Springfield Tiergarten

Wow … oh, ich meinte „D’OH!“

Heute läuft in den USA die 500. Folge der Simpsons. Gaststar dieser Folge wird Herr Assange sein. ich könnte mich hier ellenlang über diese gelbhäutige Familie auslassen, verteile dies aber lieber über mehrere Posts der kommenden Zeit.

Eine Folge finde ich besonders putzig, vielleicht kennt Ihr sie ja auch:

Mr. Burns hat es mal wieder mit seinen Schurkereien übertrieben. Nun sind staatliche Behörden hinter ihm her und wollen ihm sein schönes Kraftwerk wegnehmen. In einer von Kent Brockman geleiteten Fernsehdiskussion verteidigt ihn sein treuer Adjudant Mr. Smithers nach Leibeskräften, versucht die Anderen davon zu überzeugen, dass sein Chef sich immer legal verhalten hat, zitiert dabei Vermerke aus internen Unterlagen, jedoch falsch, und ruft damit erst die Finanzbehörde auf den Plan, die Mr. Burns‘ Unterlagen jetzt noch genauer kontrolliert und auf weitere Schweinereien stößt, also wandert der greise Halunke in den Knast …

Kennt ihr nicht?

Nun ja, zugegeben, ist auch noch gar nicht gezeichnet worden. Das Witzige daran ist jedoch: Das gibt es in etwa wirklich!:

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Hgngngnihihi … ich sachs ja … das Leben … beste Pointen … tralala …

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Twisthaufen

Zum einen  soll ich ja laut der Meinung meiner Therapeuten offensiv mit meinem geistigen Zustand umgehen, zum anderen habe ich vor lauter Lebkuchenmummelei momentan sowieso keine Zeit für einen neuen Text, deshalb also hier einige meiner Zwitschereien mit höchstens 140 Zeichen der letzten zwei Wochen:

 

Was machen wir eigentlich, wenn es irgendwann mehr als 365 Dinge gibt, deren an einem Tag gehuldigt werden soll? Auslosung? (19.11.)

Gerade jetzt kauft Euch übrigens jemand Euer Weihnachtsgeschenk weg. Letztes Exemplar, sorry. (19.11.)

Endlich fallen in der „Wetten dass“-Diskussion mal die Namen Harry Wijnvoord und Jörg Draeger! (22.11)

Netzteil des Büro-PCs durchgebrannt. Ich wähne es in Mexiko, zusammen mit den Streichhölzern. (22.11.)

Wenn Abschreiber partout nicht abgeschrieben werden wollen. Man kann dem Lausbub net lange bös sein, gelle? *mageninhalthochkrabbelgeräusch* (24.11.)

„Wie pedantisch sind sie – auf einer Skala von 1 – 10?“ „9,183 … nein, moment … …85!“ (insp. by Chr. Waltz) (24.11.)

Denke seit Tagen über die Anschaffung eines Knäckebrotes nach. Pro/Contra-Liste bringt mich nicht weiter. Darüber meditieren? (26.11.)

Ob wohl „Meine Reise auf dem Jacobsisters-Weg“ das Zeug zu einem Bestseller hätte? (26.11.)

Gesucht: Erklärvideo zur Entstehung von Jahreszeiten. Gefunden: Pferde, die zu Vivaldi-Musik herumtrotten. (27.11.)

Wenn Rihanna soviel vögelte, wie sie darüber singt, käme sie vor lauter Lakenwechseln nicht mehr zum Singen.(zit. n. „Plattentests.de“). (27.11.)

Wissenszuwachs des Tages: Hoss Cartwright (Bonanza) hieß eigentlich Eric. Bin angemessen beeindruckt. (28.11.)

Habt ihr denn wenigstens schon einem Mettigel ein Winterquartier eingerichtet? Es wird langsam kalt … (29.11.)

„Ich habe 3 Kinder und kein Geld. Warum kann ich nicht keine Kinder und 3 Geld haben?“ (Homer S.) (29.11.)

Nervig! Lese seit Tagen „Müslibrüder“ und verorte sie dementsprechend ins Schwäbische. (30.11.)

„Es dauert eine Weile, den Inhalt von Türchen 1 zu laden. Bitte probiere es später noch einmal.“ Adventskalender 2.1 (01.12.)

Wo gibt es doch gleich diese puscheligen Winter-Flipflops zu kaufen? (02.12.)

 

tbc …

Strahlendes Lächeln

Es liest sich wie eine Folge der Sim.psons, ist aber Realität. Rechtzeitig zum Tag der Frau und in einer speziellen Form von Wertschätzung von diesem  hat Springfield Russland seine diesjährige Gewinnerin der Wahl zur „Miss Atom“ bekanntgegeben. Irgendeine Olga Kommraufaufssova, die als ihr Motto aber nicht dieses langweilige „Frieden für die Welt“ oder „Rettet die Bisamratte“gewählt hat, wie man es von Kandidatinnen des Klassenfeindes ja gewohnt ist, sondern „Ich lebe energiegeladen“. Eine frühere Siegerin soll sogar das Motto „Atomkraft macht sexy“ ausgerufen haben.

Nochmals betont: Das ist das wahre Leben!

Eine Spätfolge dieser eigentlich gar nicht so dramatischen Havarie von 86, die unter Umständen vielleicht doch einige Teile der Bevölkerung unnötig kritisch gegenüber dieser sauberen Energieform gemacht hat. Man sieht dann z.b. eine atomar verstrahlte braungebrannte, durchaus ansehnliche Kandidatin vor possierlichen Kühltürmen, die zudem offenbar von eifrigen russischen Hausfrauen mit eigens geschaffenen Häkeldeckchen dekoriert wurden. Auf einem anderen Foto soll eine weitere Schönheit, in Nachfolge von Ursula An.dress und Hal.le B.erry aussehen, als sei sie soeben dem hinter ihr liegenden Kühlsee entstiegen.

Und die Botschaft scheint tatsächlich zu verfangen. Viele Menschen denken jetzt offensichtlich „Na, wenn da sooo hübsche Mädchen in einem AKW arbeiten, kann diese Atomkraft nicht wirklich schlimm sein.“ Einer lässt sogar extra sein Nachttischlämpchen länger brennen, um der Süßen den Arbeitsplatz zu sichern. Niedlich, oder?

Ob man ihm sagen soll, dass die meisten Kandidatinnen früher Männer oder energiereicheres Plankton waren? Neee, bin ja kein Spielverderber …

Shorties

… und ich hatte mich bereits gewundert, warum mir der Bettler so selbstlos eine schöne heiße Tasse Kaffee in die Hand drücken wollte. Der Kerl ist einfach belesen. Es haben nämlich wieder mal irgendwelche Wissenschaftler, die sonst kein Zuhause haben, herausgefunden, dass warme Hände großzügiger und hingebungsvoller machen sollen.

Netter Plan soweit. Man müsste halt nur durchrechnen, ob die durch das Verabreichen warmer Getränke erzielten Mehrerlöse die Investition in das Getränk übertreffen, sonst ruiniert sich der Bettler am Ende noch vollends und muß schließlich auf der Straße … na, lassen wir das … Vielleicht läge ja ein Joint Venture mit dem Buck der Sterne oder ähnlich gelagerten Bohnenköterresten Bohnenrösterketten im Bereich des Möglichen. Jawoll, nur zu, jetzt ist erst recht Unternehmergeist gefragt … in diesen Zeiten.

Juhu, die Eiskratzersaison ist offiziell eröffnet. Meine nunmehr wieder klammen Fingerchen freuen sich vielleicht. Allerdings war das heute ja noch lächerlich; mal kurz drübergekratzt und frei war die Scheibe. Wo bleiben der Kick? Nachts erst regnen, dann in mehreren Schichten gefrieren lassen, das ist die Herausforderung, bei der man nach einem Fön mit Akku schreien möchte. Streng dich also mal hübsch an. liebe Natur!

Sacht ma, liebe Mädels und Jungens von „Spillsbury“, habt ihr eigentlich noch nicht mitbekommen, dass es seit geraumer Zeit unter schwersten Strafen verboten ist, noch Namen oder Redewendungen aus den „Simpsons“ für Album- oder Tracktitel oder den Bandnamen zu verwenden? Habt ihr euch denn nicht gewundert, warum es in letzter Zeit so merkwürdig ruhig um Fallout Boy geworden ist? War euch das keine Warnung? Wohl kaum, sonst hättet ihr euer neues Album nicht *gähn* „Auf zum Atem“ genannt. Tsstsss…legt ihr es wirklich drauf an, von Fat Tony oder dem Radioactive Man besucht zu werden? Musikalisch klingt euer Werk übrigens wie vor gut 25 Jahren aufgenommen und dies meine ich nicht wirklich bewundernd. Na, dann legt euch mal schön bei die dreiäugigen Fische …