Mannwissen

Schrottwichteln mit mir selbst. Nun ja … Ergebnis: Keine defekte Taschenlampe oder eine angebrochene Packung Mini-Snickers aus dem Jahr 1999, sondern das Buch „Alles was ein Mann wissen muss“.

Nun zähle ich mich selbstbewusst zu dieser Gattung Säugetier, also wäre es ja durchaus wünschenswert, im 5. Lebensjahrzehnt mal einen kleinen Soll-Ist-Abgleich durchzuführen. Zunächst sollte einmal betont werden, dass es ein durchaus dickes Buch ist. Nicht kriegundfriedendick, aber immerhin zeugt es davon, dass ein Mann mehr im Kopf haben sollte, als die Körbchengröße der Frau oder auf welcher Seite des Autos sich der Tankdeckel befindet. Es befinden sich auch nicht allzuviele Bilder darin, sondern tatsächlich eine ganze Menge Text.

Knapp die erste Hälfte des Buches injiziert einem theoretisches Wissen, also Dinge, die einem helfen sollten, bei Herrn Jauch zumindest bis zu 64.000-€-Frage zu gelangen. Man lernt ein wenig Geschichte, bekommt noch mal alle Kanzler in Erinnerung gerufen, lernt, dass die europäische Union früher mal hieß wie ein Quiz mit Hans-Joachim Kulenkampff und sollte man sich während man unter ein Auto gerät, noch schnell das Kennzeichen merken können, welches „0-1“ lautet, hat man zumindest die Gewissheit, vom Staatsoberhaupt selbst (bzw. dessen Fahrer) plattgewalzt worden zu sein.

Einen gewissen Raum nimmt – natürlich – auch das Sportwissen ein. Man frischt sein Fußballmeister-Wissen auf, lernt, welcher Spieler die meisten Eigentore erzielt hat und dergleichen mehr. Leider fehlt derzeit noch die Statistik darüber, welcher Spieler während seiner Karriere die größte Menge an Nasenrotz auf das Spielfeld verteilt hat, aber eventuell wird es in einer späteren Auflage ergänzt. Es geht nicht nur um Fußball, Kegelfans hingegen werden das Buch mit einer gewissen Enttäuschung zur Seite legen. Dafür lernt man beispielsweise, was die Flaggen im Formel-1-Geschäft zu bedeuten haben. Gelber Punkt auf schwarzem Grund bedeutet nichts Gutes. Drei schwarze Punkte auf gelbem Grund jedoch auch nicht. Das Buch ist nicht mehr ganz aktuell, was man nicht nur daran merkt, dass ein gewisser Bin Laden noch als einer der topgesuchten Terroristen aufgeführt wird, sondern auch die orange-weiss-karierte Flagge mit der Bedeutung „Sebastian, Du hast Schuppen auf dem Kragen!“ noch fehlt.

Ein 4,70 m langes Boot heißt übrigens nicht „Hammelmann“ oder „Hajuk“ sondern zum Erstaunen Vieler „470er“.

Letzteres ist auch ein hübscher Übergang zum restlichen Inhalt des Buches, das sich mehr mit praktischen, angewandten Wissen beschäftigt. Man lernt viel über den Umgang mit und in der Gesellschaft, kann einen Blanc de Blancs nun von einem Rioja unterscheiden und lernt angemessenes Schuhwerk kennen. Die Frage, ob man zum Stadionbesuch eher Cut oderFrack trägt, wird allerdings leider nicht beantwortet.

Dann der Bereich „Abenteuer“, also Bällchenbad für die etwas Älteren. Mann lernt, eine Rettungsschlaufe zu binden, dass man Skorpionbisse keinesfalls aussaugen sollte und dass man mit einem Krokodil ganz anders zu kämpfen hat als mit einem Bären. Mann weiß nun, dass man nicht schneller rennen kann als ein sich ausbreitender Flächenbrand und es wird einem empfohlen, stattdessen ein Gegenfeuer zu verursachen, das einen mehrere Meter breiten Schutzstreifen erzeugt. Ich hoffe, diese Überlegtheit zu besitzen, sollte ich mich jemals in einer solchen Situation befinden … Flächenbrand im Supermarkt oder dergleichen.

Dem größten aller Abenteuer wird selbstverständlich besonders viel Raum gewährt: Dem Umgang mit dem oppositionellen Geschlecht.

Schlimmer als Alligatorenringen sollte es nicht werden,  so hofft der Leser im Stillen. Man bekommt aufgezeigt, dass Frauen überwiegend auf V-förmige Rückenpartien stehen, man sich nicht auf Gesellschaften an die Wand lehnen soll, da dies wenig souverän wirkt und wie man vermeidet, als Lügner identifiziert zu werden (unter anderem sollen Lügner an kleinen Pupillen erkennbar sein, also viel Spaß beim Pupillentraining).

Noch schnell ein Sonnet von Shakespeare und die freudvollsten Stellungen des Kamasutra aneignen und einer gelungenen Partnerschaft steht  nichts mehr im Wege.

Offen gestanden kann ich nach der Inhalation soviel Mannwissens noch keine spürbare Veränderung an mir feststellen, habe nun aber zumindest eine bessere Vorstellung davon, warum Einige so sind wie sie sind …

Besser als alte Schokoriegel.

Dann geht mal schön spielen!

Jaja, Frühling, blaues Band, Vogelgezwitscher, Sommerzeit (VORstellen!), Eisessen, Echo-Moderatorinnen mit anzüglichen Witzeleien,  Kleidchen und Sneaker und vor allem selbstverständlich Frühlingsgefühle. Die Menschheit zieht es wieder vermehrt vor die Tür und entsprechend steigt auch wieder die Zahl der Anbahnungsversuche beiderlei Geschlechts. Damit verbunden ist jedoch auch stets die Gefahr der Fehlinterpretation. Nicht jedes Lächeln sollte einem schon veranlassen, die Hose fallen zu lassen.

Da bereits diverse Quantitätsmedien entsprechende Tipps an ihre Leserschaft weitergegeben haben, möchte ich hier nicht hinten anstehen und mal wieder so tun, als sei dies ein Serviceblog.

Deshalb hier UNTRÜGLICHE ZEICHEN FÜR GESTEIGERTES INTERESSE:

Für Ihn:

  1. Sie spielt mit ihren Haaren, schaut Dich länger als üblich an und lässt schließlich ihren Verlobten an ihrem Cafétisch sitzen, um sich zu Dir zu setzen.
  2. Sie leckt sich die Lippen (nicht die im Gesicht!)
  3. Sie lässt Dich auf der Anti-AKW-Demo ihr Schild mit der Aufschrift „IHR MACHT UNS ALLE TOT!“ tragen
  4. Ihr lauft aufeinander zu und während sie ihren Blick nicht von dir lassen kann, geht sie achtlos an mehreren Schuhläden vorbei.
  5. Sie schaut Dich in der Disco immer noch fasziniert an, obwohl Du tanzt.
  6. Sie lacht Dich nicht aus, obwohl Du Deine Haare trotz Geheimratsecken jetzt im Justin-Bi.eber-Look trägst.
  7. Sie steht in einem Traum von Kleid neben Dir und sagt „Ja, ich will!“

Für Sie:

  1. Er macht sich für Dich schlechtgelungene aber ambitionierte Bügelfalten in seine Lieblingsrumschlumperhose.
  2. Er schaut auf Deine Brüste.
  3. Er ist ein Mann.
  4. Er wird überall … ach, was soll das denn, es gibt letztlich nur ein untrügliches Zeichen für Interesse und das kennt ihr eh alle und werdet es erkennen, wenn ihr es seht.

Viel Spaß auf jeden Fall!

Kleine Denkschrift zur Geschlechterdebatte

Die historische Entwicklung ist mir nicht detailliert bekannt, aber mir scheint es ziemlich nachvollziehbar,dass sich in der deutschen Sprachvergangenheit aufgrund des vorwiegend männlich dominierten Gesellschaftsgefüges auch bevorzugt die männliche Form beispielsweise bei Berufs- oder sonstigen Zugehörigkeitsbezeichnungen  breitgemacht hat. Das ist aus heutiger Sicht betrachtet unhübsch gelöst. Dem kam man vor einem Vierteljahrhundert einigermaßen bei, indem man im Zuge der Gleichberechtigungsbemühungen dafür sorgte, dass künftig beide Geschlechtsformen zu verwenden sind, was bspw. zu „Sportlerinnen und Sportlern“ führte, was sich wiederum in vielen halboffiziellen Niederschriften aufgrund der ungelenk wirkenden Bezeichnung meist zur sogenannten „Binnen-I-Schreibweise“ verkürzte, also „SportlerInnen“ und dergleichen.

Da auch ich nicht nur am PC pc sein möchte, strenge ich mich an, auch möglichst oft darauf zu achten. Allerdings muss ich zugeben, dies meist mit einem zumindest gedanklichen, wenn nicht gar real umgesetzten dezenten Augenrollen zu tun. Nicht weil in mir eine tiefsitzende Verachtung vor selbstbewußten emanzipierten Frauen wohnt (hoffe ich zumindest), sondern weil ich diese sprachliche Verkrampfung einfach nervig finde. Allerdings könnte mir da als Mann vielleicht auch die nötige Empathie abgehen.

Da ich weiß, dass dieser Blog hin und wieder auch von Frauen rezipiert wird, möchte ich an dieser Stelle doch mal die Frage stellen, welche Haltung Ihr heutzutage hinsichtlich dieses sprachlichen Gleichberechtigungsansatzes habt. Haltet Ihr es für notwendig, auch heute noch? Interessiert es Euch überhaupt? Glaubt Ihr, dass solche Regelungen zur Gleichberechtigung der Frau in Beruf und Gesellschaft beitragen? Bei dieser Gelegenheit könnte ich beispielsweise noch ein wenig spitzzüngig ergänzen, dass heutzutage Begriffe wie „Aufsichtsratsvorsitzende“ nicht mehr als unüblich in der deutschen Sprache gelten, der tatsächliche Anteil von Frauen in einer solchen Position in den letzten Jahrzehnten sich jedoch offenbar nicht signifikant erhöht hat.

Ich thematisiere dies deshalb weil im heutigen SZ-Magazin ein launiger Beitrag (eines Mannes) veröffentlicht wird, der sich damit beschäftigt, dass die uns steuerrechtlich überlegene, aber sprachlich in etwa ebenbürtige (ließen sie doch nur dieses diminutive „li“ hinter vielen Substantiven weg!) Schweiz seit 2009 einen „Leitfädli … sorry … Leitfaden zum geschlechtergerechten Formulieren“ in die Welt gesetzt hat, der der Problematik hauptsächlich dadurch abhelfen möchte, indem alle geschlechtsbezogenen Bezeichnungen ersetzt werden. Beispiele gefällig? Bittesehr: Flanierzone statt Fußgängerzone, Personenschaft statt Mannschaft, Pausenzimmer statt Lehrerzimmer oder – besonders gelungen – Elter 1 oder 2 statt Vater oder Mutter (wobei die Reihenfolge der Nummerierung nicht mitgeklärt wude).

Davon angestachelt hat wohl mittlerweile auch der Europarat seinen Mitgliedern empfohlen, ähnliche „nichtsexistische“ Sprachregelungen voranzubringen.

Der Autor – besser: das schreibende Subjekt – hat neben der Tatsache, dass dies wieder  mal eine typische Bürokratiekopfgeburt zu sein scheint, vor allem kritisiert, dass hier Gleichberechtigung mit Geschlechtslosigkeit verwechselt wird und eine im wahrsten Sinne entmenschlichte Sprache kreiert wird. Dem möchte ich mich anschließen. So habe ich Gleichberechtigung auch nie verstanden. Wie läuft das denn in anderen Sprachen? Regen sich bspw. Britinnen über „Politician“ oder „Player“ auf? Gut, immerhin gibt es dort z.B. eine „Actress“ aber ähnlich dem Deutschen könnte man durch diese typischen sse-Endungen auch wieder eine Abwertung unterstellen; man denke bei uns unter anderem an die Politesse. Zumindest haben Briten die vereinfachende Regelung der neutralen bestimmten und unbestimmten Artikel.

Mir ist klar, dass ein solcher Blogbeitrag überzeugender wirkte, wäre er von einer Frau geschrieben, so könnte man mir reflexartig einen unausrottbaren Chauvinismus unterstellen. Für einen Artikel eine geschlechtsverändernde Operation an mir vornehmen zu lassen, erschien mir bei  allem pseudojournalistischen Engagement dann aber doch zu übertrieben.

Also, Mesdames, wie haltet ihr es mit derartigen Sprachregelungen?

Im übrigen möchte ich nur kurz erwähnen, dass ich mich heute morgen beim Rasieren mal wieder geschnitten habe. Männer haben es also auch nicht einfach …

The Moment after

Bemerkungen, die man direkt nach einem innigen Zusammenspiel sicher nicht hören möchte:

Mann:

„Wie lange muss ich jetzt warten, bis es wieder bei Dir geht? 5 Minuten? Noch länger???“

„Hast Du endlich die Quittungen für die Steuererklärung zusammengesucht?“

„Ich hatte heute morgen doch die Pille genommen, oder?“

„Du bist so ganz anders im Bett als Michael … und Tobias … und Stefan … und ganz krass anders als Dein Bruder, ist schon komisch, gell?“

„Bai-lan-do, Bailando, Amigos, adios, adios, es ciel es un loco …“

„Du könntest Dir echt mal wieder die Fußnägel schneiden“

Frau:

„Ich war gut, oder? Du kannst es mir ruhig sagen, wenn ich nicht gut war, ich kann echt damit umgehen … aber ich war gut, nicht wahr? Jetzt sag doch mal. Ich hab doch alles richtig gemacht, oder etwa nicht?“

„Boah, ich hätte jetzt voll Lust auf n Bier und n Wurstbrötchen. Machst Du mal?“

„Du bist die allertollste Frau überhaupt, Sabine!“ (Es sei denn, man heißt tatsächlich Sabine)

„Sag mal, deine Freundin Lea, wäre die aufgeschlossen genug für einen Dreier?“

„Zum nächsten Ersten werde ich übrigens gefeuert.“

„Mensch, wenn doch nur endlich mal dieses blöde Jucken da unten aufhören könnte …“

Darf gerne von jedermann fortgesetzt werden.

Walk this Way!

So, das wäre es dann mal wieder: Emanzipation hin, Postmoderne her, bei der Bewertung des bevorzugten Gangs des gegnerischen Geschlechts bleibt wohl alles beim alten.

 

Nach einer Umfrage sehen Männer Frauen am liebsten, wenn sie einen katzenähnlichen, leichtfüßigen aber erotisch anmutenden Gang haben. Frauen hingegen mögen wohl mehrheitlich bei Männern immer noch die John-Wayne-Ausstattung, wie soeben vom Pferd gestiegen.

 

Jaja, die guten alten archaischen Muster…aber mal abgesehen davon: Wenn man z.B. im Café sitzend anderen Menschen beim flanieren zuschaut, lässt sich doch so einiges an der Gangart ablesen. Dabei geht es mir gar nicht so sehr um die Tausende von Arten wie Menschen sich fortbewegen, sondern eher um eine vorhandene oder fehlende Stimmigkeit. Manche Menschen gehen so, wie man es von der Erscheinung her auch vermuten würde. Dynamisch, stolz, schüchtern, raumgreifend, vorsichtig, tänzelnd oder was auch immer.

 

Bei einigen allerdings steht der Gang in einem unübersehbaren Gegensatz zur sonstigen Erscheinung. Ich kann mich heute noch erinnern, wie ich einige Sekunden an einem vorübergehenden Mann blicktechnisch hängenblieb, ohne mir im ersten Moment erklären zu können, warum. Dann fiel es mir auf: Er war in feinsten Businesszwirn gewandet, auch sein Blick strahlte diese typische Ich.bin-wer-Arroganz aus, aber sein Gang war derart deprimierend, als hätte er kurz hintereinander erfahren müssen, dass er seinen Job los ist und für den Rest des Lebens impotent sein wird. Das Gesicht zeigte dies nicht, der Gang jedoch…

 

Auch gab es da dieses Zwischending aus Mädchen und Frau – nennen wir es Frädchen – , das gekleidet war wir eine MTV-generierte Upperclass-Schnitte, die selbstbewusst im Designerkleidchen und mit Chanel-Sonnenbrille verziert ihre regelmäßige Edelboutiquentour absolviert, während sie telefonisch nochmals kurz checkt, wann der VIP-Einlass des Clubs öffnet. Die Highheels, auf denen sie herumturnte, müssen jedoch neu oder grundsätzlich noch ungewohnt gewesen sein, denn bei jedem ihrer Schritte bestand akute Absturzgefahr, was ihren Gesamteindruck fast schon symphatisch konterkarierte.

 

Ich möchte mir jetzt nicht anmaßen, zu behaupten, der Gang wäre verräterischer als der Gesichtsausdruck, aber es ist ein gar feines Beobachtungsmoment. Mir sagt man übrigens auch nach, dass man mir meine Verfassung am Gang ablesen könnte, aber das ist keine Kunst, da reicht schon ein Blick in mein Gesicht. Ich selbst kann über meinen Gang nicht viel sagen, denn ich bin keine Du-Darfst-Schnepfe, die sich bei jedem Schaufenster an sich selbst begeistert. Im Zuge eines gekonnten Selbstmarketings behaupte ich jetzt jedoch einfach, dass mein Gang grundsätzlich lässiger Art ist…na ja, bis ich mal wieder an einem Pflasterstein kleben bleibe oder eine Stufe übersehe.

 

Zwei Dinge nerven mich allerdings gewaltig: Das unaufhörliche „quatschquatsch“ sich festsaugender und wieder lösender Käsequanten in Flipflops und Menschen, die einen extrem schlurfenden Gang drauf haben. Da kann ich mich nur mit Mühe zurückhalten, nicht sogar mir völlig fremde Menschen anzuschnauzen, sie sollen mal ein wenig die Füße heben. Komisch, ich kann mich keines Ereignisses erinnern, das eine derartige Antipathie nachvollziehbar machen könnte. Ich bin auch kein geläuterter Ex-Schlurfer, denn die können ja meist die schlimmsten sein.

 

Aber wie man daran sieht, kann es doch so einfach sein, gut mit mir auszukommen. Die Flipflops im Schrank lassen und ein wenig die Füße heben beim Gehen, schon ist alles in Ordnung und keinem wird etwas geschehen…

Muschellauscher und Männertauscher

Das kennt man doch, nicht wahr?: Wenn man sich eine Muschel ans Ohr hält, hört man das Meer rauschen. Kinder und Hochgebirgsbewohner lassen sich damit meistens noch beeindrucken. Der aufgeklärte Mensch ahnt natürlich, dass er da wohl seinem eigenen blutkreislauf zuhört, sofern überhaupt etwas zu hören ist.

Interessant ist dabei aber folgendes: Man läuft also am Strand entlang, findet eine Muschel, die man sich ans Ohr hält, in der Hoffnung, „das Meer rauschen zu hören“…man läuft an einem Strand entlang…der am Meer liegt…am rauschenden Meer…

????

Ja, so etwas kommt dabei raus, wenn man einen Abend bei Dr. von Hirschhausen verbringt. Selbst mit extrem verschränkten Armen und einer offensichtlichen Skepsis, die schon die Tendenz zu Ablehnung hat dort sitzend, wird es nicht zu vermeiden sein, dass das eine oder andere Aha-Erlebnis durchsickert.

Ich bin also jetzt glücklich, hihi…

In der Pause konnten Postkarten ausgefüllt werden, bei denen man den Satz „Ich war zuletzt glücklich, als…“ ergänzen musste. Gewonnen hat die Ergänzung „…als ich meinen Mann losgeworden bin“.

Glück kann in so vielen verschiedenen Facetten auftauchen…