zu Deinen Gunsten, ziehe 4.000 € ein?)

„…sie konnten mit ihrem bisherigen Tarif nur am Wochenende frei telefonieren. wir haben das jetzt umgestellt, die Konkurrenz macht da ja auch viel, künftig können Sie das die ganze Woche. Außerdem hätten sie dann auch eine Internetflatrate..blabla…das ist doch eine gute Neuigkeit, nicht wahr?“

„Ähhh,ja, könnte ich das auch mal schriftlich zum in Ruhe durchlesen bekommen?“

„Selbstverständlich..“

Was ich vor wenigen Tagen zu lesen bekam, war, dass ich nunmehr den beauftragten Tarif „Call and Surf Comfort“ erhalten werde und am 7.4. schon mal die Kellerräume begehbar halten sollte, damit der verbindlich anrückende technische Kundendienst an alle notwendigen Leitungen käme. Gleichzeitig konnte ich mir auf der Post ein Paket mit DSL-Splitter, Installations-CD, Zugangspasswörtern und weiteren Gimmicks abholen.

????

Erstaunlicherweise musste ich einen unter bedenklichen Blutdruckwerten erfolgten erbosten Anruf später feststellen, dass der Widerruf eines derartigen Auftrags (sollte ich erwähnen, dass ich einen solchen Auftrag nie erteilt hatte und eigentlich somit auch schlecht widerrufen kann?) leider nicht telefonisch mit einem Räuspern an der richtigen Stelle erfolgen kann, sondern innerhalb von 2 Wochen schriftlich zu erfolgen hat.

Ja, liebe Telekomiker, so macht man sich Freunde. Da ihr ja gerne immer wieder neue Tarife ausprobiert: Wie wäre es denn mit einem „Ich bin dann mal weg“-Tarif? Denn würde ich sogar telefonisch ordern