Und Frieden auf Erden …

Das ist doch einer der obligatorisch genannten Wünsche zum Jahresbeginn neben Gesundheit und dem Recall bei DSDS: Frieden. Gibt es einfach nicht genug auf der Welt. Soviele Krisengebiete, soviel Krieg und Auseinandersetzung. Sollten wir nicht alle … und überhaupt … imagine all the people, living life in peace, wohooaa …

Es wird aber schwierig mit dem Frieden in der Welt, wenn er schon in der unmittelbaren eigenen Umgebung so schwer zu bekommen ist. Jüngstes Beispiel: Ein Supermarkt ganz in der Nähe, Wochenende und entsprechender Andrang an den Kassen, die selbstverständlich nur teilweise geöffnet sind …oh, das ist unsauber formuliert, ich meine natürlich nicht, dass bei den Kassen zwar das Laufband geht, aber der Scanner nicht an ist, sondern dass wie meist nicht alle vorhandenen Kassen geöffnet sind (Klugscheißer!)

Kurz hinter mir entspinnt sich urplötzlich ein Disput. Wie ich mir nach und nach zusammenreimen konnte. entstand folgende Situation: Eine Frau stand wohl bereits an der Kasse an, dann fiel ihr ein, dass sie etwas vergessen hatte, deshalb eilte sich nochmals schnell an die betreffenden Regale und ließ solange ihren Wagen an der Kasse stehen. Eine danach auftauchende Kundin sah offenbar nicht ein, hinter einem herren- bzw. damenlosen Einkaufswagen anzustehen und überholte diesen.

Von der nunmehr zurückkehrenden Wagenlenkerin wurde sie daraufhin in nicht geringer Lautstärke angegangen, was ihr einfiele, sich einfach vorzudrängen, was die andere Kundin natürlich nicht auf sich sitzen lassen wollte und so ging der Disput weiter und weiter, selbst als ich meinen Einkauf bereits abgeschlossen hatte. Ich überlegte noch kurz, dennoch dem weiteren Verlauf dieser Auseinandersetzung beizuwohnen, die Verderblichkeit einiger meiner eingekauften Produkte ließ mich aber doch den Heimweg antreten.

Moralisch betrachtet war ich auf der Seite der Frau, die sich nach vorne begab, denn eine Kassenschlange ist kein Liegestuhl am Swimming Pool, den man sich bereits morgens um 4:30 Uhr handtuchreserviert um dann bis kurz vor Sonnenuntergang im Städtchen bummeln zu gehen. Dennoch halte ich den fortgesetzten Disput um eine Kleinigkeit mit hohem Eskalationspotential für äußerst bedenklich. Wie wollen wir denn ein gedeihliches Miteinander im Großen hinbekommen, wenn es uns nicht einmal im nächsten Umfeld gelingt? Wir müssten uns viel öfter darauf besinnen, was wirklich wichtig ist und für was es sich wirklich zu kämpfen lohnt, anstatt unserem Nachbarn an der Kasse mit dem Warentrennstab einen neuen Scheitel zu ziehen. Frieden ist möglich!

Auf dem Weg aus der Tiefgarage fuktionierte übrigens die Fahrlichtautomatik meines Autos nicht. Ich hoffe doch sehr, dass dies nur ein vorübergehender Ausfall ist. Oooaaahhh, ich sehe mich deswegen bereits ein halbes Monatsgehalt bei der Reparaturwerkstatt hinlegen, nur dafür, dass der Kfz-Mechatroniker-Lehrling im ersten Jahr mal kurz mit einem Lappen über den Sensor gewischt hat, verdammte Suppe noch eines, diesen Halsabschneidern könnte ich die Bude in die Luft sprengen … japps …

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Der Vollidiot, der aus seinem absurd geparkten Auto stieg und einfach verschwand

Die Möglichkeiten, sein Auto irgendwie abzustellen sind mannigfaltig, jedoch längst nicht immer begrüßenswert. Wohlbekannt sind sicherlich auch den hiesigen Lesefröschlein jene Verkehrsteilnehmer, die mitunter etwas verwundert bis amüsiert auf die immer wieder auftauchenden farbigen, meist weißen Linien auf dem Boden reagieren, sich aber keine weiteren Gedanken über deren Sinn zu machen scheinen. Geparkt wird nämlich eher nach Gefühl, was meist bedeutet, es zwischen zwei Parkmarkierungen (Könner schaffen drei) zu tun. Gerne auch leicht schräg, was den Spontanparkeffekt bei den Zuschauern verstärkt. Es soll wohl ausdrücken, dass hier einer dieser wichtigen Menschen parkt, der wirklich schon genug damit zu tun hat, die Marktwirtschaft am Laufen zu halten und sich nicht auch noch mit derlei Schnöselkram wie sozial verträglichem Parken aufhalten kann.

Nett auch jene, die am Straßenrand parken und so nahe auf sie umgebende Autos auffahren, dass sich deren Stoßstangen Zungenküsse geben könnten, wenn Sie denn Zungen hätten. Heraus käme man aus einem solchen Parkplatz dann höchstens, wenn man so ein Special-Agent-Auto hätte, dessen Räder um 90 Grad gedreht werden könnten, aber selbst dann hinterließe man wohl Schleifspuren.

In den letzten Jahren verstärkt hinzugekommen sind dann noch die Besitzer (Eigentümer ist die ersten Jahre ja meist die Kreditbank) jener schnuckeligen kleinen Fortbeweungsmittel in der Länge eines Baguettes, denen vom Verkäufer vermittelt wurde, dass man damit ja nun wirklich überall parken könne, was jene dann auch gerne und reichlich tun. Man muss sich bald nicht mehr wundern, wenn man eines Tages seinen Briefkasten öffnete und dort eines dieser geparkten Minivehikel vorfände.

Die Freigeistigkeit solcher Verkehrsteilnehmer weicht dann aber ganz schnell einem verbiesterten Ruf nach Vergeltung gepaart mit Anschreiben williger und billiger Anwälte, wenn bei deren Autos mal die Luft im Reifen fehlt, mit dem Haustürschlüssel formschöne Geschlechtsteile in den Lack gemalt werden oder nicht mehr genießbare Eier einer finalen Verwendungsmöglichkeit zugeführt werden sollten.

Die Welt ist ungerecht!

 

Rundum glücklich

Jubelpopubel, wir bekommen einen neuen Kreisel! Es ist erst der zweite richtige in unserem Städtchen, aber immerhin.

Die Nachbarstadt hat schon seit einigen Jahren ganz viele Kreisel, inklusive einem, der durchgängig befahrbar ist, was Verkehrsteilnehmer aus drei Richtungen auch immer wieder gerne tun. Es ist also eher ein Durchfahrel. Aber die Nachbarstadt hat ja auch schon lange eine breite Trasse für ein erst noch zu bauendes Gewerbegebiet angelegt, deren Seitenarme bislang nur nach Nirgendwo führen wie weiland die Rolltreppe ins Nichts in Springfield.

Kreisel sollen sicherer, pflegeleichter und verkehrsflussbegünstigender sein als Ampelkreuzungen, was in vielen Fällen auch stimmen mag. Meine Phobie, versehentlich mal in Paris in den Megakreisel am Arc de Triomphe hineinzugeraten und nie mehr herauszukommen, bleibt dennoch bestehen. Aber das sind ja ganz andere Kategorien …

Sinnvoll scheinen mir Kreisel vor allem dann zu sein, wenn in etwa gleichstarke Verkehrsströme geregelt werden sollen. Im Falle des jetzigen Neubaus trifft eine Magistrale, durch die sich jeden Morgen und jeden Abend gefühlt der halbe Bestand des nördlichen Rhein-Main-Gebietes quält, auf eine Zufahrtsstrasse eines Neubaugebietes, weshalb ich an der Sinnhaftigkeit gewisse Zweifel hege. Aber Gemach, bald kommt ein Supermarkt in das Neubaugebiet und das rechtfertigt schließlich alles.

Einen Trugschluss muss ich allerdings noch aufklären: Kreisel mögen die Sicherheit erhöhen, aber die Problemfahrer bleiben die Gleichen. Diejenigen, die an Ampeln noch mit Vollstoff und bei Kirschgelb über die Kreuzung heizen sind dieselben, die noch in den Kreisel einfahren, wenn der eigene linke Vorderreifen sich einen Zungenkuss mit dem rechten Vorderreifen des sich bereits im Kreisel befindlichen Vehikels geben könnte. Verkehrstechnisch wäre es übrigens auch möglich, bei einem Kreisel rechts vor links gelten zu lassen. Wie dies gerade bei größeren Kreiseln praktisch funktionieren soll, kann ich mir aber nicht vorstellen. Vielleicht sollte man auch auf Ampelregelungen inerhalb des Kreisels zurückgreifen …

Bevor sich diese Thematik jetzt im Kreis zu drehen beginnt, höre ich an diesem Punkt lieber auf; mir ist auch schon ganz schwindelig, obwohl es sich hierbei NICHT um ein Rundschreiben handelt …

Das Blech

Neues Auto … naja, neueres … gleicher Typ, ein paar starke Pferde mehr, ein Paar Türen weniger, vor allem aber eine beheizbare Windschutzscheibe, yeah!

Der Vorbesitzer hatte es gerne sportlicher, deswegen liegt es tiefer und die Reifen nutzen sich schneller ab, was ich aber erst später beim Reifenhändler erfuhr. Ach ja, gebrauchte Distanzscheiben günstig abzugeben! Na kommt, ihr, die ihr immer gleich den Panikknopf drückt, wenn der/die Herzensauserwählte etwas von Zusammenziehen erzählt, das ist doch etwas für euch.

Die Unterschiede zum guten alten Blechhaufen, der hoffentlich wieder in gute Hände kommt, sind nicht allzu bedeutend, aber vorhanden. Eine herunterklappbare Mittelkonsole für den vom Schalten schnell erschöpften Arm, die aber beim Schalten auch ein wenig störend wirken kann. Eine Lichtautomatik, eine sinnvolle Ergänzung für Menschen wie mich, die ein Parkhaus verlassen und dann gerne noch lichtverstärkt stundenlang durch sonnendurchflutete Sommergegenden gondeln. Die Automatik und ich haben allerdings offensichtlich unterschiedliche Auffassungen, ab wann der Einsatz von Licht sinnvoll ist. Hier ist wohl noch ein klärendes Gespräch vonnöten.

Sitzheizung. Fand ich persönlich nie wirklich wichtig, aber wenn sie schon da ist … ein erster Test ergab allerdings: Volle Leistung ist wirklich nicht notwendig, wenn mann nicht eine Alternative zur Sterilisation sucht. Automatisch einstellbare und einklappbare Außenspiegel. Das ist praktisch und ein Fortschritt gegenüber der vorherigen Situation, in der ich Außenspiegel nur dann automatisch zum Einklappen brachte, wenn ich zu nahe an Wänden entlangfuhr.

Der Bordcomputer sagt mir jetzt alles, was ich wissen muss beim Fahren. Den durchschnittlichen Benzinverbrauch, den aktuellen Preis für einen Barrel Rohöl und den Namen der attraktiven Brünetten im Wagen vor mir. Wie schade, dass ich immer noch gelegentlich den Blick auf die Straße lenken muss, das lenkt nun eigentlich nur noch unnötig ab.

Ein Tankverschluss, der sich nur öffnet, wenn das Rohr mit der richtigen Größe eindringen möchte. Das kommt mir irgendwie bekannt vor, ist aber immer noch fairer als sich für das Rohr mit der fettesten Brieftasche zu entscheiden. Oh, und der Fußraum ist vor dem Starten des Motors beleuchtet, vermutlich damit ich nicht meine Füße … ach was weiß ich …

Schließlich ist da eine durchaus nette Radio/CD/mp3-Kombi, aber ich vermisse nun doch ein wenig den USB-Slot meines letzten Autoradios. Es war so einfach, größere Mengen Musik abzurufen. Man ließ mich allerdings andeutungsweise wissen, dass ein Adapter für den Zigarettenanzünder (den es im Gegensatz zu einem Aschenbecher immer noch gibt) erhältlich sein soll, an den man einen mp3-Player anschließen kann und der dann per Funk die Musikdateien auf eine vorher festgelegte Radiofrequenz übertragen soll. Das erinnert mich ein wenig an die Zeit, in der ich ein CD-Portable irgendwie an die Konsole klebte, diesen mittels mitgebrachtem Generator mit Strom versorgte und die Musik über einen Cassetten-Adapter übertragen ließ, was die ruhigeren Stücke mit einem nicht uninteressanten Quietschgeräusch unterlegte und lässt mich ein wenig sentimental werden.

Der Fahrer hingegen scheint aber immer noch der alte zu sein, mit all den Abnutzungen und Fehlern, die er schon lange hatte. Immerhin auch eine Form von Kontinuität. Hoffen wir also, dass die beiden die nächste Zeit möglichst ohne große Schrammen davonkommen werden und Auf- und Abfahrten auch weiterhin voneinander unterscheiden können …

Nachtrag (oder besser Bonus Track): Erst am übernächsten Tag und aufgrund der Wetterbedingungen feststellen, dass kein Heckscheibenwischblatt vorhanden ist. Was habe ich gelacht …

Dienstagebuch

Sofern man sich einen kurzfristig entstandenen freien Tag mit Inspektionshintergrund durch den Genuss eines Frühstücks in einem frühstücksservierenden Etablissement aufwerten möchte, sollte man tunlichst darauf achten, nur dann das Schälchen mit dem Honig von der Tellermitte an den leicht geneigten Rand zu bugsieren und dann für mehrere Minuten aus den Augen zu lassen, wenn man experimentierfreudig ist und unbedingt einmal Salami-Käse-Butter-Gurkenscheibe-an-Honigjus probieren möchte.

Honig auf ein Brötchen zu träufeln ist im Übrigen eine ganz wunderbare Entspannungs- wenn nicht gar Meditationsübung. Spirituell versierte Existenzen malen dabei noch ein Mandala aus.

Kann man übrigens auch machen: In der U-Bahn einen Halbliterbecher Buttermilch vor sich hertragen, nach gefundener Sitzgelegenheit diesen so zu öffnen, dass der Aludeckel in möglichst viele kleine Fetzen zerreißt und den Inhalt anschließend derart zu verschlingen, als wäre man Teilnehmerin in einem Schnellsaufwettbewerb. Oh, mannigfaltige Welt!

Gerade entdeckt: Eine Frankfurter Sparkasse bietet ab sofort die AdlerCard an. Eine Bankkarte mit dem Wappenmotiv von Eintracht Frankfurt nebst diversen Fanvorteilen. Sehr gute Idee! Und so kommunikationsfördernd! Welch Spaß, sich beim Geldabheben am Straßeneck-Automaten  in anderen Städten die Kauleiste neu modellieren zu lassen, während um einen Fangesänge irgendeines Effzeh oder was auch immer skandiert werden …

Die heute oder morgen zu erwartende Mitteilung über den Ausgang der Inspektion sowie der durchgeführten Hauptuntersuchung meines Gefährts und der damit verbundene und erwartete finanzielle Aderlaß nötigen mich dazu, vorsichtig anzufragen, ob sozial engagierte Menschen eventuell bereit sind, diesen Blog tageweise oder auch länger zu mieten (Verhandlungssache). Immerhin hatte er in den letzten Monaten jeweils zwischen 1.200 und 2.500 Aufrufe und die Leserschaft ist samt und sonders intelligent, attraktiv, wohlriechend und vielseitig interessiert. HeiratskandidatInnen allesamt, sogar die verheirateten.

Im Zweifelsfall kann ich diese Seite auch dem Welthandballverband übergangsweise zur Verfügung stellen, bis sich die Zustände in Ägypten wieder geklärt haben.

Interesse anyone? Ich möchte mich nur ungerne gezwungen sehen, mich an Atomenergieverbände zu wenden …

Navi et moi

Wie gut, dass ich mich dann doch noch dazu aufraffen konnte, mir einen der digitalen Wegefinder zu kaufen. Vor allem wenn man alleine in eine noch nicht bekannte Gegend fährt.

So ein Navi wühlt nicht aufwändig in irgendwelchen Landkarten herum, um einem dann mitzuteilen, man hätte vor 5 km rechts abbiegen müssen oder schreit unvermittelt „Achtung! Ampel“, als ob Stevie Wonder am Steuer säße.  Nein, ein Navi bleibt stets cool und wenn man aus schwer zu erklärenden aber nachvollziehbaren Gründen mal nicht seiner Empfehlung folgt (ach so, d i e s e s „links“ war gemeint!), wird nicht rumgeschmollt und über Grundsätzliches diskutiert sondern flugs ein Plan B aus der Schublade geholt und das Beste aus der Situation gemacht. Löblich, sehr löblich!

Dafür lernt man im Gegenzug, seine Eigenwahrnehmung nicht komplett abzuschalten und zu erkennen, dass das „jetzt“ in „jetzt links abbiegen“ nicht allzu wörtlich genommen werden sollte, zumal wenn der Unterschied holländischer oder belgischer Feldwege zu mit herkömmlichen Kraftfahrzeugen befahrbaren Straßen eher fließend ist.

Auch bin ich des öfteren überrascht, wieviel Autobahnwechsel sich das Navi bspw. für eine eigentlich recht überschaubare Fahrt von Frankfurt nach Aachen einfallen lässt, um einige Kilometer zu sparen. Aber ich maße mir da nichts an, ich bin hier nicht der Experte.

Nicht helfen konnte mir mein elektronischer Pfadfinder bei der Identifizierung der diversen, mir sämtlich nicht bekannten Muster auf holländischen Straßen, aber dies kann ich ihm selbstvetständlich nicht vorhalten. Im Zweifelsfall bin ich einfach langsam drübergefahren, bislang sind noch keine OWi-Bescheide eingetroffen.

Sehr hilfreich dagegen waren die Geschwindigkeitsbegrenzungsanzeigen, denn warum eine Überlandstrasse des öfteren und meistens ohne für mich nachvollziehbaren Anlass wie Bebauung mehrfach zwischen 60, 70, 80 und 90 km/h pendelt, war mir nicht immer ersichtlich.  Da hat mir des gelegentliche ACHTUNG! aus der Mitte des Fahrzeugs schon das Fahren erleichtert.

Lustig übrigens auch, wenn eine Autobahn, ohne dass man sie verlässt, plötzlich zur Schnellstrasse degradiert wird und man unverrichteter Dinge auf Kreuzungsverkehr und Ampeln stößt. Der Niederänder als solches scheint daran gewöhnt zu sein, es lagen zumindest nirgends Leichenteile herum. Apropos Leichenteile: Ich weiß ja nicht, ob dies generell dort üblich ist. aber eine eingerichtete Baustelle wurde durch eine in oranger Kleidung gehüllte Puppe o.ä. angezeigt, die mit einem Arm beständig ein Fähnchen hin- und herwinkte. im Vorbeifahren sah diese Puppe ein klein wenig wie ein Zombie aus, aber immerhin wird derart Aufmerksamkeit generiert.

Alles in allem hat mich mein Wegefinder gut durch 2/3 Benelux geführt. Das Lotsen auf einen unbefestigten, engen Parkplatz, wo eigentlich eine Durchfahrtsstraße sein sollte, übersehe ich großzügig.

P.S.: Schöne Grüße übrigens an Alle vom Meer. Es war ganz aufgewühlt, als ich ihm von Euch erzählte …

Mein schönstes Nichtferienerlebnis

Auch toll, wirklich ganz toll:

Interessante Musik in der automobilen Beschallungsanlage zu haben, welche Sounds beinhaltet, die in Klang und Rhythmik durchaus nicht geringe Ähnlichkeit mit vom Auto selbst verursachten Geräuschen wie Keilriemengequietsche oder Motorenproblemen haben könnten und den Fahrzeugfüh … ähhhh … lenker veranlassen, sich während der Fahrt der Geräuschquelle zuzuwenden, um durch Lautstärkereduzierung festzustellen, woher die Klänge wirklich kommen und in diesem kurzen Moment der Ablenkung und Unachtsamkeit beinahe einen sich vorbeidrängelnden und direkt vor einem einfädelnden Motorradfahrer nicht zu bemerken. (Wow, ein Satz!)

Künftig also im Auto nur noch Folkmusik (Midlake, Kings of Convienience, Mumford&Sons usw.) oder Acapella-Stücke (aber nicht Leute wie Bobby McFerrin, die sich einen Spaß draus machen, wie ein kaputter Keilriemen zu klingen)!