Mafifa?

Da kommt man von einem mal wieder wenig Freude spendenden Arbeitstag nach Hause und hat schon jegliche Hoffnung aufgegeben, dass heute noch irgendetwas einem die Mundwinkel in Richtung 2. Stock treiben könnte, aber da hat man doch sträflich die unterhaltenden Qualitäten von Sepp und seiner Räuberbande unterschätzt.

Die Vergabe der Fußball-WM-Ausrichtungen war eigentlich nur deshalb im Vorfeld als spektakulär angesehen worden, weil man sich fragen durfte, wieviele Gremiumsmitglieder noch vor der Wahl eingesperrt würden (natürlich wegen völlig aus der Luft gegriffenen Korruptionsvorwürfen). Da hat die FIFA aber heute die richtige Antwort gegeben.

Gastgeber der WM 2018 ist Russland, in 2022 ist es Katar (das liegt im mittleren Osten, ja, es ist ein Staat, ja, man kann es auch mit Q vorne schreiben)!

Damit hat das Gremium doch sicher die einzig mögliche Antwort auf mögliche Vorwürfe gegeben, bei der Vergabe der Ausrichtungen könnten andere als fußballerische Fragen im Vordergrund stehen. Was soll denn die WM in so Exotenländern wie England oder Spanien? Spielen die überhupt Fußball?

Russland hingegen hat Fußball-Tradition. Schon zu Zarenzeiten war die Spielvereinigung Nischni-Nowgorod mit ihrem legendären Stürmer Michail Strogoff weltberühmt. Später dann die furiose sowjetische Nationalmannschaft. Aber auch heute ist Russland ein Paradies für Fußallspieler. Warum sonst zieht es Spitzenspieler wie Kuranyi oder … äähhh … na, der andere da halt … in den Osten?

Außerdem hat Russland Geld. Viel Geld! Das benötigt man auch, um eine WM auszurichten. Nicht wie derzeit die Ukraine, die alte Betonplatten aus Tschernobyl zum Bau von Fußballstadien für die EM 2012 einsetzen muss.

Außerdem: Die WM sollte 2018 in einem europäischen Land sein und Russland ist schließlich ein europäisches Land. Zumindest teilweise. Gut, jetzt mag der Eine oder Andere vielleicht kritisieren, dass es Austragungsorte gibt, die auf dem Längengrad von Afghanistan oder Indien liegen. Denen aber sei gesagt: Seid froh, dass nicht Nowosibirsk, Irkutsk oder Wladiwostock als Austragungsorte gewählt wurden. Nektarinenburg als östlichster Austragungsort ist nur 4 Stunden voraus, das heißt somit WM-Endspiel in Putingrad zirka zur Abendbrotzeit. Wat willste mehr?

Noch mutiger natürlich die Wahl Katars für die WM 2022. Man wollte neue Wege gehen und man ist neue Wege gegangen. Was also spricht für Katar? Das liegt auf der Hand. 1 Million Einwohner, davon 80% „Gastarbeiter“, kein störendes Grün außerhalb des Rasens, gemütliche 50 Grad Celsius, damit die Spieler endlich die Erfrierungen des Russland-Feldzugs von 2018 abschütteln können. Vor allem aber, die Katarinen haben versprochen, nach der WM die meisten Stadien wieder ab- und in bedürftigen Ländern wieder aufzubauen. Das könnten bis dahin durchaus auch England, Frankreich oder Deutschland sein.

Super Wahl also, völlig korruptionsunverdächtig, hört gefälligst mit dem Gemeckere auf, man könnte ja meinen, ihr seid alle in dieser Dagegen-Partei. Die sind immer nur gegen alles, diese Dagegen-Parteiler …

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Tor Scheisse Sterben 2010

Wenn der Sommer kommt

und Deine Sportler- Seele brennt

und  es reißt Dich so hart aus deinen Träumen

denn dieser Spanier dort, der rennt und rennt,

Wenn Dein Lieblingsteam

Dich nun hängen lässt

halt Dich an Deiner Liebe fest,

halt Dich an Deiner Liebe fest!“

Vor vier Jahren war es viel ärgerlicher und denkt daran, jetzt habt Ihr mehr Zeit, euch an lauen Sommerabenden in den Parks und an den Seen herumzutreiben und euch gegenseitig an eurer Liebe festzuhalten, Gedichte vorzulesen, euch mit Pommes Schranke abzufüttern, Wasserpistolenschlachten zu liefern und gemeinsam tief in die beginnende Nacht zu atmen …

Na, und wenn euer Liebster oder eure Liebste noch in der Zukunft hängt, dann zeigt euch an den obengenannten Plätzen, auf Festen, in der Leihbibliothek, lümmelt am Marktplatzbrunnen herum, macht euch zum Kasper beim Open-Air-Karaoke, seid Teil der längsten Lichterkette der Welt oder eurer Straße, werdet Mitglied im Oktopus-Züchterverein oder wasauchimmer. auf jeden Fall schlagen da draußen Herzen im Sommerwind, die zu euch gehören wollen und sollen.

Der Leitwolf

Lange Jahre hatte der Leitwolf die Meute angeführt, meist erfolgreich. Er ging voran, die anderen folgten. Sie erlegten die Beute gemeinsam, aber selbstverständlich bekam er das erste Stück.

Doch der Wolf wurde älter und es fiel ihm immer schwerer, die nachfolgenden Rudeltiere zu bändigen. Irgendwann fiel ihn ein Wolf aus einem anderen Rudel an – ein junger, aggressiver Wolf, der aus der großen Stadt zu kommen schien und dessen Bruder skurrilerweise in des Leitwolfs eigener Meute war – und fügte ihm schwere Verletzungen am Bein zu. Seitdem war der Leitwolf ein anderer. Er musste sich pflegen und seine Verletzungen ausheilen, währenddessen griff das ewige Gesetz der Natur und ein anderer jügerer Wolf riss das Kommando an sich. Obwohl dieser klein und von Geburt an Lahm war, wuchs er in seine Führungsrolle hinein. Dadurch änderte sich aber auch die Hackordnung im Rudel; weitere Jungwölfe beanspruchten Führungsrollen und es ging sogar außergewöhnlich gut, weil sie – angetrieben vom Existenzkampf gegen andere Rudel – ein echtes Team bildeten.

Als der Leitwolf während seiner Genesungsphase kurzfristig zu seinem Rudel zurückkam, bemerkte er, dass sich die Dinge verändert hatten. Die anderen Wölfe hatten mittlerweile bemerkt, dass sie auch ohne ihren in die Jahre gekommenen Leitwolf ganz gut zurechtkamen, weil sie eine ganz neue Jagdstrategie entwickelt hatten. Sie hetzten ihre Opfer mit großem Energieaufwand von mehreren Seiten, wie es nur Jungwölfe können und schlugen dann von einer der Angriffsflanken zu. Zuletzt hatten sie eine schwächelnde argentinische Büffelherde angegriffen und diese geradezu zerfetzt.

Der Leitwolf bemerkte, dass sich in seiner Abwesenheit einiges geändert hatte; er bemerkte auch, dass er nicht mehr uneingeschränkt von den Anderen als Leitwolf anerkannt wurde. Hinter seinem Rücken schienen bereits Einige die Zähne zu fletschen. Deshalb entfernte sich der alte Leitwolf schneller als gedacht wieder von seinem ehemaligen Rudel. Er wusste in diesem Moment, dass seine Zeit als Alphatier vorüber war. Wenn er sich anstrengte und wieder im Vollbesitz seiner Kräfte wäre, könnte er vielleicht noch den einen oder anderen Angriff auf seine Führungsrolle abwehren aber bald würden sie ihn zerstückeln, das war klar.

Es blieb ihm also nun nur noch, sich noch einige Zeit als Leitwolf eines anderen, weniger erfolgreichen Rudels im rheinischen Leverkusen zu versuchen und sich danach in seinen luxuriös ausgestatteten Bau zurückzuziehen und noch ein paar Werbeverträge auszuhandeln sowie seine Biographie zu schreiben.

So gnadenlos ist die Natur! Immer wieder! Homo homini lupus!

Danach

Eine wahre Nagelprobe für Freundschaften ist beispielsweise die Bereitschaft, zu zweit acht Sitzplätze für die nach und nach Eintrudelnden freizuhalten.

Manchmal entscheidet man sich ganz pragmatisch gegen den Schlemmerteller und für den Feta-Börek, einfach weil die Warteschlange dort viel kürzer ist.

Da schaut man gegen 20 Uhr auf die Wand am Rand der Wiese und das, was sich dort schemenhaft abspielt (im Zweifelsfall nix, weil gerade Tagesschau läuft) und das Wort „Tageslichtbeamer“ bekommt einen sehnsüchtig verklärten Reiz.

Ich hätte Stein und Bein schwören können, dass ich mir definitiv nicht mit den Händen über die dreifarbige Stelle im Gesicht gefahren bin, aber schwarzrotgolddreckige Finger und eine verschmierte Wange beweisen nun mal das Gegenteil. Warum ich aber auch nie die Finger von mir lassen kann …

Angenervt nach der 1. Halbzeit, beruhigt nach rund einer Stunde, aber die ganz große Euphorie wollte sich nicht einstellen. Ich erwische mich dabei, wie ich mir aus taktischen Gründen in den letzten Spielminuten wünsche, Ghana möge noch den Ausgleich schießen. Verdient wäre es sowieso gewesen. Das wird nicht reichen für einen vierten Stern. Sollte ich mir schon mal eine Ersatzmannschaft zum Mitfiebern suchen gehen?

Danach aber sehr entspannte Sommerabendstimmung mir afrikanischem Gesang und heidnischem Freudenfeuer. Die nackt ums Feuer tanzenden Frauen hatten sich offenbar verspätet. Das wahrhaft Störende, geradezu eine Zumutung an solch einem Abend ist schlichtweg die Tatsache, am nächsten Tag arbeiten gehen zu müssen.

Das Duo Gerry und Günni mag ja um die Haartausendwende mal lustig anzusehen gewesen sein. Mittlerweile wünscht man sich eigentlich nur noch, sie mögen entweder endlich heiraten oder sich trennen. Letzteres passiert ja bald, aber wo ist Hoffnung auf Besserung? Beim Zweiten sicherlich nicht. Die Bekloppten bei Radioteleluxemburg? Najaaaaa …

Nicht mal einen arabischen Sender kann man schadlos verfolgen, schon tönt einem Scheich El Mat Theus entgegen. I hoped we have a little bit lucky this time but it didn’t work.

Als sich die Versammlung dezent aufzulösen begann, war ich stark versucht, von niederen Instinkten und einer einsatzfreudigen Autohupe geleitet, mich bei Anderen zu erkundigen, wo denn in Frankfurt das Serbenviertel sei. Ich hätte auch noch ein paar Vuvuzelisten mitgenommen, aber offenbar hat sich dieses Völkchen gleichmäßig über die Stadt verteilt. Glück gehabt!

Noch ein kleiner Nachtrag zum Turnierverlauf unseres südwestlichen Nachbarn. Aus der Zwitscherwelt errreichte mich dieser Tage folgender gut gemeinter Ratschlag:

„Si tu veut voir Les Bleues gagner, regarde „Avatar“!

… oder den neuen Schlümpfe-Film, möchte ich noch ergänzen …

Update: Noch ein Nachtrag aus aktuellem Anlass:

„Giovanni, einmal Pasta Undaus!“ („Pizza Endstazzione“ wäre der hübschere Name, aber darauf habe ich leider nicht das Copyright)

Versuch über ein Länderspiel

Freitag mittag irgendwann nach 12 Uhr: Kein normaler Freitag, man sieht es an den hektisch agierenden Menschen, man sieht es an den heimwärts gerichteten Autoschlangen, die mindestens 4-5 Stunden früher als sonst dran sind. Man sieht es an den Frustpusteln derjenigen, die an diesem Nachmittag nicht frei haben werden.

Ich habe, deshalb begebe ich mich zu einer öffentlichen Leichenschau, was „public viewing“ im Englischen ja eigentlich bedeuten soll und weiß in diesem Moment noch nicht, wie nahe ich  dieser Bedeutung sein werde. Eine Hafengegend in der ungeliebten Nachbarschaft Frankfurts, ein multifunktionales Gebäude, im welchem oft auch rumgeklampft und filmgeschaut wird, Ausstellungen stattfinden und dergleichen. Das war mir lieber als in einer Fußballerkneipe herumzusitzen. Das Publikum war auch entsprechend angenehm durchmischt, wenngleich überwiegend von einer provozierenden Jugendlichkeit. Den Bratwurstprofis draußen dämmerte langsam, dass es einem Grill so geht wie manchem Jungnationalspieler; er muss erst mal warm werden.

Die Meinung zum Spiel vor dem Spiel war nach eigenen Beobachtungen zirka so: „Das wird nicht so ein Spaziergang wie gegen Australien. Die Serben sind bissig, für die geht es ja bereits um hopp oder topp, da muss man aufpassen!“ Nun ja, das war das, was man SAGTE. Was man dachte, war „Ja, komm, die Balkanspieße hauen wir wech, 2:1 oder höher, die Jungs machen das schon. Schland, oh, Schland!“.

Von der ersten Spielminute musste ich aber das Gefühl bekommen, dass es tatsächlich eine knorrige Veranstaltung werden wird. Falls es Menschen geben sollte, die sich dachten „Ob der Schiri auch nicht seine Karten vergessen hat?“, so konnten diese bereits nach kurzer Zeit beruhigt in ihre Sessel sinken … bzw. konnten sie natürlich nicht, denn das Spiel bot dazu leider keinen Anlass. Gelb hier, gelb da, der Miro dann schon wieder Gelb, hoppla zwei mal Gelb geht ja gar nicht, oho, also gelb-rot, was ja immer noch schlimmer empfunden wird als gelbschwarz, zumindest in diesem Zusammenhang.

Der Rest der Mannschaft war gerade am Neudurchzählen, da klingelte es auch schon im eigenen Kasten. Schockschwerenot! Das war so nun aber nicht vorgesehen. Bis zur Halbzeit taumelte die deutsche Elf etwas benommen über den Platz. Aber es sollte, nein es musste besser werden in Halbzeit zwei. immerhin hat ja der Olli in der Halbzeitbananenpause festgestellt, dass die Serben ein so hohes Tempo gegangen sind, dass sie im zweiten Durchlauf bestimmt einbrechen.

Taten sie wohl auch. Vielleicht waren sie aber auch nur taktisch eher auf Defensivarbeit ausgerichtet worden. Jedenfalls drehten die Deutschen eine Zeitlang mächtig auf, vor allem Lukkassspodolski schoss ein ums andere Mal aufs Tor, was zumindest quantitativ beeindruckend war. Dann ein großes Hurra: Elfmeter! Um mich herum erhoben sich so ziemlich alle schon mal 5 Zentimeter von ihrem Sitzmöbel, um gleich pfeilartig nach oben schießen zu können beim Jubeln, aber nur wenige Sekunden später waren die Stühle wieder vollbelastet. Was war das denn? Hallo, Herr Poldi, ein Deutscher verschießt keine Elfmeter, selbst wenn er polnischer Abstammung sein sollte, so die einhellige Meinung. Leider erwies sich diese verunglückte Aktion wie von mir befürchtet, als Knackpunkt, nach dem nicht mehr viel ging. So langsam gab man sich zähneknirschend mit einem Unentschieden zufrieden und erinnerte sich kollektiv daran, dass Ghana ja noch lange nicht gegen Australien gewonnen habe, ha. Der Schiri hatte seine Gelbsucht immer noch nicht auskurieren können und aus meiner näheren Umgebung konnte ich so nach und nach die ersten erwarteten Verschwörungstheorien heraushören. Natürlich hat so ein spanischer Schiedsrichter ein vitales Eigeninteresse daran, mögliche Konkurrenten aus dem Turnier zu schicken. Sind wir ehrlich, ähnliche Vermutungen hätten sich mit leicht unterschiedlicher Begründung auch breit gemacht, wenn der Schiri aus Kolumbien oder Kanada gekommen wäre.

Kurz vor Spielende dann die Sensation: Bundestrainer Löw schmeißt hin!
Öffentlich, vor laufenden Kameras. Gut, nur eine Wasserflasche, diese aber mit Schmackes und der Symbolgehalt dieser Geste kann gar nicht übersehen werden.

Die Spielzeit wurde langsam knapp und selbstverständlich musste sich dieser Drecksack von serbischem Torwart bei jedem Abstoß  vorher erst mal die Nase schnäuzen , Schuhe binden, ein Haiku verfassen oder ein BWL-Studium absolvieren. Dass muss doch mindestens 20 Minuten Nachspielzeit geben, Hätte es müssen, es waren dann aber doch nur 3 Minuten und auch in diesen wollte es doch partout nicht mehr gelingen, das kugelartige Flatterding im gegnerischen Tor unterzubringen.

Fazit: Warum wir dieses Spiel nicht gewonnen haben, lag an

a) dem furchtbaren Schiri,

b), den Serben, diesen rüden Gesellen

c) dem Scheißball

d) dem unerträglichen Luftdruck in Port Elizabeth und

e) weil man sich eh weltweit gegen uns verschworen hat.

Keine Panik also, alles wie immer ;o)

Ein nachheriger Kurztrip in die Frankfurter Innenstadt zur Frustbewältigung ließ mich anschließend noch erkennen, wieviel Balkanien sich doch in dieser Stadt niedergelassen hat und dass dieses Volk doch ein ausgeprägtes Talent zum Autohupe betätigen hat. Respekt!

Damit ihr überhaupt einschätzen könnt, wieviel fachliche Kompetenz in dieser Fusballkommentierung steckt, möchte ich euch meine Tipps zu den Spielen der letzten drei Tage zeigen.

Honduras – Chile: 0:2

Spanien – Schweiz: 3:1

Südafrika – Uruguay: 1:0

Argentinien – Südkorea: 1:1

Griechenland – Nigeria: 2:2

Frankreich – Mexiko: 2:0

Deutschland – Sterbien: 3:1

Slowenien – USA: 2:0

England – Allergien: 3:1

Wie ihr unschwer erkennen könnt, sind die tatsächlichen Ergebnisse teilweise nur haarscharf an meinen Erwartungen vorbeigeschrammt. Ja, Ihr dürft euch gerne verneigen.

P.S.:

So gerne ich gestern nachmittag den Kommentator „ER MACHT IHN REIN!!!“ hätte schreien hören wollen, so deplatziert und nachgerade als geschmacklos empfände ich es, passierte dies bei der heutigen Live-Berichterstattung aus Schweden.

Frühe Warnung

Es kommt ja in baldiger Bälde dieses komische Fußballgedöns auf  uns zu und ich kann mir gut vorstellen, der einen oder anderen Übertragung in Form einer öffentlichen Schauung beizuwohnen.

Denjenigen, die in nächster Zeit im Großraum Frankfurt gleiches vorhaben, sei deshalb bereits jetzt folgendes ans Herz gelegt:

Sollte jemand in meiner unmittelbaren oder auch mittelbaren Umgebung mit einer dieser Quältröten, die er sich beim letzten Tanken oder woauchimmer her organisiert hat auftauchen und diese auch noch phonetisch einsetzen, so wird er das Event vorzeitig und mit dem längsten Zäpfchen der Welt in Analkanal und Mastdarm verlassen müssen.

Ich meine das bitterernst, also komme mir bitte keiner an und tue so,als wäre es nicht bekannt gewesen. Ich trage meinen Namen ja auch nicht nur zum Spaß.

Im übrigen heißt es „Vuvuzela“ und nicht „Uwe Seeler“. Dieser Mann hat nicht eine Sekunde so genervt wie dat Dingens.