Wie gut, dass ich meinen Berlin-Besuch auf Anfang Juni verschoben habe. Bis dahin ist der Herr Lama wieder „zuhause“ im Exil und der dumpfe Geruch vollgeschissener Politikerhosen dürfte sich wieder verzogen haben. Irgendwie haben sie es mit der hohen Kunst der Duplomatie hinbekommen, dass sich sogar die Sonne während des Aufenthaltes seiner Heiligkeit bedeckt hält.
Fehlgeleitete Beschwichtigungspolitik, gesteuert vom gierigen Sabber erwarteter Absatzmärkte in gelb, da zerfleischt man sich lieber innerparteilich, als sich als Staatsmänner und –frauen zu zeigen. Man kann durchaus diplomatisch UND selbstbewusst sein und es hätte wohl kaum jemand verlangt, dass sich der Außenminister „FREE TIBET!“ auf die Stirn tätowieren lässt. Der vierzehnteste aller Dalai Lamas ist sicher auch nicht frei von jeder Kritik zu sehen, aber dermaßen hindukuschen muss ja nun wirklich nicht sein.
Nummer 49, knusprig gebackener Angsthase süßsauer mit Reis für die Damen und Herren da hinten im Plenum bitte!
Jetzt muss ich mich schon genötigt fühlen, dem Hessischen Ministerpräsidentenersatz für seine konsequente Haltung zu applaudieren, herrgott…nein, das nun doch nicht…
Kommen wir lieber zu anderen Dingen: Ich bin nicht sehr einfach für so etwas zu haben, echt nicht. Ein einfaches „lalala“ oder ein Bumstechnobeat reichen da wirklich nicht aus. Selbst …ähh…Peter, Justus und Bob konnten mich mit ihren gepfiffenen Young Folks erst spät einfangen. Aber kaum ist man mal ein wenig unaufmerksam und lauscht des öfteren jugendorientiertem Radio, schon packts einen:
CO…
MIN…
HOME…
AGAIN..
JODIJODIJO…
*klimperklimperhonkytonk*
MAYBE WE COULD START AGAIN…
Na, vielen Dank, die Herren West und Martin, wie bekomme ich das Tierchen nun wieder aus dem Ohr?
Jaja, Frühling halt…
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