Die älteren unter den BlogleserInnen können sich womöglich erinnern; es sollte eigentlich bereits im Mai/Juni stattfinden, aber dann ging halt kurzfristig erstmal meine Gesundheit in Urlaub, also war verschieben angesagt. Jetzt aber echt: Berlin-Trip mal wieder…nach langen Jahren. Durchaus deutlich später als ursprünglich geplant, dafür fahre ich aber jetzt zu zweit … nach Berlin und sehr wahrscheinlich durchs Leben.
Das ist nicht nur grundsätzlich superdupertoll, sondern auch sehr hilfreich, da sie jahrelang in Berlin wohnte und die daraus resultierenden Kenntnisse in Verbindung mit chronischer Liebsthaberei (letztere selbstverständlich gegenseitig) mir eine sehr persönliche Stadtführung versprechen.
Der Reisetermin ist natürlich allergünstigst gewählt; verpassen wir dadurch nicht nur komplett die hiesige Buchmesse, sondern sind auch noch zu spät für die dortige Popkomm. Allerdings beschleicht mich dezent das Gefühl, dass die Popkomm, seit sie in Berlin stattfindet, auch nicht mehr das sein soll, was sie mal in Köln war. Egal, man kann halt nicht alles haben.
Natürlich werden wir uns noch ein wenig präparieren und uns am örtlichen Hauptbahnhofskiosk eine aktuelle Zitty oder was auch immer verfügbar ist, zulegen aber dennoch möchte ich abermals insbesondere die Berliner Dreckfroschsymphathisanten um Tipps beten.
Gibt es in der Zeit vom 15. bis 18.10. (oder am 19. morgens) irgendetwas, was man unbedingt gesehen, gehört, gegessen, gefühlt oder sonst wie miterlebt haben sollte? Lesungen, sonstige Bühnenauftritte, Eröffnung von irgendwas Interessantem, Abriss eines berühmten Gebäudes, nennenswerte Demonstrationen, US-Präsidentschaftskandidatenreden, die größte Kaugummiblase der Welt, ein arbeitsloser Schuster, der sich als Leiter des Köpenicker Polizeipräsidiums ausgibt, der Zusammenbruch eines örtlichen Bankinstituts, schönes Wetter???
Och, kommt, da muss doch was gehen…
Danke schon mal vorab für eure Mühe, ihr Schnuckis!!!
UPDATE:
Ich wäre außerdem sehr interessiert daran, mal ein, zwei Adressen von – wie sagt die Jugend heute? – voll krassen Secondhand-Plattenläden zu bekommen. Das wär endgeil, Alder, escht, isch schwör…