filosofy 2.0

27 02 2009

Im derzeitigen Wirtschaftstrubel wird verstärkt wieder auf Selbstbesinnung gesetzt. Insbesondere das Leben im Hier und Jetzt und die damit verbundene Achtsamkeit sich selbst und den Dingen gegenüber wird hierbei in den Vordergrund gestellt. Wenn man isst, sich mit allen Sinnen ausschließlich auf das Essen konzentrieren, statt Nebenbeifutterei während man Fernsehen schaut oder im Netz chattet, ist eine dieser Achtsamkeitsübungen.

Und überall wo man achtsam ist, stößt man auf Dinge, die zwar schon immer da waren, sich aber unterhalb der eigenen Wahrnehmungsschwelle befanden und nun erst mit neuen Augen tatsächlich gesehen werden. Dann beginnt auch der gedankliche Auseinandersetzungsprozess.

Hier beispielsweise steht, wann immer man eigenes oder fremdes Gedankengut kommentiert, ganz unten folgender Satz:

„Du bist der Autor dieses Beitrags“

Sofern man es überhaupt wahrnimmt, rutscht einem bestenfalls ein gedankliches „Weiß ich wohl, Dösbaddel!“ durch die Hirnwindungen. Erst in einem lichten Moment wird einem die philosophische Strahlkraft dieses ach so unscheinbaren Satzes bewusst und man verfällt in ehrwürdiges Erstaunen.

„Du bist der Autor dieses Beitrags“ . Ja, ich bin. Ich schreibe, also bin ich. Ich lese, also bin ich. Ich denke, also … usw …  Und ja, ich bin ein Autor! Ich stelle kraft meiner Gedanken, meiner Empfindungen und meiner tastentippenden Finger Buchstaben aneinander und schicke diese Elaborate, seien es literarische Momentaufnahmen, die Essenz langen Nachdenkens oder Erlebens, purer Nonsens oder Schmuddelliteratur, in die Unendlichkeit des Netzes. Dort werden – von mir nicht mehr beeinflussbar – diese Worte von Anderen wahrgenommen und lösen etwas aus. Zustimmung, Ablehnung, Gelächter, Ärger, herablassende Kommentare oder vielleicht auch kleine Perspektivverschiebungen im inneren Weltgebäude.

Und genau so wie ich Autor verschiedener Beiträge bin, bin ich auch Rezipient der gedanklichen Auslassungen Anderer, die mich mal mehr, mal weniger erreichen und beeindrucken, mir die Zornesader schwellen lassen, ein müdes Abwinken erzeugen oder dafür sorgen, dass ich Gefahr laufe, mich in jemanden nur aufgrund einiger hingehuschter Zeilen zumindest virtuell zu verlieben.

Wunderwelt der Worte. Wie selten wird einem dies bewußt.

Ja, ich bin auch der Autor dieses Beitrages (und des Beitrages darunter, so klein ist die Welt) …





Nasszonen

26 02 2009

Es war ja klar, dass nach dem reichlich abgesetzten Feuchterguß von Frau Ro.che jetzt auch einige Andere sich zu Schmuddelliteratur berufen fühlen. Wenn jetzt aber schon Frankfurter Lokalschriftsteller sich bücherlang über die Beschädigung ihres „P.orsches“ auslassen, Herr Str.unk intimes preisgibt und  9.live-Labertaschen und -schreihälsinnen ihre gegenseitigen SMS-Bekenntnisse über Werwiewannwowieoftundwarum zwischen zwei Deckeln veröffentlichen, darf ich natürlich nicht zurückbleiben.

Deshalb als kleiner „Vorgeschmack“ auf künftige Attraktionen ein Textauszug:

„Genervt versuchte Horst unter der Dusche stehend seinen Schwanzschmodder abzupuhlen. Schon erstaunlich, welche Mikrobiotope unterhalb der Nülle erwachsen, wenn man die Vorhaut nur gelegentlich mal zum Auslüften zurückzieht. Heute muss das aber sein, denn am Abend steht endlich mal wieder ein Date mit Petra an und wenn der Abend wenigstens einigermaßen so verläuft wie gedacht, erhofft und erwartet, wird auf jeden Fall geknattert. Gegen seinen Raucheratem kann er nicht viel tun, außer mit dem Rauchen aufzuhören (aber man muss ja nicht gleich zum Äußersten neigen), aber immerhin will er nicht auch noch genital negativ auffallen.

Er roch an seinem abgekratzten Smegma (hmm…, darf man träges und sich nur gelegentlich aufraffendes Smegma eigentlich als „Phlegma-Smegma“ bezeichnen?) und stellte erstaunt fest, dass es gar nicht mal so schlimm muffelt. Es riecht halt vor allem nach ihm und etwas käsig, da gibts schlimmeres…

Außerdem ist Petra auch nicht ohne. Ihre Spalte riecht irgendwie unangenehm nach einer Mischung aus Fisch, alter Milch und Intimlotion. Hoffentlich soll er sie nicht wieder lecken, das ist nicht eben ein Hochgenuß. Ein Bekannter erzählte ihm mal von einer seiner Freundinnen, die da unten dermaßen widerlich roch, dass er sich während des Schlabberns auf ihr übergeben musste, was ihr dann auch noch eine üble Entzündung einbrachte. Sein Bekannter gilt aber eigentlich als veritabler Dummschwätzer, deshalb wußte Horst nicht, wie weit er dieser Story Glauben schenken durfte …“

So, das ganze Werk wird voraussichtlich rechtzeitig zur Buchmesse fertig sein, Vorbestellungen nehme ich aber gerne bereits jetzt entgegen.





Sozialschmarotzer

22 02 2009

Na, da hat „Hüftgelenk-Phil“ – so nenne zumindest ich diesen jungdynamischen Politker gerne, seit er vor einigen Jahren mal öffentlich über die Sinnhaftigkeit von Prothesen für MitbürgerInnen gehobenen Alters spekuliert hatte – aber mal wieder schön einen rausgehauen. Die Erhöhung der Har.tz-4-Sätze sei vor allem eine Hilfe für die Tabak- und Alkoholindustrie. Darf man das ungestraft von sich geben? Offenbar! Einigen Leuten mißfeld er und das was er so von sich gibt zwar, aber nicht wenige verstecken dabei hinter vorgehaltener Hand ein spitzbübisches Lächeln und nicken dezent mit dem dicken Köpfchen.

Ja, von seiner Warte aus betrachtet ist das ja auch nachvollziehbar. Klar haben Empfänger von Sozialleistungen nix besseres zu tun, als die Kohle, die ja erstmal von hart arbeitenden Politikern und einigen Anderen erwirtschaftet werden muss, ins Büdchen zu tragen und sich mit Fluppen und Gluckgluck einzudecken, anstatt nach der täglichen kostenfreien Völlerei in den örtlichen Mittagstafeln auf dem Heimweg wenigstens noch ein paar nach Plastik stinkende Klamotten für die Kleinen im 1-Euro-Schuppen zu kaufen.

Was ich hier allerdings kritisieren möchte, ist der leicht vorwurfsvolle Ton, in dem er dies gesagt hat. Denkensemanach, mein Herr. Wer kassiert denn Steuer auf alkoholische Getränke und Zigaretten? Na? Richtig! Man sollte die Menschen also geradezu ermutigen, die nächsten Kioske zu stürmen, das belebt die Wirtschaft und sorgt für vollere Bundeskassen. Von dem Geld für in Malaysia angefertigte Plastikklamotten hat der deutsche Staat nicht viel … gut, irgendwann könnten ein paar dieser Menschen eine Belastung für die Krakenkassen werden, aber nicht wenige von denen verhalten sich doch ganz schön gemeinschaftsfreundlich und liegen nett mal ein paar Wochen tot in ihrer Wohnung, von wo aus sie nur noch rausgeschippt werden müssen.

Also, weiter so, nur mutiger. Demnächst vielleicht mal was wegen die Ausländer … ?





Cherchez le Dreckfrosch

21 02 2009

Immer wieder schaue ich mit neidwunden Augen auf anderer BloggerInnen Posts, in denen sie die Öffentlichkeit an den exotischsten und witzigsten Suchbegriffen teilhaben lassen, mit denen der Zugang zu den jeweiligen Blogs gelingt.

Meine Suchbegriffe sind dagegen doch sehr vorhersehbar und verströmen dezentes Biedermeier-Aroma: Der Hintern einer VI.VA-Moderatorenschnecke, eine Zeile aus einem Ä.rzte-Song, die immergleiche Ansage des Bandleaders aus Herrn St.runks beschwerlicher Jugend, die Lenkrad-Philosophie des Fahrlehrers aus „Happy-go-lucky“, einige Begriffe aus dem eher sexuellen Bereich … *gähn* … wenig berichtenswertes also.

In letzter Zeit haben mich aber doch einige Begriffe in leichtes Erstaunen versetzt:

Zunächst „Zahnneonröhre“. Ich bin mir zu mindestens einhundert Prozent sicher, dass ich in keinem meiner Posts diesen Begriff verwandt habe, geschweige denn, dass ich wüßte, was das sein soll. Erst das Recherchieren an Suchmaschinen machte mir klar, dass es sich um eine Verknüpfung verschiedener Tags innerhalb eines Posts handelte. Dennoch verstehe ich nicht ganz, was ….hmmm….

Dann eine doch sehr ungewöhnliche Suchbegriff-Kombination: „Bürste Loriot Weltuntergang“.

Jeder Begriff einzeln kam sicher schon in meinen Posts vor. Den sachlichen Zusammenhang kann ich allerdings nicht erkennen. Welche Gedankengänge mögen wohl zu dieser Suchkombi geführt haben? Sicher, sollte Herr von Bü.low mal seine Bürste vergessen, wäre das sicher kein Weltuntergang, aber wessen Besorgnis mag dieses theoretische Gedankenkonstrukt erregt haben? Frau von Bü.lows eventuell?

„Was essen Vampire“ wurde auch mehrfach gefragt? Pfff…was weiß ich … wahrscheinlich keinen Knoblauch. Was passiert denn, wenn ein Vampir längere Zeit nichts isst? Stirbt der dann? Oder darf er zu Heidi in die Show?

„Hühnerkostüme für Kinder machen“??? Ähhh…ja gerne, bitteschön, aber warum erhoffen sich die Damen und Herren von mir diesbezüglichen Rat? Ich stamme definitiv aus keinem Hühnerkostümmacher-Geschlecht. Ich habe zwar mal die Verfilmung von „Die Phantome des Hutmachers“ gesehen, aber dort waren Hühner auch eher nicht das Thema. Ich möchte ja raten, die Kleinen einfach zu teeren und zu federn, das wirkt bestimmt authentisch, aber zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte jemand anderen.

„Hymen reparieren“. Gut, ich ahne, auf welchen meiner Posts sich diese mehrfach gestellte Anfrage bezog. Dennoch kann ich auch hier keinen wirklich verbreitenswerten Rat erteilen. Ich weiß leider nur, wie man sie kaputt, jedoch nicht, wie man sie wieder heile bekommt. Hätte ich die dafür notwendige Begabung sowie Nadel, Faden und eine Heißklebepistole, ich eröffnete sehr wahrscheinlich eine Praxis namens „F***en&Flicken“, aber derzeit fehlt es mir an entsprechenden Kenntnissen, sorry …





Der Heinz in uns

20 02 2009

“ Das Reh springt hoch,

das Reh springt weit,

warum auch nicht – es hat ja Zeit“

Sie waren aber auch ein Schelm, Herr E. …

Besonders begeisterte Beglückwünschungen betreffend Burzeltach bringend:

LFM





Neue Volksdroge

19 02 2009

Naja, Verfall durch Drogen ist ja sattsam bekannt, Verfall BEI Drogen – da hört man doch schon mal interessiert auf:

Neuesten Meldungen zufolge soll der Preis für Kokain in letzter Zeit gewaltig in den Keller gegangen sein. In Großbritannien bekäme man angeblich das Gramm Koks mittlerweile für zwischen 20 und 40 Pfund. Wie wir ja alle wissen, lassen sich aus einem Gramm gut und gerne 10 Linien ziehen, was also einen Preis von 2 bis 4 Pfund pro Line bedeutet. Im Vergleich dazu muss man derzeit für ein … ähhh .. wie heißt es gleich noch? … Pint Bier mindestens 2,95 Pfund bezahlen. Was für ein Absturz ist das denn? Da sollten die drogenexportierenden Staaten aber mal schleunigst Gegenmaßnahmen einleiten; beispielsweise eine gezielte Drosselung der Fördermenge oder derartiges. Das klappt bei anderen Dingen ja auch.

Es geht ja auch darum, dass den besseren Kreisen ein weiteres Statussymbol flöten geht. Schon schlimm genug, dass sich mittlerweile jeder Hinz und sein Kunz auf Golfplätzen herumtreibt,  nun zieht sich auch noch jeder dahergelaufene Zechkumpan Linien rein. Da ja auch mittlerweile so gut wie jeder eine Kreditkarte hat, ist somit auch das entsprechende Werkzeug vorhanden. Wo soll das nur hinführen? Wie kann man sich denn noch von der Masse absetzen? Am Ende wird als Statussymbol nur noch das Innehaben eines unbefristeten Arbeitsplatzes anerkannt. Aber soweit kommts noch … arbeiten, pah …





Na denn Prost!

16 02 2009

bild031web

so, ein paar tage frei und prompt stellen meine etwas ausgeschlafeneren augen beim morgendlichen blick aus dem fenster fest, dass der heurige winter doch arge loslassprobleme hat. also nutze ich die gelegenheit und mache mich gut verpackt zu einem schneespaziergang auf (beweisfoto siehe oben), lasse mir frzzzlnde pünktchen ins gesicht wehen, mache anschließend einen kurzen abstecher in einen zeitschriftenladen und lasse mich schließlich in einem cafe nieder, um hände, magen und seele zu wärmen und meine neuerwerbung ein wenig zu inspizieren.

alle paar jahre ändert der musi.kex.press sein layout, so auch dieses jahr; jetzt sieht er aus wie eine mischung aus s.pex, vi.sions und sonstwas. ichweiß noch nicht ob ich das gut finde, bin erstmal verwirrt und muss mich zurechtfinden. das ähnelt doch sehr der situation, wenn die lebensgefährtin einen mit einer komplett neuen frisur und/oder gefärbten haaren überrascht und eine sofortbewertung haben möchte (welche natürlich begeistert ausfallen soll UND zusätzlich noch ehrlich).  ich muss mich doch erst einmal daran gewöhnen, herrje, es ist halt … uff … ungewohnt.

aber ich schweife ab … während ich also schon genug damit zu tun habe, mich im blätterwald zu orientieren, dringt gut wahrnehmbare konversation vom nebentisch an meine ohren. zum ignorieren zu laut, aber wie ich bald feststellen sollte, auch nicht uninteressant. fortan bleiben meine augen auf dem heft, meine ohren und meine aufmerksamkeit wandern allerdings einen tisch weiter.

zwei damen haben sich offensichtlich mit einem finanzberater zusammengesetzt, weil sie gemeinsam (also ohne den berater natürlich)  ein lokal eröffnen möchten und nun versuchen, das ganze mal mit realismus zu füttern. der hintergrund der beiden damen – so erfahre ich – scheint solide zu sein. eine gelernte kosmetikerin und eine derzeit auf lehramt, ist doch prima! immerhin haben die eltern der einen schon mal ein restaurant im westfälischen betrieben. nein, erfahrungen mit brauereiverträgen haben sie noch keine und die finanzierung scheint auch ein wenig auf goodwill ausgerichtet zu sein. des weiteren können sich die beiden ladies nicht einmal einig sein, wie denn das interieur aussehen soll bzw. wie es derzeit aussieht. gute gesprächsvorbereitung scheint anders zu sein.

ich meine auch, hören zu können, wie die stimme ihres beraters im laufe des gesprächs ein wenig an sonnigkeit verliert. dabei habe ich den eindruck, dass die zwei noch glück hatten und ein seriöseres exemplar seiner gattung erwischt haben und keinen windhund. eventuell bin ich aber auch ein wenig durch seinen hellrosa pulli mit v-ausschnit und einer über der stuhllehne lümmelnden, dazu absolut nicht passenden winterjacke in zwei verschiedenen tönen von kackgrün beeindruckt. windhunde achten viel mehr auf ihr äußeres.

ich konnte leider den ausgang des gesprächs nicht mehr mitverfolgen, aber ich vermute, sie ziehen das irgendwie durch. so langsam verstehe ich, warum in den letzten jahren die fluktuation im gaststättenbereich spürbar heftiger geworden ist. es ist wohl nicht nur die zurückgehende konsumneigung der kundschaft.

„wer nix wird wird wirt“ heißt es so schön wie unpassend. nein, es scheint eben nicht zu genügen, guten willen und ein paar tausend euro mitzubringen. es geht weit mehr dazu, ich habe wie viele, die im büroalltagstrott hängen zu glauben, schon mal tagträume vom betreiben eines netten bistros oder cafes in der großstadt gepflegt, aber ich weiß, dass so etwas nicht wirklich mein ding sein wird. überdies haben wirte ja angeblich die kürzeste lebenserwartung aller berufsgrupppen, sogar schlimmer als reinigungskräfte im akw, das alleine schreckt schon ab.

nun ja, ich wünsche den beiden alles gute, aber das leichte magendrücken scheint nicht vom cappu zu kommen …





Lass mal…

15 02 2009

Nööö … ich muss jetzt nicht auch noch my two Cents zum deutschen Nipplegate beim BusenViSoCo abgeben, zumal mittlerweile nicht mal mehr eine Verlinkung möglich ist, da Bränpuhl seine Urheberrechte geltend gemacht hat, was bedeutet, dass es ab Dienstag ausgiebig bei Stefan dem Raben zu sehen sein wird.

Bi.G.f.m wollte halt BigTV machen und ob nun Absicht oder nicht, warum müssen einem manche Leute immer wieder zum Fremdschämen zwingen?

Herr Foxens Sieg war genehm aber ohne Überraschungseffekt. Ich fand Ch.apeau C.laque, Sven v.an T.hom und auch Herrn Fin.ken.auer nett, fühlte mich merkwürdigerweise gar nicht allzusehr animiert, zuhause den Bibo zu machen und konnte mich für Hessens Beitrag – obwohl praktisch von fast vor meiner Haustür entsandt – nicht allzusehr begeistern.

Aber wenn ich davon ausgehen muss, dass Tschörmeny demnächst auf internationaler Ebene mit „Du hast das größte U-Boot der Welt, Du Arsch“ oder etwas in dieser Richtung vertreten sein wird, müsste ich diesen ganzen Event doch noch als angenehm einstufen. Nächstes Jahr dann halt aus dem dicken B oben an der Spree.

P.S.: Diese Johanna! Hmmm, irgendwie hat ihr schiefes Lächeln etwas sympathisches. Warum muss sie nur diesen Zickenmodelunternehmerinnennachnamen haben?…





Brief von einem Leser

13 02 2009

Liebe Leute von der TITANIC!

Bei mir entstand beim Lesen der aktuellen Ausgabe eurer Zeitschrift (deren fast regelmäßiger Leser ich seit über 20 Jahren bin und damit mindestens einem Eurer Kinder ein Kindergartenjahr fnanziert habend) doch ein kleeeiiiin wenig erstaunte Verwunderung … oder verwunderte Erstaunnis. Remember: Welchen Titel einer prognostizierten neuen Fernsehsendung nannte ich in meinem Post „TV total krass“, welchen ich am 09.01. dieses Jahres veröffentlichte, unter anderem?

Jepp, „Mauer sucht Frau“!

Und welchen Titel konnte ich nun innerhalb eines Artikels Eures Spaßblattes mit dem Titel „Jubiläen zum Sehen“  unter anderen entdecken? Na?..Na?…Genau!!!

Ja,ne, is klar, natürlich ist das Ganze ein doch sehr naheliegendes Wortspiel und natürlich habt ihr weitaus wichtigeres zu tun, als in anderer Leute Blogs nach Ideen zu stöbern (Heft produzieren, DIE PARTEI an die Regierung bringen, die Nachbarin heimlich beim Duschen beobachten, Spreewaldgurkengläser sammeln usw.) und selbst wenn ihr hier mal zufällig hineingeschaut hättet, wäre es natürlich unter eurer Würde…blabla…

Dennoch nehme ich mir angesichts dieses unerwarteten Ereignisses das Recht heraus, mein schlechtes Gewissen zu erleichtern und uns beide als quitt zu betrachten … naja … wegen meiner fortgesetzen Nutzung eines bestimmten … ähem *hüstel* … Namens aus Eurer damaligen „Ha.rry-Po.tter“-Persiflage …

So, nothing for ungood? Fine!

Euer … naja, ihr wisst ja …





Erbarmungswürdiger Selbstversuch

13 02 2009

Was man auf jeden Fall auch sein lassen sollte:

Nach längerer Zeit – also völlig ungeübt – naiverweise eine Currywurst mit Soße der Richtung „RedHotChili/PainfulSuicide“ mampfen, ohne etwas zu trinken dazu zu ordern und dabei noch Erkältungsrestr**z im Hals-Rachen-Bereich zu haben.

Da wird einem nebenbei aufgezeigt, wie leicht Schmerzen aggressiv machen können …

Und wo war dieser vermaledeite, selbstgefällige, drogenverwrackte Dr. House, wenn man ihn mal wirklich dringend benötigt? Wahrscheinlich freute er sich gerade ein zweites gesundes Bein, weil er einen Patienten gefunden hat, bei dem er seine derzeitige Lieblingskrankheit „retrohypochrochale Helibakteriosuprasensibilität“ oder etwas dergleichen diagnostizieren durfte.

Ist doch wahr…