Kraft der Bilder

In manchen Momenten sagen Bilder mehr aus als ein noch so langer Text mit kreativ aneinandergereihten Buchstaben erreichen kann, gerade weil sie uns ermöglichen, Menschen mit ihren Emotionen beobachten zu können.

Hierzu zwei Beispiele:

Eines ist schon ein paar Tage her:

Das Andere ist sehr aktuell:

Gemeinsam ist beiden Bildern lediglich der etwas getönt wirkende Herr im jeweiligen Hintergrund und auch wenn man es im ersten Moment glauben möchte, handelt es sich bei der Dame in der lila Jacke im unteren Bild nicht um die entsetzt schauende Frau im Bild darüber.

Dennoch sieht man Gemeinsamkeiten, wenn man es möchte. Eine Schar Menschen in verantwortungssvoller Position schaut Ereignissen zu, die ihnen von einem fernen Ort übertragen werden. Das zu sehende Material im oberen Bild war wesentlich exclusiver als das des unteren aber darauf kommt es nicht an. Beide Gesellschaften wohnen damit Ereignissen bei, von denen man bis dahin nicht wirklich geglaubt hätte, dass sie noch eintreten könnten.

Dafür lässt sich – mit dem entsprechenden Detailwissen – im unteren Bild genauer bestimmen, wieviel Schüsse daneben gegangen sind. Auch scheint die Reaktion der Zuschauer im unteren Bild etwas differenzierter auszufallen als im Bild darüber, aber das mag den Ereignissen angemessen  sein.

Wie sehr sich der Weltenlauf durch die indirekt von uns zu beobachtenden Ereignisse ändern wird, wird die Zukunft zeigen müssen. Wenn jedoch englische Mannschaften nun Elfmeterschiessen gewinnen, sollten wir uns den Maya-Kalender doch noch ein wenig genauer anschauen.

Ansonsten gilt für alle Beteiligten außer dem Hauptdarsteller des oberen Ereignisses natürlich „Lebbe gehd weider!“

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3 Kommentare zu “Kraft der Bilder

  1. Mein Lieblingszitat von meinem Lieblingsphilosphen Stepi – wer braucht da schon Kant oder Kierkegaard.
    Irgendwie lieblos möbliert diese Zentralen der Macht, oder? Das hatte ich mir immer anders vorgestellt, mehr so avengersmäßig.

    • Jaja, Schoppepetzer statt Schopenhauer … die lebensnahen halt, gelle?

      Hihi, genau, im hochcomputerisierten ForceRoom müssten sich eigentlich Captain Black America, Britman, Le Hulque, Iron Lady und die Anderen hochfrequent über die Bekämpfung des diabolischen Pover-T beraten. Man muß aber zugeben, dass auch die Superhelden-Kostüme nicht sehr einfallsreich sind. Falls der lila Stahlanzug der Iron Lady gefährliche Waffen in sich tragen sollte. sind sie gut versteckt …

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