Gute Tipps gebe ich doch gerne weiter:
Soweit noch nicht geschehen, am besten das Bild eines möglichst süßen Babys in die Geldbörse stecken! Dies soll im Falle des Verlustes die Wahrscheinlichkeit der Abgabe im Fundbüro enorm erhöhen. Keine Angst, wenn man kinderlos ist oder das eigene Balg zu hässlich, es gibt doch überall süße Kinderfotos zum downloaden. Zur Not nimmt man halt einen Screenshot aus „Guck mal, wer da spricht“.
Ergänzen könnte man das noch mit einem handgeschriebenen Brief, der in etwa so beginnt: „Mein lieber Schatz, dieser Glücksklee, der dir bereits einmal das Leben gerettet hat, soll Dir auch weiterhin …“ Den Text sicherheitshalber auch auf englisch, französisch, polnisch, türkisch und arabisch schreiben.
Alternativ kann man sich natürlich auch ein Hundewelpen in die Brieftasche stecken, aber das trägt doch arg auf und gelegentliche Durchnässungen sind wohl nicht ganz zu vermeiden.
Oh, da fällt mir noch ein Tipp ein: Eine handgeschriebene Notiz in die Börse stecken, auf der „Bruder, mit A.ll.ahs Hilfe werden wir donnerstag zu Mä.rtyr.ern werden“ oder etwas dergleichen steht. Dann möchte ich garantieren, dass die Börse nicht nur abgegeben wird, nein, die Polizei wird sie einem auch perönlich vorbeibringen und einem die Ausstattung des nächsten Reviers zeigen.
Das mit dem Babybild hab ich auch gehört. Der Allah-Text ist aber noch geiler, lol. Und dann gleich Geldbörse nicht verlieren, sondern direkt klauen und irgendwo liegen lassen. Menschen mit wenig sozialen Kontakten könnten so direkt in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit katapultiert werden. Sie wären bestimmt dankbar hinterher.
Dann entferne ich mal meinen nicht sehr geistreichen Wer-das-hier-liest-ist-doof-Zettel aus meiner Brieftasche… Bei so viel Eloquenz ist doch klar, dass man die im Falle eines Diebstahls nicht zurückbekommt…
Gute Idee! Nimm stattdessen den „Wer mir das abgibt, den mache ich mit meiner scharfen Schwester bekannt“-Zettel. Immer an die niedersten Triebe appelieren!