minimal

bitte hier mal lesen

minimalisten

 

 

 

 

grundsätzlich lobenswerte haltung

reduktion

konzentration auf das wesentliche

schafft ordnung

befreit

bringt klarheit

soweit die theorie …

praktisch betrachtet jedoch

muss ich zugeben, dass auch ich allen möglichen wuseldusel bei mir beherberge. alleine die vierstellige zahl an platten, büchern usw. dann noch probleme damit, mich von alten zeitschriften zu trennen, weil ich ja irgendwann noch einmal in diesem artikel blättern möchte, na, dieser artikel halt, ihr wisst schon. nur bei nippes wie der goldenen winkkatze wie sie z.b. bei konzerten von reinald grebe bekannt ist und ähnlichen dingen bin ich sehr zurückhaltend. dennoch könnte eine massive entrümpelung auch meinem leben guttun. also irgendwann mal. bestimmt.

und ihr so?

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8 Kommentare zu “minimal

  1. Oh. Es gibt noch mehr Zeitschriftenaufheber.

    Gerade jetzt erfahre ich, daß ich das Falsche zu früh weggeworfen habe und es mir an Erinnerungshilfen (Briefe, Bilder u.ä.) heftig mangelt.

    Und ganz im Ernst: Ein wenig sinnlosen oder überflüssigen Krempel möchte ich schon haben …

  2. Immer wenn Frank Turner singt (und das tut er bei mir häufig dieser Tage, weshalb mir diese Zeilen spontan zu Ihrem Post eingefallen sind)
    „‚Cos love is free and life is cheap
    As long as I’ve got me a place to sleep
    Clothes on my back and some food to eat
    I can’t ask for anything more“
    denke ich ganz impulsiv, ja, du bist ein guter Mann, Frank, mehr braucht man wirklich nicht – nur um zwei Sekunden später festzustellen, dass dieser Gedanke irgendwo aus den Tiefen der Vergangenheit kommt und eigentlich zu meinem 16-jährigen Ich gehört, das es mit dem alten Marx hielt: Besitz belastet. Viele, viele Bücher, Platten, Filme gehören aber zu meinem Leben und die will ich auch nicht hergeben. Womit ich nix gegen Ausmisten gesagt haben will – das hat tatsächlich was Befreiendes, solange der Grundstock (Bücher, Platten, Filme) unangetastet bleibt. Nippes indes braucht kein Mensch.

    • Wahrscheinlich kann man bereits froh sein, wenn man immer wieder mal die Kraft findet, Dinge in die Hand zu nehmen und zu überlegen, ob sie noch eine Bedeutung haben oder nur den Raum vollmachen. Bei Büchern und CDs fällt mir es mir schon schwer, Abschied zu nehmen.

      • Das Bescheuerte ist ja, dass man (also ich, wie es bei Ihnen ist, weiß ich natürlich nicht) ganz genau weiß, dass man sich nach einer gelungenen Ausmist-Aktion gut, weil äußerlich und innerlich entrümpelt, fühlen wird. Trotzdem lähmt mich alleine der Gedanke daran meistens so sehr, dass ich garnicht erst anfange. Ich drücke mich also vor einer Sache, von der ich sicher sagen kann, dass sie ein gutes Ende nähme. Ich brauche einen Psychotherapeuten.

  3. Ich habe ein dominierendes Sammlergen. 🙂 Wobei ich auch ab und zu Phasen von Entrümpeln und Wegwerfen habe, aber der Gedanke, meine Bücher wegzugeben — oh Graus.
    Und auch meine beiden extrem kitschigen Winkekatzen bleiben auf jeden Fall bei mir. 🙂
    Aber stimmt schon, je weniger Zeug man rumstehen hat, desto größer wirken die Räume ja auch. Und die elende Putzerei geht einfacher vonstatten. Tja, hat alles seine Vor- und Nachteile…

    • Ich habe allerdings schon mal einige Bücher, die vorwiegend von der Spannung lebten und ein weiteres Lesen nicht mehr diesen Effekt haben kann, in eine freie Ausleihe gegeben. Mit einigen Büchern könnte ich das aer kaum.

  4. Wie passend zum heutigen Tag, an dem ich viel Zeit damit verbracht habe in alten Briefen zu kramen und Erinnerungsstücke zu sichten. Auslöser war die Suche nach einer Open air-Eintrittskarte aus den späten 80ern, die ich tatsächlich noch habe, was widerum zumindest eine Mitmenschin in Erstaunen versetze.

    Nee… alte Briefe und so’n Zeugs wegschmeißen geht ja gar nicht – ebenso wie Bücher (Himmel… WER schmeißt Bücher weg?), Fotos, Filme etc. Staubfänger – in Form von Nippes – würden mich dagegen auch nur rasend machen.

  5. Hm… also nur 12 Paar Schuhe zu haben ist schon ziemlich minimalistisch, so als Frau… finden Sie nicht?
    Ansonsten ist Herr Müller eher der Sammler, während ich die Wegschmeißerin bin. Also theoretisch – denn als wir letztens mal den Schrank aufgemacht haben, fielen mir meine Mitschriften von der Uni in die Hand, besser auf den Kopf. Und hab ich´s weggeschmissen? Nein, ich habs mit einem nostalgischen Seufzen wieder in den Schrank gelegt…

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