Mittendrin? Nur dabei!

29 11 2008

Sitze mit einem Cappucchino to go (hmmm…ist das paradox? Oder gar rechtswidrig?) inmitten eines halboffnen „Einkaufscenters“ im Rheinmainischen. Der Kaffee wärmt die Hände und ich überlege, warum ich mir nicht eine meiner beiden letztens erworbenen Mützen mitgenommen und aufgesetzt habe. Da hat mal pure Gesundheitsbewusstheit über Eitelkeit gesiegt, aber ich habe nichts davon. Nun liegen meine Mützen gemütlich bei mir zuhause im warmen Zimmer, wahrscheinlich bei Tee und Spekulatius, und lachen sich scheckig über mich, während mir hier die letzten aktiven Hirnzellen in den Kälteschlaf wandern …

In der Eisdiele schwadronieren immer noch die selben südländischen Typen herum, die ihre Haare mit kaltgepresstem Olivenöl statt mit Shampoo waschen und es finden sich immer wieder Mädels, die ihnen hinterher schauen.

Ein mittelgroßer schwarzer, wohl noch recht junger Hund entdeckt einen Artgenossen, der ihm bis auf s Haar gleicht. Schnauze an Schnauze und schwanzwedelnd stehen sich die beiden gegenüber, das simultane Beschnuppern verläuft allerdings sehr enttäuschend und so langsam scheint man an seiner sinkenden Rute zu erkennen, dass in ihm zumindest eine Ahnung davon aufkeimt, was ein Spiegelbild sein kann …

In den Gesichtern der Vorbeilaufenden kann man bereits jetzt die sich ausbreitende Weihnachtseinkaufpanik ablesen, noch gehen sie einigermaßen gemessenen Schrittes, in den nächsten Wochen wird der Schritt hastiger, der Gesichtsausdruck noch grimmig-entschlossener und der Blick noch hastig-suchender werden, deshalb werde ich mich den Rest des Jahres lieber aus solchen Centern fernhalten.

Mein Cappu wird kälter, während ich gedanklich abdrifte und plötzlich tut mal wieder die Welt weh, wie schon des öfteren in den letzten Wochen seit …

Die Zeit alleine ist eine bestenfalls mittelmäßig begabte Wundenheilerin. Sie schafft Distanz und fordert einem mit weitergehendem Leben, die Verarbeitung all der aufgewühlten und sich abwechselnd in den Vordergrund drängenden Gefühle nimmt sie einem nicht ab.

Mir fällt mal wieder auf, dass es mir inmitten einer Menschenmenge meist leichter fällt, mich mit meinen Gefühlen auseinander zu setzen als alleine mit meinen Mützen in der heimischen Stube.

Glücklicherweise meldet sich jetzt noch ein weiteres, ungeduldiges Gefühl namens Hunger und fordert Aufmerksamkeit. Meinem Magen ist bereits vorhin im Vorbeigehen aufgefallen, dass dort in diesem kleinen Laden diese leckeren italienischen Focacchio liegen, am besten die mit Fetakäse und einer Menge Grünzeug, alles leicht erwärmt … erwärmt ist gut …

Schnell noch bei einem Unterhaltungsgiganten eine DVD im Angebot für einen Freund holen, der mir dafür im Gegenzug eine CD im Angebot von einem anderen Unterhaltungsgiganten mitbringen wird (Der Gefangenenaustausch Colin gegen Grace findet später statt) und dann nach Hause zu den Mützen …und dem Spekulatius …





Milch statt Asche auf mein Haupt

27 11 2008

Und schon wieder einkaufen gehen…nur ein paar Kleinigkeiten, wie immer … ein ungewohnter Markt, lag aber so nett auf dem Heimweg. Leichte Orientierungsprobleme, deshalb die eigentlich männeruntypische Verhaltensweise, nicht noch 15 Minuten herum zu irren, sondern direkt eine Angestellte zu fragen, wo es denn hier die H-Milch gäbe.

„Ähhh…nee, so was führen wir hier gar nicht“, war die von mir zugegeben unerwartete Antwort. Eigentlich hätte ich nun sofort nachhaken müssen (Hä, wieso führen sie keine H-Milch? Das ist doch nichts exotisches! Kauft man hier sowas nicht? Ist das eine Stadt voller Laktoseintoleranzler?) aber der Gesichtsausdruck der überforderten Mitarbeiterin in Form von heftigem Kopfschütteln und fragend aufgerissenen Augen hatte mich derart aus dem Konzept gebracht, dass ich nur noch ein „Aha! Okayyyyyyyy….“ hervor brachte und mich trollte. Auf dem Rückweg zum Einkaufswagen lief ich zum dritten Mal an der gleichen Stelle vorbei, aber zum ersten Mal fielen mir jetzt die ersehnten Tetrapaks auf. Eigentlich wollte ich nun direkt zu der erstaunten Mitarbeiterin zurücklaufen, um ihr mit anklagendem Gesicht die Milchpackungen unter die Nase zu halten und ihr Erstaunen damit ins Unermessliche zu steigern.

Dann jedoch machte  sich in mir eine Vermutung breit: die arme Frau hatte während ihrer Auspacksklavenarbeit offensichtlich etwas von HAARMILCH verstanden, was ihren Gesichtsausdruck irgendwie doch verständlicher machte. Verrrrfläxt, ich muss mirrr doch ändläch däses ärrrrätärende rrrollende Rrrr abgärrrwöhnerrrn …

Irgendwie erinnert mich das an diesen Witz mit dem Franzosen, der in einer deutschen Apotheke ein wirksames Mittel gegen seinen Haarschwund haben möchte und stattdessen eine Posalbe bekommt, nun ja …

Kleiner Zusatz-Service für die Statistikhäschen unter Euch:

Maximalzahl der von mir kommentarlos hingenommenen Anschubsereien durch nachfolgende Einkaufskarren an der Kasse:

2

Zahl der heute tatsächlich stattgefunden habenden Anschubsereien durch nachfolgende Einkaufswagen an der Supermarktkasse:

3

Ergo:

Milder Tadel (naja, ist ja Vorweihnachtszeit und es waren Kinder dabei. Wenn die mal gewisse Wörter aufschnappen, uiuiui …)





ENDLICH! LIVE!! MIT SPECIAL GUEST!!! (woanders halt…)

26 11 2008

Heftiger Traffic auf der Dreckfoschpage? Ja, aber nur, weil ich meinen persönlicben Blog-pro-Monat-Rekord brechen möchte …

 

Worum es eigentlich geht: Ich beneide die Menschen in Hamburg und Berlin. Erstens schon mal des Dortwohnens selbst wegen (insbesondere Hamburg, mein gefühlter Zweitwohnsitz, wenn auch nur für wenige Tage im Jahr),aber vor allem, weil man davon ausgehen kann, dass so zirka 100 Prozent aller auf Tour befindlichen Musiker dort Station machen.

 

Berlin, Hamburg,Köln, München, das ist in etwa das Standardgerüst der allermeisten Tourpläne für Deutschland. Frankfurt kommt da vermutlich höchstens bei 40% der Tourpläne vor, insbesondere bei neuen Leuten, die noch keine Endlostour schultern können, fällt die hessische Metropole weg. Liegt vermutlich zu nahe an Köln, wo se ja auch fast alle hinkommen. Klar, sind ja auch höchstens 200 Kilometer von hier, die fährt man ja schon zum Brötchenholen. Und jetzt, wo einem das Benzin quasi hinterhergeschüttet wird …

 

Man muss ehrlicherweise zugeben, dass die Auswahl der nichtschämenswerten Auftrittsmöglichkeiten in Ffm eher begrenzt ist. Die „gut Stubb“, also Festhalle, ist ja akustisch nicht gerade der Hammer, im „Bett“ können wegen der geringen Fläche höchstens Duos auftreten, bleiben also Nachtleben, Batschkapp, Brotfabrik, Mousonturm usw. … alles bestenfalls mittelgroße Veranstaltungsorte, wenngleich mitunter durchaus mit Atmosphäre versehen. Fährt man hingegen mit dem Auto durch Berlin oder Hamburg und muss einmal niesen, hat man schon zwei bis drei nennenswerte Clubs übersehen. Ungerecht ist das, Menno!

 

Ach, eines noch: Ich bin grundsätzlich sicherlich kein Anhänger des Sinnspruchs „Sage mir, wo Du auftrittst und ich sage Dir, wer Du bist“ (zumal ich diesen Spruch eben das erste Mal lese). Oft kann das ein Künstler ja gar nicht beeinflussen. Wenn ich allerdings sehe, dass ein Herr Ma.ffay seine nächstjährige Tour mit einem Auftritt beim Völkerschlachtdenkmal in Leipzig beendet, mache ich mir schon mal Gedanken darüber, welche Aussagekraft dies haben könnte. Sollten da nicht eher Bands auftreten, bei denen ordentliches Moshen möglich ist?





Dschi-El-Oh-Arr-Ei-Äääih!!!

26 11 2008

Na, Euer Hochwohlgeworden werden Van Morrison et. al. wohl eher nicht mit ihrem Song gemeint haben. Aber nett, dass Madame mal wieder zu sehen und vor allem zu hören war. Bei Reinhold „lassensieunsdaaanochmalnachhaken“ B. am spätabendlichen Montag nämlich.

 

Da unter anderem ja auch die Halbstiefsonstwasschwester von Herrn Yeswecan anwesend war und ein wenig über Afrika geplaudert wurde, war eine gewisse Erwartungshaltung durchaus gerechtfertigt und wurde auch nicht enttäuscht. Frau Fürstin ließ uns ja bereits vor Jahren an ihrer Erkenntnis teilhaben, dass viele Probleme des Kontinents daher rühren, „dass der Schwarze gerne schnakselt“, wie sie es so nett bayrisch-volkstümlich formulierte.

 

Auch diesmal gab es in dieser Hinsicht einige Bonmots, von wegen Afrika hat so viele Probleme, weil es dort so viele Menschen gibt und derartiges. Viel beeindruckender waren allerdings ihre Auslassungen über dieses komische Gefühl da …na, das mit Herzrasen und komischem Magenblubbern … nein, nicht Lebensmittelvergiftung ..herrje ..genau, LIEBE, das war gemeint.

 

Frau Gräfin bedauert nämlich, dass es heute keine arrangierten Ehen mehr gäbe in Deutschland. Ehen von Menschen, die sich selbst aussuchten, hielten halt nicht lange. Die Eltern dagegen wüssten ja viel besser, was gut für ihre Kinder sei (Schal, Mütze, Spinat und der Junge vom Nachbarschlößchen halt …). Liebe könne man lernen. Hmmm, jaja, heftiges Kopfnicken, deswegen ist ja auch fast der komplette Hoch- und Niedrigadel in Europa miteinander verwandt und sieht teilweise etwas komisch aus.

 

Ich gestehe Durchlaucht durchaus zu, dass Romantik über Zeiten und Länder hinweg betrachtet eher die Ausnahme als die Regel für Eheschließungen  darstellt und lebten wir 1862 in einer ländlichen Gegend oder in Panjubalawath … wer weiß …

 

… heutzutage beweist das adlige Gedankengut aber auf jeden Fall eines: Jahrelanger kubikmeterweiser Gebrauch von Haarspray in den 80ern kann sehr wohl zu unangenehmen Auswirkungen in der Jetztzeit führen. Dies sei auch all jenen ins Tagebuch geschrieben, die sich heute bedenkenlos täglich mit ihrem 3-Wetter-Tough einneblen. Wollt ihr so enden?





Cter und Mordio!

25 11 2008

Wirtschaftskrise, Neuwahlen in Hessen, beginnender Vorweihnahtsterror und jetzt auch noch dies: Das „c“ auf meiner Tastatur wird unzuverlässig! Mal erscheint es beim Tippen, mal wieder niht. Die Phasen des „mal wieder niht“ werden aber immer länger. Üble Sahe das!

 

Ich traue mih ja kaum noch, Wörter mit ch oder sch zu benutzen. Welh ein Glück, dass ich zur Zeit nichts über Weichzeichner, Milchshaumschlürfer oder Eichkätzchenshwanzvergleih schreiben wollte …

 

Folgerihtig müsste ih nun versuchen, irgendwelche Reparatur- oder Reinigungsarbeiten an der Tastatur vorzunehmen. Nur gewusst, wie. Ich werde es mir auf jeden Fall ersparen, mittels irgendwelher hebelartiger Hilfsmittel die entsprehende Taste zu extrahieren, denn ich bin mir siher, dass mir dann sofort mein Notebook in seinen wesentlihen Elementen um die Ohren fliegen würde. Nur zu gut habe ich noch die früheren Ergebnisse spontaner DIY-Anflüge meinerseits im Gedähtnis, zum Beispiel die überzogene Annahme, ih könnte die Batterie einer speziellen Armbanduhr selber wehseln, wo soll denn da das Problem sein … huch, wieso passt denn der Deckel niht mehr … und wo ist dieser Gummiring jetzt hingekommen … äh, hallo, kann man da vielleiht noch etwas retten bitte?

 

Eine gute Seele riet mir mittlerweile dazu, einen Miniblasebalg zu verwenden, um eventuelle Bröthenreste  Staubfusseln aus den minimalen Zwishenräumen herauszupusten. Ein Gerät, welches wohl übliherweise bei Kameras o.ä. benutzt wird.

 

Auf jeden Fall wird es niht genügen, das Problem auszusitzen, denn es ntsteht sehr shnell eine negative Eigendynamik. Erst setzt das „c“ aus und kaum dass man versuht, dieses Problem zu umgehen, erwisht es kurze Zeit später dann auch das „e“, dicht gfolgt vom „l“ und auch das „b“ wird sih nicht ange bitten lassen und sich selst vrordnte Areitszitbeshränkungen aufergen. Oh, ih hatte das „a“ vergessen, ds ist j auch immer schnell dei.  Man knn daei davon usghen, dass s niht in erster inie die etws xotischren uchstaben wie ds x in exotisch sind, di sih in Streik bgen, sondern vor allem Liebinge wie das „n“, welche sich Ausstzr leiste wedn. Wrde ich lso icht ktiv, k s gnz shell pssiren, dass meie Blogs ur noch unlsare Frgmnt drstll (itte? Ds waren sie erits vorhr? Dnkeshön!). lso mögicst schnell er mit dem Basbg oder ntürlih wrtvoe Tipps us dr Blogesrgmeide .. zu Hülf, zu Hüf!!!! …





Man glaubt es nicht …

23 11 2008

Liebe Leute von dem anderen „Musiksender“, der nicht mit M anfängt:

 Bislang konnte man ja glauben, die größten Witzfiguren turnten bei euch vor der Kamera herum. Aber diese Witzigkeit setzt sich wohl im Sender insgesamt durch, sogar in der Videotext-Redaktion. Logo ist das eine Meldung wert, wenn ein italienischer Künstler in New York eine Ausstellung eröffnet hat, die unter anderem eine Leichenpuppe von Englands derzeit größtem musikalischem Sorgenkind weiblichen Geschlechts beinhaltet. Was soll er auch machen, der arme Kerl? Irgendwie muss ja auf sich aufmerksam machen, wo doch in NYC an jeder zweiten Ecke irgendein Künstler irgendwas macht.

 Wie könnte man also eine solche Nachricht in eine möglichst kurze und prägnante Videotextseitenüberschrift packen? Naja, zum Beispiel ginge „Irre! Leichenpuppe von Amy“ oder „Künstler stellt „tote“ Amy aus“. Das zieht Aufmerksamkeit auf sich.

Ihr hingegen habt euch gestern für eine noch viel witzigere Variante entschieden. Ihr titelt einfach „Amy Win.ehouse ist tot“ in die Schlagzeilenübersicht. Ein echter Brüller … und wie sich da einige erschrocken haben werden und sich gedanklich schon ins Jahr 94 und die Chronik eines angekündigten Todes des Herrn Co.bain zurückversetzt fühlten … hahaha… voll krass cool, echt!

 Ja,ja, so macht man das heutzutage. Wieviel Zoll hat eigentlich das Rad, das ihr ab habt? Ich bräuchte 24 …





Zufall?

22 11 2008

Fall 1:

Tagelang wird in den Medien mit Vehemenz auf den freitags auf uns zukommenden massiven Wintereinbruch verbunden mit Schnee und Sturm und herabstürzenden Thermometern hingewiesen. Freitag dauert es in hiesigen Gefilden zwar bis zum ganz späten Abend, dann aber stürmt es tatsächlich und bringt ein wenig Schnee mit sich.

Fall 2:

In Ja.uchs Promisonderfürdengutenzweckquiz kommt als letzter Kandidat Herr Got.tschalk dran, der letztens ebenfalls für ein wenig Medienhype gesorgt hatte und schafft es als einziger, tatsächlich die Million zu knacken, dies letztlich auch noch unter Zuhilfenahme seines Telefonjokers, Herrn Mirreichts-Ranicki.





Wo kommt das denn alles her?

20 11 2008

Nur mal eben auf dem Heimweg in den Zupermarkt. So zwei, drei Sachen einholen, wie man das halt mehrmals die Woche macht, wenn man Single ist, eine Einkaufszettelallergie und ein löchriges Gedächtnis hat …

Das war aber nicht der Fehler. Der Fehler war, mittags fast nix verknuspert zu haben und dementsprechend hungrig dort hinzugehen. Das Ergebnis:

1 Naan-Brot,

2 Joghurts,

3 halbreife Bananen,

1 Packung Rooibushtee,

2 Mango-Lassi,

2 Packungen Käse,

1 Streukäse,

1 Packung Lachsschinken,

1 TK-Gemüsemischung

1 Sixpack Asaft

1 Packung Gewürzspekulatius

1 Tütchen Marzipankartoffeln

1 Schälchen ölige Antipasti

1 Packung Fettucine

Aber die Fluppen hab ich vergessen, Mist …ah nee, ich rauche ja gar nicht …

Nächstens gehe ich wieder in den „Minus“, dann wird es hoffentlich überschaubarer. Nun ja, wenigstens bin ih einigermaßen versorgt, wenn wir hier in den nächsten Tagen komplett eingeschneit sein werden …






Lost in Space

20 11 2008

Wenn einem Arbeiter beim Reparieren einer technischen Anlage mal der Werkzeugkoffer aus der Hand gleitet, ist dies derart alltäglich, dass es keine Erwähnung in einer Zeitung finden dürfte und nicht mal LoFoMo dafür Platz in seinem Blog der Banalitäten und Nebensächlichkeiten freiräumen wird.

 

Passiert dies aber einem Crewmitglied der ISS beim Instandhalten eines Sonnensegels, ist dies keineswegs mehr All-täglich und wird zur einer beachtenswerten Meldung. Schlimmes passiert ist nichts, zumal die Tasche gleich das Weite gesucht und auch gefunden hat. Im übrigen können wir mittlerweile ja davon ausgehen, dass der zuständige Paketdienst demnächst eine Ersatztasche liefern wird. Also, ein Weltuntergang ist dies nicht, bzw. selbst wenn, beträfe es die ISS-Crew ja nicht einmal direkt.

 

Trotzdem verharren meine Gedanken für einen Moment bei der in die Unendlichkeit entschwebenden Tasche, mein cineastisch gepoltes Hirn erzeugt dazu den bewährten Soundtrack mittels Straußens Donauwalzer und man könnte fast glauben, auf der Taschenhülle leuchtete dezent das Portrait von David Bowie auf. Sind wir denn nicht alle Werkzeugtaschen, die dem kalten schwarzen Nirgendwo des Alls entgegentaumeln? … „Planet Earth is blue and there’s nothing i could do …“

 

Ach, by the Way, Herr Geller, wenn sie mal wieder Kontakt mit Kleingrün haben sollten, erklären sie denen doch bitte, dass Bürsten und Schmiermittel bei uns keine eigenen Lebensformen darstellen.

 

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Da capo? Gerne! Auf der ISS befindet sich  auch ein Gerät, welches Pipi und Atemluftkondensat in Trinkwasser verwandelt. Naja, es ist nicht Wasser in Wein aber doch immerhin …wann war nochmal Welttoilettentag?





Di-Xi-Day

19 11 2008

Heute ist Welttoilettentag!

 

Ja, jetzt mal hier nicht so rumlachen, ihr Flachspüler, das ist ein ganz ernsthafter Gedenktag, denn es gibt viele Menschen, die nicht über ausreichende sanitäre Anlagen verfügen und so …

 

Der Bekanntheitsgrad dieses seit 2001 existierenden Tages scheint mir aber noch stark verbesserungsbedürftig zu sein. Vielleicht sollte da doch mal ein ordentliches Marketingkonzept erstellt und beispielsweise ein geeignetes Pendant zur Aids-Schleife zur Identifäkal…fikation erfunden werden; es gibt sicher recht naheliegende Symbole …

 

Einen Pümpel beispielsweise oder…ähh….hmmpfff….