Bahnbrechend

Haha, tolle Idee, liebe Bahn!

Ihr schafft euch also mal ganz lässig Klimaanlagen an, die zwar prima schwitzig-lähmende 21 Grad auf loungig-angenehme 18 Grad herunterkühlen können, sich aber ab 32 Grad aufwärts hitzefrei nehmen. Aber dafür waren die Dinger halt auch wirklich günstig nicht wahr? Alte Kühlschrankelemente vielleicht?

Gut, dass ich mir derzeit meinen Reiseweg nicht bahnen muss; ich hätte trotz nicht übermäßig ausgebildeter Klaustrophobie wohl eher deutlich akzentuiert reagiert. Türen aufmachen ging auch nicht, denn wir wissen ja von der Erlebnissen des Frühjahrs, dass sich diese erst bei über 220 km/h selbständig öffnen und auch gleich entsorgen.

Aber: Wäre es denn nicht zumindest ehrlicher, eure Lebendtransportgefäße künftig nicht ICE sondern HOT zu nennen?

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Vielen Dank für Ihr Ver … äähhh … dingens!

Au se z r

frogbrain

Trotz aller Bemühungen, mich so oft wie möglich in shady spots aufzuhalten, jegliche Anstrengung zu vermeiden und ständiger innerer wie äußerlicher Wasserzufuhr lassen sich durch die hitzebedingte Eiweißstockung im Hirn einige Ausfallerscheinungen nicht komplett vermeiden.

Heute suchte ich z.B. während meines Unterwegsseins den Autoschlüssel. Er hing in einem Ring am Ring- und kleinen Finger der einen Hand, was mir aber erst bewusst wurde, als mein Körper bereits ordentlich Adrenalin durch die Gegend geschickt hatte. Dann fiel mir auf, dass ich mein Labsalobst nicht wie geplant in den Kühlschrank gelegt hatte und ich kann euch sagen, der Erfrischngswert raumwarmer Melonenscheiben geht massiv gegen Null.

Am schlimmsten aber ist, dass mir heute schon mehrfach der Refrain eines Liedes durch den Kopf geht, welches von einem sog. schwarzen Barden mit weißblonder Brille, der gerne auch mal die Nationalhymne mit allen Strophen intoniert, stammt. Dieses Lied müsste mir schätzungsweise das letzte Mal vor gut 30 Jahren auf einer elterlichen Schallplatte begegnet sein und hat folgenden Refrain:

Caramba, karacho, ein Whiskey,

caramba, karacho, ein Gin,

verflucht, sakramento, Dolores,

und alles ist wieder hin.“

Ganz, ganz schlimm, nicht wahr? Wieso ausgerechnet dieses? Ich habe das garantiert nicht in letzter Zeit gehört. Wenn schon debiler Text, warum dann nicht „Dedoodoodoo, dedadada“ von The Police oder etwas vergleichbares? Ich vermute mal, das ist eine Vorschau auf künftige Attraktionen, wenn mal die Demenz wetterunabhängig einsetzt. Bitte nicht, dann lieber einen schnellen gnädigen Tod!

Ähhh … was wollte ich jetzt noch …?

Hundstage-Checkliste

Aufstehen:

Eigentlich unzumutbar – grundsätzlich schon mal und jetzt im Besonderen. Ich bin mein eigener Sumpf. Alle Kräfte gedanklich sammeln und irgendwie erheben, et muss ja…

 

Ein Brot schmieren:

Zu schwer. Ich habe auch gar keinen Hunger…noch nicht…

 

Duschen:

Grundsätzlich eher zu anstrengend, aber definitiv unerlässlich. Statt mich abzutrocknen, was eine enorme Anstrengung bedeutet, würde ich mich lieber in die Luftschleuse am Eingang großer Kaufhäuser stellen. Das verursacht aber wieder nur Menschenaufläufe und Inhaftierung und ist somit viel zu anstrengend.

 

Rasieren:

Nö, zu anstrengend, fällt heute aus. Nein, auch nicht nassrasieren…

 

Auf die Arbeit begeben:

Grenzt eigentlich an extremen Masochismus, aber irgendwas tief in mir drin treibt mich anscheinend an. Bäh, weg damit!!!

 

Auf dem Weg zur Arbeit sekundenlang mit den Augen an einer luftig bekleideten, sehr attraktiven Frau kleben bleiben:

Geht grad so, aber auch nur, weil das mitdenAugenklebenbleiben ein wunderbar passiver Vorgang ist..mehr passiert aber auch nicht…

 

Arbeiten:

Pah, lächerlich!

 

Nahrungsaufnahme:

Eher widerwillig, da mit Aufwand verbunden. Stetiges Magenknurren nervt aber auch.

 

Aus dem Fenster schauen:

Angenehm passiv, ist akzeptabel.

 

Musik hören:

Nur nix allzu krachendes. Eigentlich geht nur Easy Listening, aber das nervt auch schnell. Wo ist denn diese „Ocean-Sounds“-CD? Aaaaaah, ja…

 

Fernsehen:

Geht so eben noch. Bin aber viel zu lange an einer kreuzlangweiligen Doku hängengeblieben, weil das Zappen so schlauchte…

 

Ein- und ausatmen:

Siehe „Duschen“, Satz 1.

 

Zum Kühlschrank gehen und die kühle Flasche Apfelsaft herausholen:

Das wären wieviel Schritte? Puh….ach, man soll ja eh nicht soviel Kaltes trinken und ich habe ja noch diesen Rest stilles, warmes Wasser neben mir stehen…

 

Den Abend in einer halboffenen Gaststätte, direkt an einem Natursee gelegen, verbringen:

Ja, grundsätzlich in Ordnung. Aber man klebt irgendwann an sich selbst fest und dann ist ja noch das Hin- und Wiederwegkommen, ächz…

 

Neuen Post fürs Blog schreiben:

Ha, das glaubt Ihr doch wohl selbst nicht! Das benötigte Kreativität und Energie. Beides nicht vorhanden…tut mir leid…