Na, was ist wohl das Anstrengendste am Radfahren? Das Berghochfahren? Ach was! Reifen aufpumpen? Schon besser, aber auch falsch! Die Penunze für ein neues Bike zusammenklauen müssen? Fast!
Es ist natüüürlich das Gang schalten. Jetzt seht Ihr sie doch sicher auch vor Eurem geistigen Auge, diese ausgemergelten, nach Luft schnappenden Radfahrer, die gerade noch so ein “muss … hochschalten …” herausjapsen, bevor sie zusammenbrechen.
Diese Problematik wurde auch einigen Wissenschaftlern bewusst und sie scheuten weder Dings noch Bums, um Abhilfe zu schaffen und …TA-DAHHH … hatten Erfolg. Sie erfanden eine Schaltkonstruktion, die in Verbindung mit einer Art kybernetischem Helm steht, welcher den Probanden so aufgeschraubt wird, dasser gewisse neuronale Aktivitäten messen und umsetzen kann. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet dies, nach einer Grundlernphase muss man nur noch intensiv an den gewünschten Gang denken, der Helm misst dies und löst eine entsprechende Aktion an der mit ihm verbundenen Gangschaltung aus.
Toll, was? Das war jetzt aber auch mal dringend nötig, dass hier jemand mal der unsäglichen Pein ein Ende setzt. Wieder sind wir dem Endziel einen Schritt … Tritt näher gekommen, den menschlichen Körper von jeder Bewegung zu befreien. Bei meinem selbsteingeschätzten Hirnchaos muss ich allerdings davon ausgehen, jede Sekunde in einem anderen Gang zu fahren. Viele Andere hingegen dürften, wenn die Methode wirklich so funktioniert, die ganze Zeit im 6. Gang verbringen.
Wissenschaft, manchmal biste schon ein geiles Stück!