HörBar 2011

It’s that Time of the Year …

Best of-Listen allerorten, da kann auch ich nicht widerstehen und meine Tradition fortführen, einige der Songs zu benennen, die mich im nun ablaufenden Jahr in besonderer Weise begleitet haben. Unvollständig sicherlich und sobald ich diesen Post fertiggestellt habe, werde ich ihn wieder verändern wollen. Also alles wie immer, dennoch …:

17 Hippies – Ton etrangere

Die Kunterbuntplatte des Jahres für mich. Multikulti at it’s best und von Könnern musiziert. Notiz an mich: Endlich mal auf eines ihrer Konzerte gehen!

Lana del Rey – Video Games

Eulen nach Athen, ich weiß. Einer DER Hypes dieses Jahres. Aber nicht zu unrecht. Im Spätestsommer bei diffus werdendem Tageslicht am Flussufer sitzend diesen Song im Ohr haben und gefühlig werden ist eines. Ende Januar kommt das Album, mal hören, ob es für mehr reicht.

Girls – Die

Es darf ruhig auch mal etwas rumpeln. Jaja, da sind Black Sabbath und Konsorten als Taufpaten zu hören, aber was solls …

Jamie Woon – Night Air

Fast überall wird James Blakes Album in den Jahrescharts hoch gehandelt. Jamie Woon beackert ein sehr ähnliches Feld, ging aber etwas unter. So geht das aber nicht. Los, groovt!

Dirty Beaches – Sweet 17

Kein Suicide-Revival, aber sehr schön daran erinnernder Indiesound aus Ostasien oder so. Hatte ich im Ohr, als ich frühjahrs durch Hamburgs berüchtigte Gegenden wandelte. Passt wie Dings auf Bums.

Kurt Vile – Baby s Arms

Auch so ein etwas untergegangener Kandidat. Schmachtender Rock der Kopfbilder macht. Täte ich mir auch gerne live mal ansehen.

Other Lives – For 12

Song gehört, Album zugelegt, etwas Zeit vergehen lassen, nochmals gehört, dann nochmals undsoweiter und immer besser gefunden. Sehr vielschichtiger Sound, der zu längerer Beschäftigung einlädt.

Panda Bear – Slow Motion

Ähnliches hier. Die Platte benötigt Zeit und Muße, sich darauf einzulassen. Ein Song alleine wird dem Ereignis nicht gerecht. Am besten das ganze Album anhören und sich auf eines Reise durch das Licht begeben.

Ada – Faith

Das Electronica-Schnucki des Jahres! Bewußtseinserweiternder Wölkchenpop aus Köln. Das Album heißt zwar „Meine zarten Pfoten“, ist aber dennoch nicht im Tierhandel erhältlich.

Apparat – Ash/Black Veil

Im Netz gefunden, lange bevor das Album erschien. Seitdem dutzende Male gehört und immer wieder vom Sound gefangen genommen. Herr Ring tritt ein wenig von der Tanzfläche zur Seite und macht Soundscapes. Auch live sehenswert!

RHCP – Rain Dance Maggie

So richtig gute Alben der Peppers sind wohl vorbei und Herrn Kiedies‘ Pornobalken geht ja mal überhaupt nicht. Dieses Stück aber hat etwas. Sexy Bass und Kuhglocken. Es sollten öfter Kuhglocken in Songs verwendet werden. Siehe auch „Hey Ladies“ von den Beastie Boys. Das Outro könnte ruhig noch 10 Minuten dauern …

Lykke Li – I follow Rivers

Auch ein Album zum Ofthören. Neben „Get some“ für mich der beste Track des Albums. Bin auch ein wenig neidisch auf den desperaten Herrn im Video, hachz …

Bosse & Anna Loos – Frankfurt Oder

Eigentlich jetzt nicht sooo sehr meines, aber eines der wenigen Highlights des diesjährigen BuViSoCoDoReMiFaSo. Außerdem enthält es „Frankfurt“, wenn auch nicht das heimatliche und hat eine grundrichtige Kernaussage: Es kommt nicht auf das „wo“ und „wie“, sondern auf das „mit wem“ an. Übrigens: Ich bin froh, dass Du da bist, auch wenn Du das hier nicht liest und wahrscheinlich nicht einmal an mich denkst.

Sophie Zelmani – Free Now

Bislang eher als Frau Schönpop bekannt, ist Frau Zelmani auf dem neuen Album sehr intensiv, musikalisch angenehm reduziert. Das auf Tour in einem kleinen Club kann ich mir gut vorstellen.

Mirel Wagner – No Death

Noch mehr Intensives? Bittesehr! Wie nennt man sowas? Bluesfolk? Egal, wichtig ist aufm Ohr!

William Fitzsimmons – I kissed a Girl

Wie könnte ich dieses Jahr abgrasen, ohne Herrn Fitzsimmons zu erwähnen. Dieses Kate-Perry-Cover ist zwar nicht vom diesjhrigen Album, aber egal, wundervoll bleibt wundervoll. Schaut ihn euch bitte live an, er ist auch ein ausgesprochener Sympath.

R.E.M. – Oh my Heart

Wahrscheinlich war es ein richtiger Schritt, die Band zu begraben, aber herrje, sie haben mich so lange begleitet und so viel Wunderbares hinterlassen, da musste ich einfach traurig sein. R.I.P., R.E.M.!

… und wenn wir schon beim Traurigsein sind:

Amy Winehouse – Tears dry on their own

Dazu muss man nichts mehr sagen …

Sorry an alle, die es auch verdient hätten, hier zu stehen, in meinem Herzen seid ihr vertreten. Falls sich jemand der hiesigen Lesefröschlein hier ein klein wenig inspirieren lässt, hat es sich schon gelohnt.

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