Glaines Retzel

Aus einem Polizeibericht:

Bei einem routinemäßigen Streifengang in der Bahnhofstraße entdeckten KHM Schmitt und der Uz. gegen 18:40 Uhr mehrere ostasiatisch aussehende Männer, welche sich am Rande des Bürgersteigs vor Hausnummer 26 niedergelassen hatten und sich angeregt unterhielten. Mit sich führten sie ein celloartiges Saiteninstrument.

Wir forderten zunächst die Pässe der Betroffenen an. Es stellte sich heraus, dass es sich um drei Staatsangehörige der VR China handelte namens Trung Hai Chien, Hao San Ho sowie Tao Son Li. Es ergab sich, dass gegen keine der genannten Personen Hinweise auf anliegende Ermittlungsverfahren vorlagen. Sie waren auch alle im Besitz einer gültigen Aufenthaltsberechtigung.

Über welche Thematik sie sich unterhielten, konnte aufgrund der vorhandenen Sprachproblematik nicht eruiert werden. KHM Schmitt versuchte jedoch, die Genannten pantomimisch aufzufordern, sich an einer geeigneteren Stelle niederzulassen.“

„Bi inim ritinemißigen Strifiging in dir Bihnhifstrißi intdicktin KHM Schmitt ind dir Iz. gigin 18:40 Ihr mihriri …“

Nun, welches Kinderlied wird hier wohl im Amtsdeutsch dargestellt? Nein, es ist nicht der Bi-Ba-Butzemann …

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Pfffft…!

13062009018

Mist!!!

Blöde Glückskekse!

Sowas passiert einem an der Dönerbude eben nicht.

Ich hatte doch alles so gut verbuddelt …

Und überhaupt: Was heißt denn bitte „in dieser Woche“? Wir haben ja nun schon Samstag, wo endet denn die Woche? So mufflig wie der Keks geschmeckt hat, ist diese Botschaft womöglich bereits mehrere Wochen alt und mein Schickal wurde bereits vor längerer Zeit revealed, ohne dass ich es mitbekommen habe.

Hmmm, möchte vielleicht jemand tauschen gegen „Die Liebe Deines Lebens wird sich (wieder) bei Dir melden“ oder „Unendliche Glückseligkeit erfasst Dein Wesen“  oder meinetwegen auch „Der Benzinpreis wird wieder unter einen Euro sinken“? Na,na???

Pekingente

Es war in letzter Zeit zu lesen, das chinesische NOK erwäge, wegen der üblen Störungen durch tibetische Terrormönche und deren verblendeten Anhängern die Laufstrecke des olympischen Feuers eventuell stark zu verkürzen.

Dies wurde so nie gesagt und schuld war mal wieder eine gschlamperte Übersetzung. Tatsächlich meinte man, angesichts der durchgeführten Demonstrationen wie immer nicht lange fackeln zu wollen…

Ist doch auch viel nachvollziehbarer..

Fire, walk with me…

Da hat es doch vor kurzem tatsächlich einer der 5 Tibeter  gewagt, ganz in der Nähe des ChinaNOKÜberWichtigManns mal ein wenig zu demonstrieren, während die Menschen in …ähhh…wie heißt der Ort doch gleich, wo das olympische Feuer startet?…verflixt…ich komm noch drauf…doch einfach nur ein wenig ergriffen sein wollten, weil just der olympische Flammenwerfer in der Salatschüssel entfacht wurde. Dieser Dalai Lama und seine Leute schrecken ja wirklich vor gar nix zurück; nicht einmal vor einer Freundschaft mit RoKoCop…

Dieser Blog ist zu klein, um ausführlich und substanziell unpeinlich auf die China-Tibet-Problematik eingehen zu können. Was mir jedoch mal wieder auffiel: Immer wenn ein asiatischer Politiker redet, überkommt mich ein merkwürdiges Gefühl. Mag es an der eigenen Grammatik dieser Sprachen liegen, an den ungewohnten Betonungen, an der Stimmlage der Sprecher, jedenfalls klingt es für mich immer, als hätte soeben jener die Menschenrechte für abgeschafft erklärt und die sofortige Gleichschaltung Aller angeordnet.

Das ist ja nun nicht grad eine die Völkerverständigung fördernde Empfindung, ich weiß. Das sind die allerschlimmsten; sich über asiatische Politiker ereifern, aber den Hunger mittels Nr. 43 mit Cashewsnusse und rote Curry bekämpfen…