Staubtrockene Träume revisited

Abermals hmpff!

Wäre diese „Suchanzeige“ wirklich ernst gemeint gewesen und der vorangegangene Post bei durchaus vorhandenem realitätsnahem Kern nicht satirisch überhöht und hätte ich tatsächlich meine Hoffnungen auf entsprechende „Angebote“ gelegt, dann käme ich gerade von Jack Sineskin und studierte mit dem Eifer der Verzweiflung U-Bahn-Fahrpläne. Danke schön, Netcommunity!

Tatsächlich kam aber eine sehr liebe Mail die Traumdeutungen betreffend und dafür hat es sich dann auf jeden Fall schon gelohnt.

Und weil offensichtlich noch Wundsalz übrig war, beschäftigt sich das dieswöchige SZ-Magazin seitenlang mit der Tatsache, dass man länger und gesünder lebt, wenn man liebgehabt wird bzw. lieb hat. Ansonsten drohen bei fortgesetzter Einsamkeit oder Leben in einer belastenden Beziehung schlimme Krankheiten und früher Tod. Rückenschmerzen durch Depression (klar, das ist sicher der unangenehmste Faktor bei Depressionen!), Schuppen durch Stress, Schlaganfälle, weil Blut dicker als liebevolle Partnerschaft ist. Deprimierte Menschen brechen sich sogar öfter die Knochen (Vermutlich beim Sturz vom Schemel, als sie sich aufhängen wollten). Die Grundaussage dieses Beitrags interpretiere ich dahingehend, dass man sich vor allem aus Sorge um seine Gesundheit lieben Menschen zuwenden sollte und dadurch Stress vermeiden und Einsamkeit überwinden.  Ich bin noch nicht recht entschieden, ob ich dies nun ein wenig zynisch finden soll oder den Artikel an meine Krankenkasse schicke mit der Bitte, die Mitgliedsbeiträge für Parschipp und Konsorten sowie Kontaktanzeigen inkl. Spesen des ersten Dates zu übernehmen. Na, Herr Rös.ler, denkense mal darüber nach!

Es gibt übrigens auch Hoffnung: Das Kümmern um Haustier oder Pflanzen erzeugt ähnliche positive Effekte. Sogar mehr, denn Pflanzen debattieren nicht endlos herum, wer den Müll rausbringt. Wundert euch also bitte nicht, wenn ihr zufällig das Bild eines Ficus in meiner Brieftasche seht.

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5 Kommentare zu “Staubtrockene Träume revisited

    • Aus den flinken Fingern einer Fachfrau erbetener Ratschlag: Was sagte denn das Bild eines Kaktus über meine Beziehungsfähigkeit aus? Gibt es da wirklich nur diese offensichtliche, wenig erfreuliche Interpretation? Kakteen sind doch auch nur Me … na, sie wissen schon …Sukkulenten halt …

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