Nicht witzig!

23 05 2008

Die Katastrophe nach der Katastrophe in Birma/Burma/Myanmar geht weiter…

Hilfsorganisationen scheinen es tatsächlich geschafft zu haben, vor Ort die notwendigen Kontakte zu knüpfen, um einigermaßen effektiv helfen zu können, auch wenn die dortige Regierung nicht eben eine große Hilfe darstellt. Es scheint überdies auch so zu sein, dass viele der notwendigen Gerätschaften usw. dort erhältlich sind. Dummerweise müssen aber einige Organisationen in den nächsten Tagen ihre Arbeit einstellen, weil ihnen das Geld ausgeht.

Die ausnahmsweise geringe Spendenbereitschaft war aufgrund der politischen Verhältnisse durchaus nachvollziehbar und ich kann genausowenig garantieren, dass alles seinen rechten Weg gehen wird, aber das maximale Risiko für uns ist das ungewollte Versickern von 20, 50 oder vielleicht 100 Euro an Stellen, die nicht gemeint waren. Das wäre sehr ärgerlich, zugegeben…

Das Risiko der Menschen vor Ort ist hingegen der Tod wegen mangelnder Versorgung oder unzureichender Hygiene und den daraus resultierenden Folgen. Das ist eindeutig weitaus mehr als ärgerlich.

Spenden kann man an die unterschiedlichsten Organisationen. Wer das hier lesen kann, findet auch mit wenigen Mausklicks seriöse Spendenmöglichkeiten. Ich habe mir die “Aktion Deutschland hilft” herausgesucht, aber es gibt noch reichlich weitere Möglichkeiten.

Das nur mal so nebenbei…


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2 Antworten

26 05 2008
lightdot

So einfach ist die Sache leider nicht. Natürlich möchte man helfen und es ist entsetzlich zu sehen, was in dem Land passiert ist und passiert.

Aber ich gebe zu, ich habe mich diesmal auch vom Spenden zurückgehalten. Es geht nämlich nicht nur um “das ungewollte Versickern von 20, 50 Euro”. Diese Gelder versickern nicht, sondern landen ganz gezielt bei der Militär, die wiederum damit ihre eigene Position und Macht stärkt. Und das bin ich nicht bereit zu unterstützen, in keiner Form. So ist es.

26 05 2008
lordfoltermord

Es kommen bzw. kamen ja durchaus einige Spendengelder bei Hilfsorganistionen an, sonst wäre ja gar nix an Hilfe möglich gewesen. Ich glaube, wir können beide nicht abschließend beurteilen, was mit den Geldern passiert. Wenn zumindest eine gewisse Wahrscheinlichkeit gegeben ist, dass mein Geld den Opfern helfen kann, nehme ich es halt in Kauf, das soll hier aber keine Moralkeule werden. Ich kann deine Gründe nachvollziehen…

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