Demokratsija? Da!

Waas Du muust mache, wenn Du nicht bist Kenig von Russland aber fast, aber duumme Gesääts mache, dass Du nicht ewig kannst Präsident sein und alle paar Jahre Du Mensche glaube lasse muust, sie chabbe Wahl? Is einfach, suchst Du kleine Marionette, was Du saagst soll Präsident sein fier kleine Zeit, dann Marionette sage, Du sollst wieder Präsident werde.

Is so einfach, musst Du nicht mal chabbe kleine, sich auflösende Partei mit Bubi als Vorsitzender zu mache Koalition. Mache eh alle was willst Du, weil alle wisse, dass Du hast erwirgt Bär mit eigene Arme und kannst maache, dass bese Mensche chabbe schlimme Autounfall, sogar in Backstube, wenn sein muss.

Is große Land, geht viel …

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Mafifa?

Da kommt man von einem mal wieder wenig Freude spendenden Arbeitstag nach Hause und hat schon jegliche Hoffnung aufgegeben, dass heute noch irgendetwas einem die Mundwinkel in Richtung 2. Stock treiben könnte, aber da hat man doch sträflich die unterhaltenden Qualitäten von Sepp und seiner Räuberbande unterschätzt.

Die Vergabe der Fußball-WM-Ausrichtungen war eigentlich nur deshalb im Vorfeld als spektakulär angesehen worden, weil man sich fragen durfte, wieviele Gremiumsmitglieder noch vor der Wahl eingesperrt würden (natürlich wegen völlig aus der Luft gegriffenen Korruptionsvorwürfen). Da hat die FIFA aber heute die richtige Antwort gegeben.

Gastgeber der WM 2018 ist Russland, in 2022 ist es Katar (das liegt im mittleren Osten, ja, es ist ein Staat, ja, man kann es auch mit Q vorne schreiben)!

Damit hat das Gremium doch sicher die einzig mögliche Antwort auf mögliche Vorwürfe gegeben, bei der Vergabe der Ausrichtungen könnten andere als fußballerische Fragen im Vordergrund stehen. Was soll denn die WM in so Exotenländern wie England oder Spanien? Spielen die überhupt Fußball?

Russland hingegen hat Fußball-Tradition. Schon zu Zarenzeiten war die Spielvereinigung Nischni-Nowgorod mit ihrem legendären Stürmer Michail Strogoff weltberühmt. Später dann die furiose sowjetische Nationalmannschaft. Aber auch heute ist Russland ein Paradies für Fußallspieler. Warum sonst zieht es Spitzenspieler wie Kuranyi oder … äähhh … na, der andere da halt … in den Osten?

Außerdem hat Russland Geld. Viel Geld! Das benötigt man auch, um eine WM auszurichten. Nicht wie derzeit die Ukraine, die alte Betonplatten aus Tschernobyl zum Bau von Fußballstadien für die EM 2012 einsetzen muss.

Außerdem: Die WM sollte 2018 in einem europäischen Land sein und Russland ist schließlich ein europäisches Land. Zumindest teilweise. Gut, jetzt mag der Eine oder Andere vielleicht kritisieren, dass es Austragungsorte gibt, die auf dem Längengrad von Afghanistan oder Indien liegen. Denen aber sei gesagt: Seid froh, dass nicht Nowosibirsk, Irkutsk oder Wladiwostock als Austragungsorte gewählt wurden. Nektarinenburg als östlichster Austragungsort ist nur 4 Stunden voraus, das heißt somit WM-Endspiel in Putingrad zirka zur Abendbrotzeit. Wat willste mehr?

Noch mutiger natürlich die Wahl Katars für die WM 2022. Man wollte neue Wege gehen und man ist neue Wege gegangen. Was also spricht für Katar? Das liegt auf der Hand. 1 Million Einwohner, davon 80% „Gastarbeiter“, kein störendes Grün außerhalb des Rasens, gemütliche 50 Grad Celsius, damit die Spieler endlich die Erfrierungen des Russland-Feldzugs von 2018 abschütteln können. Vor allem aber, die Katarinen haben versprochen, nach der WM die meisten Stadien wieder ab- und in bedürftigen Ländern wieder aufzubauen. Das könnten bis dahin durchaus auch England, Frankreich oder Deutschland sein.

Super Wahl also, völlig korruptionsunverdächtig, hört gefälligst mit dem Gemeckere auf, man könnte ja meinen, ihr seid alle in dieser Dagegen-Partei. Die sind immer nur gegen alles, diese Dagegen-Parteiler …

Strahlendes Lächeln

Es liest sich wie eine Folge der Sim.psons, ist aber Realität. Rechtzeitig zum Tag der Frau und in einer speziellen Form von Wertschätzung von diesem  hat Springfield Russland seine diesjährige Gewinnerin der Wahl zur „Miss Atom“ bekanntgegeben. Irgendeine Olga Kommraufaufssova, die als ihr Motto aber nicht dieses langweilige „Frieden für die Welt“ oder „Rettet die Bisamratte“gewählt hat, wie man es von Kandidatinnen des Klassenfeindes ja gewohnt ist, sondern „Ich lebe energiegeladen“. Eine frühere Siegerin soll sogar das Motto „Atomkraft macht sexy“ ausgerufen haben.

Nochmals betont: Das ist das wahre Leben!

Eine Spätfolge dieser eigentlich gar nicht so dramatischen Havarie von 86, die unter Umständen vielleicht doch einige Teile der Bevölkerung unnötig kritisch gegenüber dieser sauberen Energieform gemacht hat. Man sieht dann z.b. eine atomar verstrahlte braungebrannte, durchaus ansehnliche Kandidatin vor possierlichen Kühltürmen, die zudem offenbar von eifrigen russischen Hausfrauen mit eigens geschaffenen Häkeldeckchen dekoriert wurden. Auf einem anderen Foto soll eine weitere Schönheit, in Nachfolge von Ursula An.dress und Hal.le B.erry aussehen, als sei sie soeben dem hinter ihr liegenden Kühlsee entstiegen.

Und die Botschaft scheint tatsächlich zu verfangen. Viele Menschen denken jetzt offensichtlich „Na, wenn da sooo hübsche Mädchen in einem AKW arbeiten, kann diese Atomkraft nicht wirklich schlimm sein.“ Einer lässt sogar extra sein Nachttischlämpchen länger brennen, um der Süßen den Arbeitsplatz zu sichern. Niedlich, oder?

Ob man ihm sagen soll, dass die meisten Kandidatinnen früher Männer oder energiereicheres Plankton waren? Neee, bin ja kein Spielverderber …

Wladimir Jones und der Tiger des Todes

Wow, Genosse Wladimir P. aus M., ich bin schwerst beeindruckt. Treibt sich mit ein paar Leuten im östlichsten Osten Russlands auf der Suche nach ein paar Wissenschaftlern herum, die offenbar verschollen sind und während er sich ein Betäubungsgewehr zeigen lässt, bricht ein fast schon ausgestorbener Tiger genau in diesem Moment und vor einem Kamerateam aus, wird aber vom Expräsi mit ruhiger Hand per Betäubungsschuß ins Reich der Träume befördert (Er hätte ihn ja auch per Karateschlag außer Gefecht setzen können, aber das wäre möglicherweise tödlich für den Tiger ausgegangen).

 

Natürlich alles purer Zufall, klar! Aber so einen Staatslenker wünscht man sich doch, da fühlt man sich einfach beschützt. Damit macht er nebenbei auch noch klar, wie er mit Georgien, der NATO und überhaupt…

 

Man stelle sich dagegen deutsche Politiker vor: Die bräuchten doch bereits Wochen, um die Besetzung eines Untersuchungsausschusses vorzubereiten, der wegen eines entlaufenen Meerschweinchens gegründet werden soll. Waschlappen allesamt!

 

Auf den Schreck jetzt aber erstmal einen Wodka Gorbatschow…ähh…oder vielleicht besser doch nicht??…