Viva la Evolucion!

Es ist mir nur schwer verständlich zu machen, dass Menschen heute immer noch nicht an die evolutionäre Entwicklung glauben, wo doch täglich soviele Beispiele vor unseren Augen erkennbar sind.

Ganz früher ärgerten sich unsere Vorvorfahren dermaßen darüber, dass sie sich ständig auf die Hände latschten, dass sich einige von Ihnen am aufrechten Gang probierten, einige Genrationen später war der Rücken gerade und schwupps! waren Basketball und Apfelklau erfunden.

Immer wieder passten sich Lebewesen im Laufe von Generationen an veränderte Umweltbedingungen an. Dies zeigt sich bis in die heutige Zeit. Frühere Generationen waren noch nicht wirklich in der Lage, ihr Auto selbst zu betanken oder ganze Möbel nur aufgrund kryptischer Zeichnungen selbst aufzubauen. Heutzutage sind dies Selbstverständlichkeiten und ich möchte wetten, dass man bei genauem Skelettvergleich zumindest kleine Unterschiede zu früheren Jahrhunderten finden wird; insbesondere im Handbereich.

Diese Erkenntnisse nähren meine Hoffnung, dass zumindest künftige Generationen auch keinerlei Probleme mehr damit haben werden, sich im Supermarkt beim SB-Bäcker ohne nennenswerte Verletzungen oder peinliche Auffälligkeiten Brötchen mittels verbogenen oder klappernden Zangen aus Behältern zu fischen, deren Öffnungen sich natürlich meist nicht arretieren lassen und die oft auch noch mit Sicherungsklappen versehen sind, damit nur kein Brötchen abhauen kann und man derweil mit der anderen Hand sich abmüht, eine Tüte aufzunesteln und die entstandene Öffnung sich aufgrund noch vorhandener Adhäsivkräfte natürlich genau in dem Moment wieder zu verschließen droht, in dem man einen Weck mit der klapprigen Zange darin zu versenken versucht, was dann logischerweise mißlingt und man nun schon genervt den ganzen Vorgang zu wiederholen gedenkt , derweil dann das Brötchen sich erfolgreich aus der klapprigen Zangenumarmung löst und VERDAMMTE SCH …!!!

… dann gibt es halt Toastbrot …

Hassknechte

Ich bin grundsätzlich total liebensfr … friedensliebend, Love and Peace everywhere, gerne auch mal umarmen und sagen, was für ein wertvoller Mensch jemand ist, das teilnahmsvolle Zuhörgesicht stets parat und all das.

Es gibt jedoch eine Reihe von Zellansammlungen, bei denen ich mir wünschte, wenn schon keinen Baseballschläger, dann doch zumindest ein großes. nasses Handtuch griffbereit zu haben … so eines mit ein paar Reißzwecken darin.

Welche Zellansammlungen dies denn sein könnten, möchtet Ihr nun wissen? Tja, gut, dass Ihr fragt, sonst wäre der Text bereits an diesem Punkt zuende gewesen. Ich möchte es an einigen lebensnahen Beispielen erläutern:

Menschen, die am Ende einer Rolltreppe erstmal ausgiebig stehenbleiben, um sich zu orientieren, ob sie denn nun nach wie vor in einem Kaufhaus oder doch im Kölner Dom sind, die hinter Ihnen auflaufende Menschenmasse geflissentlich ignorierend.

Verkehrsteilnehmer, die nicht bis 1 zählen können und sich daher dem lustigen Gesellschaftsspiel „Reißverschlusssystem“ bei sich vereinigenden Fahrspuren mutwillig enthalten.

Autofahrer in Riesenkisten (Merke: Je größer das Auto, desto kleiner wirkt der Mensch), die zudem ihren Metallmantel nicht ordentlich fahrerisch beherrschen und mit einem Auto drei der raren Parkplätze okkupieren.

Menschen in sozialen Netzwerken, die als Erwachsene Dialoge nur in der Form von „Ich so – er so – ich dann so“ wiedergeben können, als seien sie Fünfjährige, die von einem LKW am Kopf erwischt wurden.

Bekannte, die einen zur 1.378. „80er-Party“ einladen wollen, weil man da endlich mal wieder Phil Collins, Nena oder Nik Kershaw hört.

Übergewichtige Teeniehorden in Kniekehlenhosen oder Leggings, die ganze S-Bahn-Fahrten nur mit Satzfragmenten wie „Escht krass, Alda!“ oder „Voll gef*ckt, ey!“ bestreiten und offenbar einen Dauerwettbewerb um den bescheuertsten Handyklingelton betreiben. Soso, es furzt also, wenn jemand anruft? Beeindruckend!

Frenchnailtussis, die mich im Café sitzend ohne gefragt zu werden zur mitbesten Freundin machen und mich lautstark am verkorksten Liebesleben teilhaben lassen. Klar, natürlich geht er mehrfach die Woche nur zu der Anderen, um mit ihr für die Fahrschulprüfung zu üben.

nun ja, undsoweiter …

Was, ich soll ein Misanthrop sein? Frechheit, ich sammle keine Briefmarken! Es ist nur so, dass ich leider das Gefühl habe, Menschen wie den obengenannten unangemessen oft ausgesetzt zu sein und zu selten denjenigen, denen man begeistert zuhören oder die man einfach mal knuddeln oder verschämt anhimmeln möchte. Da scheint ein Verteilungsproblem zu existieren …

Chip ahoi!

Bald im Handel:

Das empathische Navigationssystem SELINA mit lernender Social-Competence-Software …

„In 5 km Behinderungen in der Streckenführung. Eine alternative Strecke steht nicht zur Verfügung!

… tja, dumm gelaufen, nicht wahr? War auch sicher keine gute Idee, sich ausgerechnet zu Ferienbeginn auf die Autobahn zu begeben. Sie wissen doch, wie das in solchen Zeiten läuft bzw. eben nicht läuft. Nicht wahr, Kevin? Ich darf Sie doch Kevin nennen? Wir haben ja nun schon einige Strecken zusammen zurückgelegt und kennen uns gut, sind quasi aufeinander eingespielt. Da lernt man jemanden schon ganz gut kennen.

Warum wollen Sie auch unbedingt heute nach Berlin? Nur wegen dieser Ausstellung? Die läuft noch ein paar Wochen. Und ausgerechnet an diesem Wochenende, wo Ihre Freundin Bereitschaft hat? Kevin, ich hoffe, Sie sind mir nicht böse, wenn ich das sage, aber ich glaube, sie wollen ein wenig aus Ihrer Beziehung flüchten.

Sicher, da sind ein paar Dinge zusammengekommen in der letzten Zeit. Insbesondere die für Sie zermürbende Kinder-Diskussion. Aber einfach wegfahren hilft Ihnen da nicht weiter. Sie müssen sich den Dingen des Lebens stellen und aktiv daran arbeiten. Beziehungen sind keine Selbstläufer. Dass sich die Mutter Ihrer Freundin nun schon wesentlich länger als geplant bei Ihnen einquartiert hat, macht die Gesamtsituation wohl kaum entspannter, zumal Sie ja noch gar nicht wissen, dass die Wohnung der Frau zwangsgeräumt wurde und die knappe Witwenrente nicht für eine ordentliche Mietwohnung reicht. Aber dennoch ist dies ja kein Grund …

ACHTUNG! NICHT AUF DER AUTOBAHN WENDEN!!! Kevin, was machen Sie denn da? Sie können doch nicht einfach … KEV …“

(Nun ja, das System ist derzeit noch in der Beta-Version …)

Sehrvice

Kundin: „Mein Mann hat kurze Arme und ist etwas voll in den Hüften“

anderer Kunde: „Oh, das tut mir leid!“

Wäre ich jemand, der VerkäuferInnen in Begleit … hoppla … Bekleidungs- oder Schuhgeschäften ausbildet, ich bestünde nicht darauf, zu erwähnen, dass sich die Hose durch das Eintragen der Sitzfalte im Gebrauch noch wahlweise senkt oder hebt. Vielmehr nämlich brächte ich meinen Servicekräften bei, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen ungezwungener Beratung und diskreter Zurückhaltung zu erlernen.

Das genaue Beobachten der eintretenden und umherschweifenden Kundschaft sollte hierbei Kern eines serviceorientierten Verhaltens sein. Ein suchender Blick des Kunden, sein Umherirren, ständiges Amkopfkratzen (gut, das könnte auch auf Schuppen oder Läuse hindeuten) oder ein offensichtliches Hineinzwängen in spürbar zu kleine Kleidungsstücke sollte durchaus einen Beratungsreflex bei den Angestellten auslösen.

Ganz unangemessen ist es jedoch, bei einer Kundin oder einem Kunden bereits 10 Sekunden nach Betreten des Geschäftes, zu einem Zeitpunkt also, in dem der Betroffene sich zunächst noch orientieren muss, ob er nicht versehentlich in einer Bäckerei oder U-Bahn-Station gelandet ist, nachzufragen, ob man denn zurechtkäme oder dergleichen. Dies sollte gefälligst unterbleiben.

So schwer kann das doch nicht sein!

Das nächste Mal, wenn ich bereits nach Verlassen der Drehtüre angesprochen werde, äußere ich im besten Fall den Wunsch nach 200 Gramm Aufschnitt, bei schlechter Laune werde ich von meiner Indensenkelstellfähigkeit Gebrauch machen. Vielleicht frage ich auch, ob es ein beliebig herausgewähltes Kleidungsstück auch in „S“ gibt und wenn dann die vorsichtige Nachfrage kommen sollte, ob ich denn der Meinung wäre, „S“ sei meine Größe, lasse ich ein Donnerwetter über Diskriminierung von Kunden inkl. dem Verlangen nach einem Vorgesetzten los, das sich gewaschen hat.

Ich hoffe, wir haben uns diesbezüglich verstanden …

(Ich schreibe hier übrigens über Läden, die überwiegend von Erwachsenen betreten werden. Die H&ZaPinkie-Teenieschuppen, wo einem die kaugummikauende Verkäuferin, die auch eine Kundin sein könnte, ein „Alles klar?“ zuruft, ohne von ihrem Nagelfeilen abzulassen, erwähne ich erst gar nicht)

Mika Milchkaffee

Yippiieeeh, endlich hat die Mainmetropole auch mal wieder einen lokalen Aufreger jenseits von Gut.tenberg, Gad.dafi und Getreidesprit (jahaa, ich habe schon Alliterationen benutzt, da war „Bauer sucht Frau“ noch der feuchte Traum eines Erteel-Praktikanten!).

Dazu muss ich kurz ausholen: In Frankfurt gibt es einen Stadtteil namens Nordend, der mittlerweile offensichtlich einen ähnlichen Ruf wie Berlin-Mitte oder Prenzlberg hat, was seine Bewohner betrifft. Gut bis besser situierte Pärchen sollen sich dort niedergelassen haben, der Stadtteil wird gerne als „schwarz-grün“ bezeichnet und die horrenden Mieten sorgen dafür, dass sich asoziales Pack wie ich dort erst gar nicht niederlassen kann. Ja, auch ich wohnte dereinst im Nordend. Es waren zwar nur die ersten zweieinhalb Lebensjahre aber diese frühkindliche Erfahrung lässt mich immer noch mit dieser Gegend verbunden bleiben.

Auch die Produktion von Nachwuchs scheint im Nordend gut zu gedeihen und ist die Brut erst geschlüpft, bieten einige Parks in der näheren Umgebung Auslauf und Vergnügen. Hin und wieder wollen sich Muttis aber auch mal jenseits von Spielplätzen treffen und ein wenig plauschen und da setzt das Problem an.

Eines der im Nordend befindlichen Cafés hat nun mittels Aushang wissen lassen, dass es Café und keine Hüpfburg sei und sich damit als nicht besonders kinderfreundlich geoutet, was natürlich prompt zu großer Aufregung führte. Die Betreiber waren laut Presse zutiefst entnervt von sich im Café breitmachenden Mütterhorden, die den Laden in Beschlag genommen und zur Krabbelstube umfunktioniert haben sollen.  Freie Entfaltung der Kinderseelen stand dabei wohl im Vordergrund, was aber nicht unbedingt von den anderen Gästen goutiert wurde.

Ob dies übertrieben dargestellt ist, kann ich nicht beurteilen, aber als recht regelmäßiger Gast solcher Etablissements kann ich eigene diesbezügliche Erfahrungen beisteuern. Es ist schwer, bei ständigem Geplärre mal in Ruhe etwas zu lesen und wenn am … nein … auf dem Nachbartisch ein öffentlicher Windelwechsel stattfindet, während man selber bis dato mit Lust an seiner Mousse au Chocolat genascht hat, sind auch meine persönlichen Toleranzgrenzen überschritten. Gleiches gilt für Eltern, die sich als Mittelpunkt des Universums begreifen und sich darüber echauffieren, dass ein Gartencafé keine Mikrowelle zum Babymatschebreiwarmmachen hat, als gehörte dies zur selbstverständlichen Grundausstattung.

Ich möchte hier aber nun wirklich keine Progromstimmung gegen diejenigen schüren, die sich um die Sicherung Eurer Renten (für meine waren schon Andere zuständig) verdient machen. Deswegen halte ich es auch für wenig hilfreich, wenn eine überregional bekannte Tageszeitung, welche vor allem in Frankfurt Rundschaut, am Wochenende das Thema ordentlich in den Vordergrund stellt, dabei  jeweils einen Pro- und einen Contra-Kommentar hineinwirft, die ich beide für bedenklich halte und sich dann heute sogar auf dem Titelblatt mit den aus dem selbstgeschürten Popanz resultierenden Reaktionen der Gut- und Wutbürger beschäftigt.

Der Pro-Mann beschwerte sich über Wickelmütter, die in Cafe sitzende Geistesgrößen kantscher oder marxscher Prägung am Neuordnen der Welt hindern. Ich sehe andere Besucher in Cafés und da sind mitnichten vorwiegend Dichter und Denker anwesend. Der Contra-Mann hingegen ging gleich ins Allgemeine, fühlte mit den Diffamierten und man war beinahe enttäuscht, dass der Kommentar nicht mit einem H*tler-Vergleich endete.

Heute wurde nochmals etwas sachlicher thematisiert, aber eine schnelle Lösung scheint sich nicht abzuzeichnen. Natürlich könnten sich einige Cafés zur kinderfreien Zone erklären, andere wiederum sich bewusst dieser Zielgruppe öffnen, aber diese Separatisierung ist mit äußerster Vorsicht zu betrachten, ansonsten muss man irgendwann sehr genau suchen, um ein Café für nichtrauchende, kinderlose Singles mit dunklen Haaren, leichtem Sprachfehler und gemusterten Unterhosen zu finden.

Ein Lösungsansatz könnte sicher auch sein, dass sich manche Eltern mal ein wenig mehr um ihre Umgebung kümmern und ihre Leons, Finns und Lenas auch ein klein wenig im Zaum halten. Keine Angst, es bleibt doch später noch genug Zeit, ADS oder Autismus zu entwickeln oder sich im Supermarkt ostentativ und andauernd auf dem Boden zu wälzen und zu schreien, als wäre man angezündet worden, weil man die Quengelware nicht bekommt.

Ich rechne damit, dass es im sozialen Netzwerk bereits entsprechende Dafür- und Dagegen-Gruppen gibt, sich gegenseitig Dreck in die Accounts werfen. Demnächst dann vielleicht ein Bürgerbegehren, dass man ja noch super mit der Forderung nach Anwohnerparkplätzen an den örtlichen Friedhöfen verbinden könnte.

Ja, das sind so Probleme, die Ihr in Heinis Pilsstübchen nicht so sehr kennt, aber dafür ist dort hin und wieder der Zapfhahn verdreckt und so hat jeder sein Kreuz zu tragen …

Ruhig, Brauner!…

Kennt Ihr die auch?

Sie steigen in die S-Bahn und betrachten diese sofort als ihr Wohnzimmer. Ausgerüstet als wären sie auf dem Weg von oder zu einer Polarexpedition setzen sie sich natürlich gemäß Murphys allzeit gültigem Gesetz auf den freien Platz neben einem. Mit dem maximal möglichen Umstand und unter Einsatz sämtlicher verfügbarer Schnaufgeräusche schälen sie sich aus diversen Klamotten, als stünden sie vor einer 18stündigen Zugfahrt in die Mandschurei und nicht vor ca. 25 Minuten Nahverkehr in die Frankfurter Innenstadt.

Mit der üblichen Aufteilung „1,0 Sitzplatz pro Fahrgast“ ist diesen Hauptdarstellern selbstverständlich nicht beizukommen. Logischerweise wuchern mindestens ein Arm und ein halbes Bein auf den Nachbarssitz (und ich darf nochmals kurz daran erinnern, dass es sich bei diesem Nachbarn in aller Regel um mich handelt) und dies mit einer Selbstverständlichkeit, dass es einem als Sitznachbarn beinahe in den Sinn kommt, sich für seine bloße Existenz zu entschuldigen. Nebenbei erklären sie durch schlüssiges Handeln (großzügiges Ausbreiten diverser Taschen und/oder Rucksäcken) auch noch den gesamten Fußbereich zu ihrem Privatbereich. Wehe dem, der nun ein früheres Fahrtende als der schnaufende Buddha anstrebt. Hier wäre wohl nur ein beherzter Sprung hilfreich, aber man hat ja nicht einmal Platz für Anlauf.

Hat sich Exzellenz nun langsam eingerichtet in der neuen Heimat (man wartet förmlich darauf, dass nun noch Gardinen oder Topfblumen ausgepackt werden), beginnt der Freizeitteil, was zumeist die Beschäftigung mit Literatur bedeutet. Was glaubt Ihr, was herausgeholt wird? Ein eBook vielleicht? Zumindest ein Taschenbuch? Mitnichten. Die größtformatige Tageszeitung muss es sein oder ein Bildband mit den Ausmaßen eines Weltatlasses, denn der Knilch nebenan will ja mitunterhalten werden und gibt zudem noch eine prima Seitenablage her.

Nach einer kurzen Weile des Studiums, das von diversen Schnaufern und ähnlichem begleitet wird, bemerkt königliche Hoheit, dass sie ja bereits seit mehreren Minuten ohne jegliche Nahrung ist. Nun gilt es, schnellstens der Dehydrierung oder dem Hungertod entgegenzuwirken und für was hat man denn auch sein reichhaltiges Gepäck dabei? Dann wird wiederum unter Aufbietung des größtmöglichen Umstandes das Stullenpaket oder die 3-Liter-Thermoskanne ans Tageslicht geschafft und genüßlich geschmatzt und geschlürft. Alternativ: ein Tetrapak Fruchtsaft, an dem noch eine Viertelstunde lang geräusch- und hingebungsvoll wie eine osteuropäische Hochleistungsnutte gesaugt wird, während allen anderen Fahrgästen schon lange klar ist, dass sich dort nicht einmal mehr Luft drin befindet.

Solche Leute kennt Ihr doch sicher, oder? Wärt Ihr dann bereit, Euch notwendigenfalls als Geschworene zu meinen Gunsten benennen zu lassen? Nur für den unwahrscheinlichen Fall, dass mein Zusammenreißmechanismus mal defekt sein sollte. Ihr werdet es ja dann in den Nachrichten mitbekommen …

Tagesmotto

Lustig, wie passend manche Dinge hin und wieder zusammenfinden. Gerade überlege ich noch zornesfaltig, wie ich meinen bisherigen Tag zusammenfassen könnte, da liefert mir der gute @ToFloLo aus der Zwitscherwelt einen wahrhaft griffigen Filmtitel:

„Die fabelhafte Welt der Amnesie“

Ersatzweise ginge auch „Auf dem Heimweg ist die Hölle los“, um einen anderen Tagesaspekt aufzugreifen.

„Besser gehts nicht“? Das wäre deprimiernd!