Eigentlich wollte ich mich kurz über die *gähn* erneute Amtszeit des Cavalliere Silvio äußern und warum ich es für paradox halte, ihn das dritte Mal in die Regierung zu lassen und gleichzeitig das Müllproblem beheben zu wollen, schon war ich aber in die neue Wutrede des Exexbundespräsi „Hauruck“ Herzog vertieft, in welcher er sowohl der Politikerkaste als auch dem gemeinen Volke eine gewisse Minderbemitteltheit attestiert, die nur er und sein erlauchter Kreis der Retter des Landes durchbrechen könnten.
Selbst dieses konnte meine Aufmerksamkeit aber nicht lange bannen, denn plötzlich fiel mein Blick auf die angeheizte Diskussion, ob man nun nach der Rechtschreibreform auch eine Zahlenreforn durchführen sollte, mit dem Ziel, analog zu vielen anderen Ländern nun zum Bleistift beispielsweise nicht mehr „siebenundsechzig“ sondern „sechzigsieben“ zu sagen. Das ist wesentlich logischer und wer schon mal versucht hat, eine durchgesagte Telefonnummer zu notieren, wird die Vorteile einer solchen Regelung schnell erkennen.
Vor 50 Jahren soll eine solche Revolution bereits in Norwegen stattgefunden haben. Norwegen befindet sich heutzutage immer noch auf der Landkarte, also scheint es tatsächlich zu funktionieren.
Fürwahr, dies scheint mir ein nobles Thema zu sein, um in einem Blog verewigt zu werden, oslo also los!…moment, was lese ich da? Morgen soll „Wilbär“ seinen ersten öffentlichen Auftritt haben. Das wäre doch ein viel besseres Blogthema. Oh, und hier neues über Britney…die Bahn…Bayern München…Blähungen…