Gebrochene Flügel und Wiedergeburt

19 08 2008

Das mit dem Ersteigern von günstigen Bahntickets hat ja eher nicht geklappt, aber wenn ich schon mal in der ebucht unterwegs war, hat es nun zumindest zum Erwerb des sog. „weißen Albums“ der Beatles in einer Special-Edition gereicht.

 

Zu den 4 Herren aus Leberhausen könnte ich das Eine oder Andere anmerken, aber ich möchte es heute bei zwei Dingen belassen:

 

Als der damals noch lebendige George Harrison Anfang der Neunziger Jahre von Reportern gefragt wurde, wann denn jetzt mal mit einer Reunion der Beatles zu rechnen sei, soll er geantwortet haben „Nicht solange John Lennon tot ist!“.

 

Das ist für mich nach wie vor die lässigste Antwort, die man zu diesem Themenkreis geben konnte. Außerdem lässt sie zumindest bei Menschen vereinzelter Glaubensrichtungen Platz für Hoffnung…

 

Um bei diesem Thema zu bleiben: Wenn ich wieder geboren werde (Achtung, liebes Schicksal, ich meinte WENN und nicht FALLS, ich hoffe, wir haben uns da verstanden), möchte ich sehr gerne haben, dass zu meinem erneuten Hinausschlüpfen „Blackbird“ von besagtem weißen Album gespielt wird. Jajaja, das ist ein ganz großes Klischee, das schon bei Tausenden, wenn nicht Millionen von Kindsgeburten lief, von denen bestimmt (ich habe nicht die Zeit, das wissenschaftlich untermauern zu lassen) einige der Bälger trotzdem kriminell wurden oder in die Politik gegangen sind. Trotz alledem ist es einer der wunderbarsten Songs von vielen wunderbaren Songs aus der Feder der Beatles und man wird ja schließlich mal einen Wunsch äußern dürfen, ich mache es lieber rechtzeitig…

 

So, jetzt noch ein Nachtrag – oder nennen wir es themengerecht Bonustrack – aus gegebenem Anlass:

In obigem Text kommt unter anderem die Formulierung „Anfang der Neunziger Jahre“ vor. Seit einiger Zeit läuft man bei derlei Beschreibungen Gefahr, von einer gewissen Spezies Mensch dahingehend korrigiert zu werden, dass man nahe gelegt bekommt, diese Formulierung um den Zusatz „des letzten Jahrhunderts“ zu ergänzen, denn immerhin befinden wir uns ja zwischenzeitlich jenseits des Jahres 2000.

 

Liebe Mitdenkenden, sehr wohl habe ich den Zeitenwechsel mitbekommen. Da aber die neunziger Jahre des laufenden Jahrhunderts noch nicht angebrochen sind, die meisten der Blogleser, welche den Text vor Augen haben, 1890 noch durch Nichtexistenz glänzten und die Thematik zudem deutlich auf das 20. Jahrhundert hinweist, habe ich mir erlaubt, diesen Zusatz beiseite zu lassen. Wer nunmehr immer noch einen wertvollen Hinweis dazu geben möchte, darf sich gerne eine kostenlose Ohrenverlängerung bei mir abholen, aber sowas von…


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3 Antworten

19 08 2008
Nika

Mh. Beatles. Irgendwie nicht so meins.
Mh, Blackbird. Spontan fürchte ich, ich kenne das gar nicht.
Mh. Jahrtausendwechsel, auch nicht meins.
Mh, Ohrenverlängerung? Och nöööö.

Und sonst so? Schmollst du noch? :)

19 08 2008
lordfoltermord

Das hättste wohl gerne, dass ich so vor mich hin schmolle, nix da! Bin auch zu sehr mit in den Regen schauen beschäftigt (siehe oben).

Ob-la-di Beatles nicht so Deines sind, muss mich nicht interessieren, aber Blackbird würde ich fast als ein objektiv schönes Musikstück bezeichnen, das kann man sich also ruhig mal anhören.

Dass der Jahrtausendwechsel auch nicht so Deines ist, finde ich aber fast schon wieder faszinierend. Ist das möglicherweise eine Retourkutsche, weil Du vermutest, der Jahrtausendwechsel schere sich auch einen Dreck um Dich?

Ach so, Retourkutschen sind auch nicht so Deines, ich vergaß…

19 08 2008
Nika

Du bist ja doch zickig, haha!

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