Selbst Schuld?

30 04 2009

Ich will hier ja nicht unnötig unken, aaaaber, liebe Partyflunzen, das ganze Jahr „Finger im Po – Mexiko!“ und sich dann über die Schweinegrippe wundern, das sind mir ja die Richtigen.

elend, elend …





Mentalistentraining

30 04 2009

So, noch mal schnell in die Anleitung schauen …

Wehender Umhang? …passt!

starrer, weltenfremder Blick? … jepp!

Handflächen theatralisch nach vorne gerichtet? … okay!

Osteuropäischer Akzent? … Da! Paaaaaasst!

Ich sääähe … ich sääähe in die Zukunft und kann errrkääännen:

Die häufigsten Suchbegriffe bei Internet-Suchmaschinen in den nächsten Tagen:

„Panik“

„Mundschutz“

„Warnstufe 6″

„Mexiko“

„Tröpfcheninfektion“

„Pandemie“

„Anhusten=Körperverletzung?“

„Inhalatoren für Hausschweine“

„Wir müssen alle sterben!“

„Großversand Desinfektionsmittel“

„Lebt Rudi Rüssel noch?“

„Hannah Mo.ntana“

„Helfen Präservative gegen Schweinegrippe?“

„Unbewohnte Inseln“

„Abwrackprämie“

Klappt doch prima! Und jetzt schauen wir mal nach den kommenden Lottozahlen …

52 … 3,14 … – 17 …





Blumenbond

27 04 2009

Es gibt so Zeitungsmeldungen, Marke „Vermischtes“, über die liest man viertelausgeschlafen hinweg, ist optisch bereits beim nächsten Artikel, bis sich eine dieser Strebergehirnzellen meldet und man verdutzt nochmals zurückgeht.

So erging es mir beispielsweise heute morgen mit der nachfolgenden wörtlich zitierten Meldung:

„Nicolas C.age will wegen seines dreijährigen Sohnes in seinen Filmen nicht mehr zur Waffe greifen. Aus Rücksicht auf Kal-El wolle der US-Schauspieler mehr auf seine Rollen achten, sagte er der Wirtschaftswoche. Er müsse „mehr Verantwortung dafür übernehmen, was mein Gesicht im Kino repräsentiert“. Der Jam.es-Bo.nd-Darsteller ist derzeit als jüdischer Widerstandskämpfer in dem Film „Defiance“ im Kino zu sehen.“

Ach, es gäbe eine ganze Reihe Bemerkungen zu diesem Artikel zu machen, zum Beispiel, was Herr Ca.ge denn ohne Waffe noch darstellen möchte, wieso ein derartiges Interview ausgerechnet in der Wirtschaftswoche erscheint und dergleichen. Man könnte auch seine akute Besserwisseritis ausleben und kurz darauf eingehen, dass es beim hektischen Copy&Paste durchaus mal passieren kann, dass man Cr.aig mit Ca.ge verwechselt, die sind sich aber auch zu ähnlich, diese zwei.

Muss aber alles nicht sein.

Zwei Fragen allerdings drängen sich mir wirklich auf:

Erstens: Existiert in den USA oder zumindest in Kalifornien tatsächlich ein Gesetz, demzufolge Prominente verpflichtet sind, ihrer jeweiligen Nachzüchtung zwangsweise Gaga-Namen zu verpassen? Jaja, ich weiß sehr wohl, dass dies Supermans wirklicher Name auf seinem Heimatplaneten Krypton ist, hatte ja auch mal eine Jugend mit Comics. Trotzdem liest sich dieser Name in der Hierwelt eher wie die Bezeichnung einer Unterorganisation einer islamistischen Terrorbewegung.

Zweitens: Angenommen, Herr C.age verkörpere tatsächlich 007, hätte dieser Sinneswandel dann nicht deutlich sichtbare Veränderungen in seiner Rolle zur Folge? Wie sollte das denn künftig funktionieren? Bewirft er seine Gegner fortan solange mit selbstgepflückten Wildblumen, bis diese Ruhe geben? Oder versucht er, Ihnen mittels psychologisch versierter Gespräche die Schändlichkeit ihres bisherigen Tuns vor Augen zu führen und sie damit zu heilen?

„Schauen Sie, Mr. (Goldf.inger, Bl.ofeld usw.), Sie machen auf mich keinen wirklich glücklichen Eindruck. Macht all das Geld, die angestrebte Weltherrschaft, das feudale Leben mit all den willigen Ischen, sie wirklich glücklich? Lässt sich das wirklich vergleichen mit dem Lachen im Gesicht eines Kindes, dem hoffnungsfrohen Ausdruck einer Mutter, der sie eine bessere Zukunft ermöglichen könnten?“

Woraufhin der jeweilige Superschurke natürlich schwer geschüttelt und gerührt ist, von seinen Weltvernichtungs- oder -unterjochungsplänen sofort ablässt und einer weltweit agierenden Hilfsorganisation beitritt unter Einbeziehung seines bislang schurkenhaft erworbenen Vermögens, welches nun endlich sinnvolles leisten kann.

So könnte das tatsächlich sein, nicht wahr? Nicht nur ein Quantum Trost, sondern echte seelische Fürsorge. Das Einzige, das vielleicht gegen eine derartige Entwicklung bei Herrn B.ond sprechen könnte, wäre die prognostizierte weltweite Zuschauerzahl von 1,764, denen man sogar Geld anbieten müsste, im sich den Film anzuschauen.

Also, Herr Cage, bleibense B.ond wie bisher!





„Du wirst nie ein König, Charlie Windsor!“

24 04 2009

Wieviele bunte Blätter und Hofberichterstatter wären ihrer Existenzberechtigung beraubt, gäbe es den Adel nicht. Ich meine aber nicht den verwahrlosten Gossenadel, zu dem sich ihr ergebener Lord Foltermord zählen darf, sondern die wahren gekrönten Häupter, wie man sie noch in einigen Schutzgebieten in Europa und Asien vorfindet.

Besonders angetan hat es der Öffentlichkeit nach wie vor das britische Königshaus. Es wird einem dort aber auch einiges geboten. Hier ein Pferd, dort ein Tunnel, hier wiederum der Jüngste in fescher deutscher Uniform zirka Ende der 30er Jahre auf einer Party, ständig irgendwelche Jubiläen, anlässlich derer sich wieder und wieder in den derzeitigen und gestrigen Ereignissen wühlen lässt.

Wann immer dann der Fokus auf den designierten Thronfolger gerichtet wird, spricht man mit ehrlichem oder gekünstelten Bedauern von der ewigen Prinzenrolle und dem frustrierenden Zustand, ein König im Wartestand zu sein. Dabei wurde auch bereits mehrfach und deshalb von mir bemerkt die Formulierung benutzt, Ol’ Sailing Ears sei „nur einen Herzschlag von der Rolle des Königs entfernt“, dies aber bereits sehr lange Zeit.

Well, i beg you pardon, dear Madams and Sirs, aber so möchte ich dies aus medizinischer Sicht dann doch nicht stehen lassen. Es sollte doch entweder „…einen Hirnschlag…“ oder „…einen Herzinfarkt…“ heißen, aber doch bitte nicht dieses Mischmaschwort! Im übrigen könnten es genauso gut ein Reitunfall, ein besonders unglückliches Ausrutschen auf Corgi-Hinterlassenschaften, ein überhastetes Treppab im Buckingham Palace oder whatever sein, was dem Prince of Wales die Königswürde bescheren könnte.

Ob derartiges die nächsten 10, 15 Jahre passieren wird, scheint derzeit allerdings mehr als fraglich. Wer weiß, vielleicht wird den Briten ja statt Charlie eher das Experiment der posthumen Regentschaft zugemutet. Immerhin weiß man auch noch nicht, ob dieser Kim so n Ding aus Nordkorea wirklich noch existiert oder gelegentlich von einer gut gearbeiteten Handpuppe imitiert wird.

Also, geduldig warten, dazu einen Tee und ein After E.ight, everything will come in its right place …





I’m looking through you

23 04 2009

Sehr selten aber gelegentlich kann ich einfach nicht der Versuchung widerstehen,  Songtitel als Titel für Posts zu verwenden, auch wenn sie mitunter ihrem eigentlichen Sinn enthoben werden. Zur Zeit der Fab Four aus Liverpool war „1984″ tatsächlich noch ein Zukunftsroman und obengenannter Titel stand noch als Zusammenfassung für Maccas Unzufriedenheit mit der Beziehung zu seiner damaligen Freundin.

Heute hat Sir Paul wieder mal eine Freundin, aber derlei verursacht keinerlei Blogambitionen bei Lord FM. Soll er glücklich werden. Um mein Glücksempfinden zu steigern, wäre unter anderem notwendig, dass unser hübscher Ü-Staat diese nicht enden wollenden Eingriffe in Freiheitsrechte auf ein unerlässliches Maß reduziert. Unter dem Deckmäntelchen der latenten Terrorgefahr oder aktuell der Bekämpfung der Kinderpromografie (kein akuter Rechtschreibschwächenanfall, lediglich der Versuch, meiner Website ein Stopschild zu ersparen) oder was auch immer man noch an vordergründig populistischen Themen finden mag, wird an allen möglichen Gesetzen geschraubt und geschnitten, pfeif doch auf den Verfassungsrang. Das ist die Krux einer großen Koalition, man erinnere sich an die sog. „Notstandsgesetze“ der ersten GroKo, die nicht ohne Grund zu massiven Protesten Ende der 60er Jahre führten. Der Unterschied zu damals: Heute scheint es keine in der Öffentlichkeit wahrnehmbare außerparlamentarische Opposition zu geben, die mal laut herumschreit. Der Protest findet eher unter Freigeistern und Feindenkern auf Seite 3-Kommentaren oder im Feuilleton statt.

Na, dann wird halt mal eine Popsängerin öffentlich vorverurteilt. Lediglich eine Fußnote, da kann und wird noch viel Schlimmeres kommen. Dafür sorgen schon die Zensursula, der rollende Wolfi und all die Anderen. Man mag sich gar nicht vorstellen, welcher Wahnsinn ausbrechen wird, falls hier tatsächlich mal ein Anschlag stattfinden sollte. Die Freiheit des Individuums ist da nur noch hinderlich, denn zunächst einmal sind alle verdächtig und wer großes Glück hat, kann womöglich tatsächlich nachweisen, dass er es nicht ist. Mal versehentlich auf einer verdächtigen Seite gelandet, mal per Kreditkarte ein kapitalismus- oder gesellschaftskritisches Buch geordert, mal eine Petition zur Wahrung der Grundrechte unterschrieben, das genügt schon. Wenn dann auch noch mehrere solcher oder ähnlicher Faktoren zusammengekommen (und ganz tolle PCs können so etwas zusammenbasteln, in echt!) kann man zu Fasching auch gleich als Observatorium gehen.

Das Ganze scheint ja noch mit gar nicht geringer Akzeptanz der Bevölkerung gesegnet. „Bist Du etwas nicht gegen Kinderf***er?“ wird man dann angemotzt. „Doch, aber ich bediente mich dann nicht solcher geringtauglicher Methoden, die dann auch noch mit einer Riesenschrotflinte abgeschossen werden, damit es ja schön streut, Du Depp!“ möchte ich dann verständlicherweise echauffiert entgegnen.

Ich bin kein besonders allergiebelasteter Mensch, aber wann immer ich nun noch einen Satz wie „Wer nichts zu verbergen hat, muss ja nichts befürchten“ hören, lesen oder sonstwie rezipieren muss, bekomme ich auf der Stelle heftigsten Hautausschlag und seismografisch erfassbare  Blähungen. Zu den wenigen Dingen, die ich bislang wirklich für mich beansprucht habe, gehört die Freiheit, selbst zu entscheiden, wem ich was von mir mittteile. Privatsphäre heißt nämlich Privatsphäre, weil …

Sicherlich sollte ich mir dann auch überlegen, ob es so klug ist, alle möglichen Informationen über mich in Social Networks preiszugeben und vor lauter Mitteilungsenthusiasmus über jedes abgeseilte Würstchen zwitschern zu müssen. Aber selbst wenn ich es täte, wäre es wenigstens noch meine Entscheidung und nicht die irgendwelcher Profilneurotiker mit besonders ausgeprägtem Verfolgungswahn, die statt in psychotherapeutische Behandlung zu gehen, allmorgendlich auf dem Weg in ihr ach so wichtiges Amt sind, um sich weiteren Wahnsinn auszudenken.

Orwell? Pah, Kindergarten!!! Ich wünschte, ich könnte diesen Beitrag in die Kategorie „gesponnen“ einsortieren.





…denn dünn bedeutet frei zu sein …

21 04 2009

Wenn wir diese tollen Wissenschaftler nicht hätten …

Nicht nur, dass Übergewichtige neben Rauchern und heftigen Trinkern der Hauptbelastungsfaktor für ständig erhöhte Krankenkassenbeiträge sein sollen, jetzt sind sie ganz offensichtlich auch noch am Klimawandel schuld. Besagte Wissenschaftler machen uns nunmehr klar, dass diejenigen, deren Body-Mass-Index eher im XXL-Bereich liegt, nicht nur mehr verspachteln und dadurch immer mehr Nahrungsmittel erzeugt, angebaut und verarbeitet werden müssen, was zu einer spürbar höheren Klimabelastung führt. Nein, sie verursachen auch noch auf vielfältigste Art und Weise deutlich höhere Transportkosten. Zum Einen können sich viele Schlachtschiffe ja kaum noch auf eigenen Füßen bewegen, ohne gleich am Herzkasper zu knabbern und müssen deswegen überall hingefahren werden. Zum Anderen erfordert es erfahrungsgemäß einen deutlich höheren Energieaufwand, spätbarocke 140 Kilo Lebendgewicht von A wie asiatisches Restaurant nach B wie B***er King zu transportieren als es bei hungerhakigen 41,5 kg der Fall ist.

Übergewicht sei – so die Wissenschaftler – als ein „Schlüsselelement“ des Klimawandels anzusehen. Na, da haben wir es doch endlich. Irgendjemand musste ja schuld sein. Was für ein wunderbarer Ausgangspunkt für künftige Diffamierungen und Entsolidarisierungen. Endlich kann man in ehrlich empfundener Empörung den menschlichen Öltanks ein „KLIMAKILLER“ hinterher rufen und bekommt noch den Applaus der Umstehenden. Von da aus ist es nur noch ein kleiner Sprung, bis sich Übergewicht, zumal wenn vorsätzlich, als Straftatbestand in den einschlägigen Gesetzen wiederfinden wird.

Und im Hintergrund singt Herr Wes.ternh.agen seine Dürrer-Herings-Hymne aus den frühen Achtzigern.

Da fordert man jahrelang Filter für Schornsteine von Chemiefirmen und Stinkeautos, stattdessen hätte man lieber eine Rolle Nähgarn an der richtigen Stelle anbringen sollen. Nun ja, noch ist ja ein wenig Zeit.

Alles wird gut.

Wann kommen den nu endlich meine Pommes rotweiß??? Soll ich meine drei Currywürschte etwa pur reinpfeifen, Menno???





*blinzel*

19 04 2009

Huch…

Schon wieder Sonntag und schon WIEDER Sonne????

Ja, also …

Wenn der große Lenker da draußen jetzt alles so dermaßen wörtlich nimmt, dann nur her mit den Sonn-, Frei- und Feiertagen!

Dienstag und Donnerstag hingegen können mir dann ab sofort aber sowas von gestohlen bleiben. Ersetzen wir sie doch durch die Bezeichnungen „Fröhlichtag“ und „Liebestag“.

Dich, liebes Sams, verschone ich selbstverständlich von Umbenennungen.





Neuer Nachbar

17 04 2009

*klingel*

- Ja, bitteschön?

- Schön’ gutn Tach! Ich wollte mich nur kurz vorstellen hier in der Gegend. Ich bin die Wirtschaftskrise.

- Was ist los?

- Na, die Wirtschaftskrise … bin ich … jetzt hier …

- Ach sooo! Ja klar, jetzt weiß ich. Sorry, aber ich war eben auf der Couch weggedusselt, war n langer Tag. Ja, Mensch, schön, dass Sie sich mal vorstellen, Sie wurden ja schon lange angekündigt.

- Ja, dafür muss ich mich echt entschuldigen, das sollte ja alles schon viel früher passieren, aber Sie wissen ja, wie das ist. Verwaltungskram und so. Die Regierung hat mir auch ständig Steine in den Weg gelegt. Es wird einem nicht leicht gemacht in Deutschland.

- Tja, wem sagen Sie das?

- Haben Sie schon die Abwrackprämie beantragt?

- Ich? Ach was! Ich habe zur Zeit ja nicht einmal ein Auto, kann man sich ja nicht so ohne weiteres leisten.

- Na, prima, ich sehe, wir verstehen uns. Haben Sie noch einen Job?

- Also, irgendwie schon. Derzeit halt Kurzarbeit, aber grundsätzlich …

- Na, da können wir doch ansetzen. Wichtig für mich wäre jetzt halt, dass Sie sich möglichst von Investitionen fernhalten. Noch so ein Brocken wie die Abwrackprämie wäre sehr belastend für mich. Da ist ganz schön Durchhaltevermögen gefragt. Meine Mitstreiter haben es teilweise bedeutend leichter. Der Kollege in England ist fein raus, da geht ja gerade alles richtig schön vor die Hunde. Und was muss ich hier sehen? Hier macht man mitten in Frankfurt einen riesigen Konsumtempel auf! Auf einer der größten Einkaufsstraßen! In dieser Zeit! Das ist doch pure Provokation!

- Ja, kann ich verstehen. Aber so nachlässig, wie der gebaut ist, kracht der bestimmt bald wieder zusammen…

- Um Gottes Willen! Das zöge doch nur wieder neue Investitionen nach sich. Die Deutschen geben ja keine Ruhe, bis alles wieder aufgebaut ist.

- Wollen Sie eigentlich länger hier bleiben?

- Doch, doch, ich hatte mich euf ein paar Jahre eingestellt, auch wenn der Empfang hier bislang nicht allzu erfreulich war. Aber ich bin eine Kämpfernatur.

- Naja, der Deutsche ist Immigranten gegenüber grundsätzlich nicht allzu aufgeschlossen. Man muss sich halt ein wenig anpassen. Wollen sie demnächst nicht mal auf einen Kaffee und ein Stück Torte vorbeikommen?

- Ja, gerne. Aber bitte investieren Sie nicht allzu viel. Ein Stück trockenes Brot und Blümchenkaffee tun es schließlich auch. Das Geld wirkt sich doch sonst sofort wieder negativ auf mich aus.

- Stimmt, entschuldigen Sie, ich bin da noch nicht so ganz dran gewöhnt.

- Ach, das wird schon. Wenn Sie ihren Job erstmal ganz los sind, gewöhnen Sie sich ganz schnell um. Also bis bald mal, ich muss noch weiter.

- Klar, Viel Spaß noch! Vorsicht bei Klutzkes im vierten Stock.  Die haben gerade tüchtig geerbt und wissen noch nicht so ganz, wohin mit der Kohle.

- *seufzt* …jaja, es bleibt einem nichts erspart …





Brille? Fielleicht!

14 04 2009

Soso, die Bundeslandwirtschaftsministerin verbietet Genesis, um irgendwelche Käfer zu retten.

Äh, bitte was?

Also, dass diese mittlerweile extrem unspannenden Formatradiopoprocker schon lange verboten gehören, finde ich ja auch. Wäre das aber nicht eher Aufgabe der Gesundheitsministerin? Und was haben Käfer davon? Meinen die vielleicht die Beatles? Die gibts doch auch nicht mehr. Haben sich Genesis nicht sowieso bereits aufgel…..

…hmmmmm?….

Ach sooooo! Das ist ja noch viel besser.

Naja, is ja schon spät und der Bildschirm ist ja mal echt ganz schön klein und überhaupt …*grummel*…





piraterie.v.2.1

14 04 2009

Ach, das waren noch Zeiten. Trinkfeste, verwegene, skorbutgeplagte, von Meuterei bedrohte sonnengegerbte Kerle mit 1 bis 3 Augenklappen, Hakenhänden und/oder Holzbeinen, Stevensons Schatzinsel, Störtebeker,  der rote Korsar, Freibeuter der Meere, von mir aus auch Käptn Hook und noch einige Andere. Piraten halt.

Man hätte schon ein wenig skeptisch werden müssen, als  in diesen Tagen ein etwas schwuchteliger Jack Sparrow (welcher Pirat heißt schon Hans Spatz?) den Kampf gegen Tentakelfresse verschieben musste, um nochmals in Ruhe seinen Eyeliner nachzuziehen.

Und nun? Jetzt verklagt einer der sog. „Somalia-Piraten“ die Bundesregierung tatsächlich und allen Ernstes auf Schadensersatz wegen der unzulässigen Auslieferung an kenianische Behörden. Das ist also die heutige Waschlappen-Piraterie? Wo führt so etwas denn hin? Werden Einnahmen aus Schiffskaperungen künftig bei der Einkommenssteuererklärung aufgeführt (Anlage KAP vielleicht)? Werden für Pistole und Säbel fürderhin Waffenbesitzkarten beantragt? Finden heutzutage überhaupt noch klassische Schiffskaperungen statt oder reichen moderne Piraten stattdessen eine Räumungsklage beim Amtsgericht Mogadischu ein? Gibt es brutale feindliche Übernahmen künftig nur noch auf dem Börsenparkett? Sind Anlageberater nicht sowieso die besseren Piraten?

Burt Lan.caster, wie gut, dass Du das nicht mehr erleben musst …