Sommer!Nacht!Traum!

Gestern war in meinem Kunstkalender das folgende Bild zu sehen:

Es handelt sich um ein Fresko des französischen Malers Edouard Vuillard, welches im Palais des Chaillot in Paris verewigt ist und trägt den Namen „Ein Sommernachtstraum“, was kein Zufall ist (sofern man die Existenz von Zufallen überhaupt anerkennt), denn es ist natürlich eine bildliche Darstellung des Shakespear’schen Theaterstücks.

Rechts sieht man übrigens keinen sodomistischen Ansatz, sondern die Folgen eines Zauberspruchs, der Rest der Protagonisten hat offenbar Liebestropfen in die Augen geträufelt bekommen; naja, wie es halt so zugeht in Williams Sommernächten …

Das Ganze sollte ja auch nur daran erinnern, dass wir seit gestern tatsächlich Sommer haben (sollten). Dies bedeutet im Idealfall lange … nein, laaaange Nächte draußen oder auf der Terrasse, Open-Air-Kino mit späten Snacks, Freilichttheater und danach im stockdunkeln durch den Park stolpern, Spontansessions mit Gitarrengeklampfe auf der Wiese oder am Ufer, Rumgeknutsche auf Picknickdecken (libido als zuhause), in wunderbaren Armen  versunken im Freien einschlafen und total verstochen von der aufgehenden Sonne oder frühen Joggern geweckt werden, Eiscremeorgien und vor allem für die allerglücklichsten von uns FREI HABEN!

Dies nur zur Erinnerung und zum Ansporn. Macht mal hinne, es muss viel mehr Leichtigkeit und Liebe in der Luft liegen!

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