Some short ones …

Manchmal ist das Leben wie ein ellenlanger Satz in einem Buch: Es mäandert so vor sich hin, beinhaltet Fremdworte, die man nicht kennt und fehldeutet, das Ende passt nicht zum Anfang und man, weiß nie wo man, die Kommas setzen soll und ob „Kommas“ überhaupt der richtige Plural ist.

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Aufgrund der fairen Sitzverlosung im NSU-Prozess werden wir dank Brigitte nun erfahren, ob man in einem Kostüm von Konzentrationslagerfeld angemessen im Gerichtssaal gekleidet ist, dennoch sind einige für mich elementare Medien bedauerlicherweise nicht berücksichtigt worden. Die größte Zeitschrift Europas fehlt unfassbarerweise. Dabei hätte die ADAC motorwelt sicher wertvolle Hinweise darauf geben können, welche Qualitäten ein Fluchtauto haben sollte und welche Abgaskammerwerte besonders günstig sind. Auch die Nichtberücksichtigung des „Deutschen Waffen-Journals“ ist nicht verständlich, wo dies doch so naheliegend wäre. Auch dass „P.M.“ nicht dabei ist, trifft mich hart, hätte ich doch gerne einen Artikel wie „Gab es bereits Na.zis bei den Dinosauriern?“ oder „Neue Erkenntnisse über das braune Loch“ gelesen. Irgendwie unbefriedigend, das Ganze!

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Der Balotelli, das alte Schlitzohr! (kennt ihr doch, der ebenholzfarbige, italienische Deutschenschreck mit Iro von der letzten EM). Verspricht der doch den Real-Spielern, dass sie – sofern sie nachher gegen den BVB doch noch weiterkommen sollten -, alle mit seiner Frau schlafen dürften (nicht alle auf einmal selbstverständlich). Die Schlussfolgerung, die man in einer aufgeklärten Gesellschaft daraus ziehen muss: Natürlich kommt Real nun nicht weiter. Erstens weil dies zu Lasten einer deutschen Mannschaft im CL-Endspiel ging, vor allem aber, weil ansonsten in mindestens 11 spanischen Spielerbeziehungen danach sowas von die Kacke am Dampfen wäre …

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Ich besitze offenbar eines der weltweit wenigen Exemplare eines Hemdes, dessen Falten sich beim Bügeln intensivieren und vermehren. Meinem Nervenkostüm gefällt dies außerordentlich nicht. Außerdem frage ich mich, ob das nur mir passiert, dass ich eine Tüte Gummibärchen oder vergleichbaren Süßkram vorsichtige an einer Ecke öffne, aber spätestens nach dem dritten Herausschütteln der Riss in der Tüte bis zum Boden geht und sich der Inhalt demzufolge nach und nach in der halben Wohung verteilt, das darf doch wohl nicht wahr sein, zefixnochmal, sacklzment  …

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3 Kommentare zu “Some short ones …

  1. Also wegen der Gummibärchen kann ich Dich beruhigen. Das geht mir auch so, obwohl ich gar keine Gummibärchen esse. Bei mir sind es dann so andere Dinge, die in der Wohnung verteilt rumliegen

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